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In zartem Grün flüstert der Frühling: Bin unterwegs

 

Eine Freude heute an diesem ersten sonnigen Frühlingswochenende zu walken!

Die wärmeren Temperaturen der letzten Tagen haben das Grün überall sprießen lassen.

Ganz leicht zeichnet sich ein zartes Grün an den Sträuchern und Bäumen ab.

 

Wo letzte Woche noch braun-grau dominierte, zeichnet sich auch auf dem Boden der Wandel der Farben an. Das tut so gut!

 

Teppiche mit gelbem Winterling geben herrliche Farbtupfer ab.

 

Das Schlüpfen dieser Baumblüten beobachtete ich die letzten Tage. So hüsch sind sie!

 

Ich bin neugierig, wie der Baum mit vollständigem Blattwerk ausschaut. Seine Blüte nehme ich so bewusst wahr, weil ich hier die letzten Wochen das erste Mal mehrfach vorbei gewalkt bin. Ich habe eine neue Walkingstrecke. Es ist spannend!

 

Doch nicht nur Grün ist zu sehen, auch Düfte strömen zu meiner Nase, seit dem es wärmer geworden ist. Während der kalten Wintermonate gab es diese Wahrnehmung nur selten (wie bei der Heckenkirsche).

 

Zum Abschluss habe ich mich einen Moment auf die Parkbank an den Adenauerweiher gesetzt und das stetig zunehmende Grün genossen. Selbst im Schatten ist der Wind jetzt angenehm warm. Noch vorgestern war er eisig.

 

Diese süßen Entenküken sah ich schon am 20. März am Weiher. Nicht mehr lange und noch viel mehr Nachwuchs wird mich erfreuen. Mir fallen die putzigen Gänseküken ein, die hochhopsten, um Gras abzufressen [Bericht] oder die weidenden Lämmer. Für mich ist der Frühling eine der schönsten Jahreszeiten.

Vorgestern bin ich beim Walken ziemlich nass geworden, irgendwie dachte ich, vor Regenbeginn wieder zu Hause zu sein und lies die Regenjacke, die mir am Tag zuvor zu warm geworden war, einfach am Haken hängen. Nun, zum Glück bin ich abwaschbar und Kleidung kann trocknen. Das schöne am Regenwalk: Die Stille. So wenig Menschen sind unterwegs!

Ich wünsche uns allen Möglichkeiten, die Sonnenstrahlen zu genießen!

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 07 April, 2018
Thema: Blog - 2018, 1. Halbjahr, Blog - Walking

Winterimpressionen und Walkingmotivation bei Frost und Schnee.

In den letzten Wochen war es herausfordernd, draußen zu walken. Zugegeben: Auch sehr schön, weil endlich die Sonne schien. Meine Seele, mein Körper haben die Sonne so vermisst. Es ist ein großer Unterschied, ob sie wie die vielen Wochen zuvor verschwunden hinter düstrem Himmel ist oder ob sie unser Gemüt erfreut. Deswegen habe ich auch die mit den Sonnenstrahlen einhergehende Kälte angenommen.

Vergangene Nacht hat es in Köln geschneit und so konnte ich eine Schneerunde drehen, bevor die angekündigten wärmeren Temperaturen den Frühling einläuten. Auf dem folgenden Bild sehen Sie mich auf der kleinen Anhöhe an der Jahnwiese in Müngersdorf. Dahinter das Stadion.

Walking am Kölner Fußballstadion in Müngersdorf  

Die Temperaturen waren die letzten Tage knapp über null Grad und dazu wehte ein Eiswind. Trotz der herrlichen Sonne kein leichtes, dann raus zu gehen.

Wie motiviere ich mich trotz Kälte zu walken?

  1. Die Sehnsucht nach der Sonne beflügelte mich am Stärksten. Ich wollte etwas davon abhaben. Im Haus war das nur bedingt möglich.
  2. Wie Sie auf dem Foto sehen anhand der Kopfhörer sehen, höre ich gerade wieder Podcast. Manchmal brauche ich diese Abwechslung in meinem Kopf. Neue, andere Gedanken und Informationen und die Runde geht fix vorbei. Manchmal mag ich aber auch nur meine eigene Stimme in mir hören oder der Natur lauschen, das wird sicherlich in den nächsten Wochen der Fall sein, wenn die Vögel ihr Konzert starten. Nach dem Tod von Minu war es zunächst undenkbar, mir irgend etwas auf die Ohren zu machen. Da brauchte ich Stille
  3. Was mir noch hilft, besonders seit ich morgens keine Gassirunde mehr gehe: Gleich statt einer Jeans die Sportleggins anzuziehen. Wenn ich die anhab, gehe ich auch bei Eiseskälte. Komischer Trick, der funktionierte jetzt. :-)
  4. Wenn ich mal wieder Konzentrationsschwierigkeiten habe und meiner Schreibtischarbeit nicht nachgehen kann, schnappe ich mir meine Sachen und walke los. Hilft gut.
  5. Letztes Jahr bin ich immer dann los, wenn ich Schmerzen in meinen Beinen hatte. Da ich den Tag über meist sitze, eine gute Gelegenheit, mir etwas Gutes zu tun.

Decksteiner Weiher Parkbank Sonne Februar

Ich habe mich bewusst einige Minuten auf eine Parkbank in die Sonne gesetzt, um Wärme zu tanken, gerade die eiskalten Finger konnten das brauchen. Erstaunlicherweise war es dort viel wärmer, als während des Walkens. Ist bestimmt der auf der Bank fehlende Laufwind. Da muss ich lachen, denn ich bin doch nur gering schneller als Fußgänger.

We ich mich vor der Kälte draußen schütze und was ich so beim Walken trage, habe ich hier beschrieben: Was ziehe ich bei frostigen Temperaturen an? Manchmal grinse ich in mir rein, wenn ich so wie auf dem folgenden Bild raumlaufe. Aber es ist nunmal genau so praktisch.

Decksteiner Weiher im Winter  

Winter-Impressionen

Der Decktsteiner Weiher fror die letzte Februarwoche langsam zu. Schwäne, Gänse, Enten und Wasserhühner sammelten sich an den noch offenen Stellen.

Schneespuren Stadtwald

Durch den Schnee gibt es die herrlichsten Spuren zu sehen. Schlitten. Schuhe. Hundepfoten und diese spannenden hier unten rechts im Bild. Sie waren winzig und gingen ewig weit. Wer wars wohl? Ein Hamster? Eine Maus?

Spuren im Schnee  

Wo gehe ich walken?

Zum Beispiel am Adenauer Weiher nahe des Rheinenergie Stadions in Müngersdorf, der sich hier im Schneekleid zeigt. Ein seltener Anblick:

 

Gestern war dort nur Frost mein frischer Begleiter. Puh, bei kaum Sonnenschein war das schon eine Überwindung. Spaß macht im Moment zum Abschluss ein kleiner Berg, den ich erklimme und der bei Mountainbike Fahrern beliebt ist. Von dort oben gibt es im Moment einen tollen Blick durch die kahlen Bäume auf den Adenauer Weiher:

 

Gut zu sehen die hellen, staubtrockenen Wege rund um den See. Hier ist immer was los: Entweder Spaziergänger, Hundemenschen, Besucher des nahen Restaurants oder Jogger, Walker oder Studenten der nahen Sporthochschule.

Gleiches gilt auch für den benachbarten Decksteiner Weiher, wo ich im vergangenen Jahr die meiste Zeit unterwegs war:

Decksteiner Weiher Köln im Februar  

Auch dort gibt es ein Restaurant, den Sport - in Form des Geißbockheims und des Trainingsgelände des 1. Kölner Fußballclubs - und ebenso viele Menschen, die dort ihre Freizeit in Bewegung verbringen. Nur ist der Decksteiner Weiher viel größer als der näher zu meinem Zuhause liegende Adenauer.

Frühling lässt sich erahnen

Eigentlich ist es in den letzten Wochen so wie es zum Winter passt: Es ist kalt. Es friert und schneit. Manchmal denke ich nach Weihnachten ist der Winter vorbei. Nein, dann fängt er gerade erst an. Auch wenn ich mich durch die Dunkelheit nach dem Frühling sehne. Der Biohof, woher wir unsere Gemüsekiste schrieb, dass der Februar der kälteste Monat im Jahr sei. Das war mir vorher nicht bewusst, stimmte für 2018 definitiv. Sonst ist es im Rheinland um die Zeit auch schon mal frühlingshaft. Seit Anfang Februar wird es immer heller, die Tage merklich länger. Ist es nicht klasse wie lange es schon hell abends ist?

Ich suche Zeichen für den nahenden Frühling. Fand erstes Grün an Holundersträuchern. Schneeglöckchen. Gelb blühende Zaubernuss. Lilafarbene Iris, die im Garten aus Zwiebeln geschlüpft war. An den Kastanien auf den großen Alleen am Decksteiner Weiher immer dicker werdenden Knospen, die mit einer schützenden, klebrig festen Schicht überzogen sind:

Kastanienknospen im Februar am Decksteiner Weiher in Köln  

Die Singvögel sind öfter zu hören. Dabei in der Sonne zu stehen oder zu sitzen - das ist für mich Frühlingsgefühl pur:

Anja Kolberg genießt am Decksteiner Weiher die Sonne im Februar  

Wenn mich meine Konzentrationsprobleme mal wieder übermannen, dann gehe ich raus. Und tue das, was ich dann tun kann: Mich bewegen, frische Luft atmen und für mich etwas Gutes tun.

Ich freue mich auf die nun bald immer grüner werdende Natur, das Zwitschern der Vögel, die wärmende Frühlingssonne ... Herrlich!

Mehr über mein Walking lesen Sie hier: Blog - Walking 

Ihre gerade glückliche

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 03 März, 2018
Thema: Blog - 2018, 1. Halbjahr, Blog - Walking

Was ziehe ich bei frostigen Temperaturen an?

Was ziehe ich zum Walken an, wenn es frostig ist?

Mütze, Handschuhe. Sportleggins über meiner Kompressionsstrumpfhose - die für die Temperaturen sehr angenehm ist.

Ein Multifunktionstuch um den Hals. Den breiten weiß-rosa-roten Schlauchschal mit einem grauen Fleecestück an einem Ende habe ich mir vor Jahren für den Dänemark-Urlaub gekauft. (Meines ist von HAD, einem deutschen Hersteller, bin sicher, es gibt sie auch von anderen Anbietern.) Multifunktion, weil ich daraus eine Mütze machen kann, ein Halstuch, Stirnband, mir den Stoff ganz über den Kopf ziehen und damit den ganzen Kopfbereich schützen. Ich habe erst versucht, mit einem warmen Schal zu walken, das war aber zu dick und so erinnerte ich mich an das Tuch. Der Fleeceteil kommt unten zum Körper hin, ich bin ziemlich empfindlich am Nacken und das dünne Teil nach oben. Hätte nicht gedacht, dass ich das Tuch noch mal so intensiv nutzen würde. Jetzt verstehe ich, warum darauf so viele Sportler stehen.

Gerade nach der Zahn-OP Anfang Februar, weswegen ich besonders empfindlich gegen die Kälte war, habe ich das Tuch leicht hochziehen können und so war waren Zähne und Wunden geschützt. Für noch was ist das Tuch gut: Mir läuft, wenn es so kalt ist, ruckzuck die Nase. Habe ich dann noch Handschuhe an, die Walkingstöcke baumeln am Handgelenk und die Finger sind kalt, ist es umständlich, das Taschentuch aus der Jackentasche zu friemeln. Lösung: Tuch über die Nase ziehen, dann geht es besser.

Über dem langärmeligen T-Shirt trage ich eine Strickfleecejacke und darüber eine wind- und wasserdichte sowie atmungsaktive Regenjacke von meinem Mann. (Dass mir die eines Tages mal passen würde ...) Für mich genau die richtige Mischung. An der Jacke ist auch eine Mütze, die mich bei Regen schützt. Oder Schnee wie hier bei einem herrlichen Schneesturm im Dezember.

Wenn an mir die Jogger mit ihren dünnen Pullovern vorbei rennen, fröstelt es mich. Mir ist trotz, dass ich mich so schnell wie machbar bewege, gerade zu Beginn meiner Runde kalt. Deswegen bin ich schon kürzere Stück gerannt, da wirds einem schneller warm.

Weitere Ausrüstung: Walkingstöcke vom Discounter. Es kann sein, dass ich mir irgendwann höherwertige kaufe. Aber letztes Jahr wusste ich nicht, wie lange ich das mache und so waren diese Stöcke erstmal gut genug.

Walkingschuhe im Winter

In einem Sportgeschäft habe ich mich beraten lassen und mir zu Weihnachten richtig gute Walkingschuhe gegönnt. Schließlich gehe ich seit einem Jahr so gut wie täglich darin eine Stunde. Die teuersten Schuhe, die ich bisher überhaupt für mich gekauft habe. Dafür sind sie wasserdicht, atmungsaktiv und somit bei Regen und auch Schneematsch kein Problem. Die Beratung vor Ort in einem Geschäft fand ich hilfreich, weil ich für meine Bedürfnisse die richtigen Schuhe gefunden habe. (Ich trage von Meindl cuba Lady Gtx.)

Das einzige, was ich optimieren könnte, wären die Handschuhe. Ich habe mir welche mal im Angebot geholt mit Touchbereichen an den Fingern, damit ich das Handy bedienen kann. Doch so richtig bei Frost schützen sie kaum. Nach einer halben Stunde sind meine Finger aber auch von der Bewegung so warm, dass ich sie ausziehen kann.

Mal sehen, ob der Winter jetzt endgültig vorbei ist. Ich freue mich schon auf die wärmeren Temperaturen.

Viele Grüße

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 03 März, 2018
Thema: Blog - 2018, 1. Halbjahr, Blog - Walking

Walken durch den Winterwald - Motivationstrick

Nicht jeden Tag fällt es mir leicht, loszuwalken.

Das liegt natürlich auch am Wetter:

Die letzten Wochen sah meine Walkingumgebung so aus:

Der Weg matschig. Die Luft kalt. Grauer Himmel. Die Sonne tauchte wochenlang nicht auf. Die Farben der Natur sind reduziert auf braun, schwarz, beige, grau, wenig grün. Nieselregen.

Eigentlich trostlos - und doch hat der Winterwald seinen besonderen Charme. Der Blick fällt auf das leuchtende Grün der Moose an den Baumstämmen. Hier wird das Moos zu einem herrlichen Kleid:

Und hier einer der vielen durch den Sturm heruntergefallenen Äste mit hübscher Verzierung:

Die zitronenartige Duftwolke der Heckenkirsche ändert meine Stimmung. Sie verwöhnt mich immer an einer ganz bestimmten Stelle auf der Runde:

Die nassen Stämme der Buchen sehen sehr muskulös aus:

Strukturen der Bäume, die sonst unter Blättern verschwinden, treten jetzt deutlich hervor und machen wunderschöne Stimmungen:

Soweit das schöne, das ich dem grauen Winterwald versuche abzugewinnen. Durch die fehlenden Blätter auf den Bäumen ist die nahe Autobahn stärker zu hören. Die A4 fährt zwischen Klettenberg und Köln-West genau am Weiher vorbei. Das stört schon etwas. Eigentlich mag ich es, meine Gedanken ziehen zu lassen. Doch jetzt, wo es teilweise so trist draußen ist und wegen des lauter werdenden Verkehrslärms brauche ich eine zusätzliche Motivation.

Ich neige zu Ausnahmen (Och, heute mal nicht...), die dann immer mehr werden und irgendwann kommt der Gedanke: "Ach, ist doch jetzt eh egal." So ist es mir schon bei vielen Dingen gegangen. Beim Walken war ich recht konsequent unterwegs. Ausnahme im Urlaub an der See, die 14 Tage bei meiner Oma im Sommer, einige Tage wo ich zu viele Termine hatte und eine Erkältungswoche im Herbst. Doch ich schaffte immer wieder anzufangen.

Dann kam der Weihnachtstrubel und ich bin über Weihnachten nicht gegangen und dann nach Neujahr nicht, weil ich erkältet war. Nach einer Pause einzusteigen, ist schwer.

Mir ist zum Glück das erreichen meines Zieles: "Gesund und fit alt werden und die Kompressionsstrumpfhose eines Tages nicht mehr brauchen" wichtig. Schließlich werde ich jeden Morgen daran erinnert, wenn ich mich in die Strumpfhose zwänge. Leidensdruck hilft einfach. Deswegen versuche ich, möglichst konsequent zu sein und regelmäßig walken zu gehen.

Nur manchmal reicht der Leidensdruck einfach nicht. ("Ach, was ist schon einmal nicht...") Also was tun, um mich zu motivieren? Ich habe mir wieder einmal eine Podcast-App auf dem Handy installiert (einfach über den Playstore "Podcast" eingeben und eine App aussuchen) und mir dann in dieser App aus der Vielzahl der angebotenen Podcasts (ist wie ein Blog in Tonformat) einen rausgesucht, wo mich die Inhalte interessierten, mich die Eingangsmelodie nicht abschreckte und mir die Stimme sympathisch war.

Zu Hause, wo ich W-LAN habe, habe ich mir die Folgen runter geladen und kann sie so während des Walkens auf dem Handy hören, ohne dass Datenvolumen gezogen wird. Die Folgen sind teilweise so interessant, dass die Runde um den Decksteiner Weiher schwups vorbei ist. Manchmal ist es so gut, dass ich glatt noch eine Runde gehen könnte, um weiter zu hören. :-)

Jetzt freue ich mich wieder aufs Walken und das Wetter ist egal, weil ich endlich weiter hören will, denn ich höre die Podcasts nur beim Walken. Mal sehen, vielleicht werde ich auch noch auf den Geschmack von Hörbüchern kommen. Mit einer Stunde täglich käme ich da richtig weit. Mal sehen. Das Leben bietet sooo viel zu entdecken.

Stellen Sie sich vor, letzte Woche habe ich mir eine Hose in Größe 42 (!) gekauft. Sie passte wie gemacht für mich. Ich hätte mir im Leben nicht träumen lassen, dass ich eine Hose in der Größe in meinem Leben noch mal trage. Das ist der Hammer! Ich bin so dankbar und kann es manchmal nicht realisieren.

Hüpfende Grüße

Anja Kolberg

PS: Nach dem Posten des Blogartikels bin ich walken gegangen. Unfassbar: Ich habe die Sonne und kurz den blauen Himmel gesehen. Immer wieder erstaunlich, welche Wirkung das Wetter auf die Stimmung hat! Hier ein Bild davon:

Mehr über die Hintergründe, warum ich walke, meine Erlebnisse und die Ergebnisse, lesen Sie in dieser Kategorie: Blog - Körper & Schmerzen 

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 10 Januar, 2018
Thema: Blog - 2018, 1. Halbjahr, Blog - Walking

Türchen 22: Die Weitsicht nach innen und außen und noch ein Geschenk!

Nachdem ich einen ganzen Tag mit Hilfe verschiedener Musikvideos zur Ablenkung von dem Krach draußen meine Urlaubserlebnisse aufgeschrieben hatte, wollte ich meinen Körper und meine Seele mit einem Walkingspaziergang am Meer verwöhnen. Ich zog Schuhe und eine warme Jacke an, holte die Stöcke raus und maschierte Richtung Loekken los.

Nach einer dreiviertel Stunde erreichte ich eine Treppe, die mich schon Tage zuvor magisch angezogen hatte, da man von dort eine etwas steilere Düne hochklettern konnte. Gar nicht so einfach, den Sand bis zur ersten Stufe zu überwinden. Wie bei einem Fitnessgerät, wo man auf der Stelle steht und Stufen nimmt. :-)

Dann setzte ich mich oben auf das Plateau und genoß die Aussicht auf die Nordsee und das Glück einer trockenen Sitzgelegenheit.

Der einsetzende Nieselregen störte mich nicht. Was für ein Glück, dieser Blick.

Ich spürte, wie ich innerlich zur Ruhe kam und aufatmete. Was hatte ich das vermisst und letztes Jahr so oft gemacht, die hohe Aussicht von der Düne auf das Meer zu genießen.

Ich konnte meine Gedanken hier einfach ziehen lassen. Frei.

Mehrmals hatte ich in den vergangenen Wochen überlegt, nach Hause zu fahren und den Urlaub abzubrechen. Jetzt war ich froh, durchgehalten zu haben.

Auf einmal verstand ich, dass ich im Urlaub doch bekommen hatte, was ich mir zu Anfang so sehnlichst wünschte:

Ich wollte Ruhe und Erholung im Urlaub haben – die habe ich auch bekommen, aber anders, als ich wollte: Nicht im Liegestuhl lesend oder mit dem Blick aufs Meer schreibend, sondern durch die Walkingausflüge, die ich gemacht habe, um der Baustelle zu entfliehen.

Ich wollte an mir selbst arbeiten. Ich habe intensive Arbeit an mir selbst erfahren. Aber anders als geplant. Geplant war ein im letzten Urlaub begonnenes Fachbuch über Scham weiter durchzuarbeiten und mit meinen inneren Anteilen zu arbeiten – und zwar im Ferienhaus schreibend. Bekommen habe ich intensive Arbeit an mir selbst, aber durch all die Abenteuer, die ich bestanden habe – außerhalb und innerhalb des Hauses.

Ich wollte schreiben und war traurig, dass es mir einfach nicht gelang, weil mir die Ruhe fehlte. An diesem Tag schrieb ich viele Stunden in einem Rutsch unsere Erlebnisse auf. (Es wurde daraus das größte zusammenhängende Blogprojekt, das ich bisher gemacht habe.)

Mir fiel das Zitat von der mir sehr geschätzten Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross ein: "Eines weiß ich ganz bestimmt: Wir mögen nicht immer bekommen, was wir wollen. Aber wir bekommen immer das, was wir wirklich brauchen." Wie wahr!

Irgendwie werden wir doch geleitet und geschützt auf unserem Weg durch das Leben.

Als ich beschwingt von diesen Erkenntnissen im strömenden Regen zurück ging, traute ich meinen Augen nicht. Ich sah etwas großes schwarzes am Strand, das sich bewegte. Wahrhaftig eine Robbe!!!

Ich lief los und begrüßte sie vor Begeisterung mit stürmischen Rufen, was sie natürlich erschreckte. Übrig blieben die spannenden Spuren im Sand, die sie beim Robben ins Wasser hinterlies:

Ich sah der Robbe nach, die im Meer verschwand, freute mich unbändig und bedankte mich beim Himmel für so viel Glück.

Und während ich weiter meines Weges ging, meist den Blick auf den Boden, um zu sehen, wohin ich trat, dachte ich überrascht wieder: Was ist denn das?

Da hatte sich die Robbe erneut vor mir an den Strand gewagt!

Diesmal war ich etwas vorsichtiger und sie etwas vertrauensseliger.

Ich konnte vorsichtig näher an sie heran gehen, sie einen Moment beobachten und sie mich, bis sie wieder ins Nass robbte.

Endlich hatte ich eine Robbe in freier Wildbahn gesehen. Seit 2002 warte ich darauf. Und diesen Urlaub, wo ich niemals damit gerechnet hatte, sehe ich sie. Und nicht nur sie, sondern auch Delphine! Was für ein Glück!

Den ganzen Rückweg war ich wie auf Drogen, sang laut vor mich hin und bekam mein Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Zu Hause angekommen, war ich durch und durch nass vom Regen und so froh wie nach zwanzig Mal Achterbahn fahren.

Hier geht es weiter mit Türchen 23: Ende gut, alles gut

Beschwingte Grüße,

Ihre Anja Kolberg

* * * Bisher erschienen:

Der Adventskalender ist gestartet - mit Verlosung

Türchen 1: Angekommen am Meer - Das Ferienhaus

Türchen 2: Das erste mal am Strand - wo ist der Ausgang?

Türchen 3: Schöner Bummel-Sonntag in Loekken

Türchen 4: Die erste Prüfung beginnt

Türchen 5: Pech und Glück liegen nah beieinander. Wilde Blüten und Strandbuggyspaß

Türchen 6: Aktiv werden. Wie kann ich mir beistehen?

Türchen 7: Es tut sich was. Hoffnung. War das denn immer schon so? Hochsensiblität.

Türchen 8: Die Chancen im Unglück entdecken – Entscheidung

Türchen 9: Die Stärke der Natur und wie kommen wir da blos wieder raus?

Türchen 10: Festgefahrene Situation

Türchen 11: Und nu? Helfer in der Not.

Türchen 12: Die nächste Prüfung überrascht uns am Abend

Türchen 13: Wie kommen wir da wieder rein?

Türchen 14: Hilfe von außen muss her. Aber wer und wo?

Türchen 15: Ob das wirklich klappt?

Türchen 16: Warum passierte das alles? Die Ursache finden und dann...

Türchen 17: Ein kleines Wunder

Türchen 18: Ich liebe den Nordseesturm. Tagsüber.

Türchen 19: Der Küste entlang in den Norden. Wanderdüne Rudbjerg Knudde und Loenstrup. Hirtshals und Noerlev Strand.

Türchen 20: Dieses Kribbeln am Strand 

Türchen 21: Heidelandschaft und besondere Geschenke dieser Reise 

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 22 Dezember, 2017
Thema: Blog - 2017, 2. Halbjahr, Blog - Dänemark, Blog - Walking

Türchen 21: Heidelandschaft und besondere Geschenke dieser Reise

Dienstag in der letzten Ferienwoche hatte ich das starke Bedürfnis nach Ruhe und so entschloss ich mich, nochmal die grüne, stille Strecke durch die Heide zu laufen und als krönenden Abschluss die Weitsicht oben auf dem Dünenberg zu genießen. Obwohl Regen gemeldet war machte ich mich auf den Weg. Meine Softshelljacke ist zum Glück wind- und bis zu einem gewissen Grad auch wasserdicht.

Ich kam vorbei an Sanddornbüschen. Diese saure Frucht ist so gesund, dass ich viele der gelben Vitamin-C-Beeren naschte. Direkt vom Strauch in den Mund. Lecker!

Was hat das gut getan, durch die Stille der Natur zu gehen, immer wieder Pausen zu machen, um am Harz der Kiefern zu riechen oder Irish Moos auf dem Boden der Lichtungen zu entdecken:

Flitzenden Eichhörnchen zuzuschauen und winzig kleine Pilze im Moos zu bestaunen:

Auf einem der Dächer sah ich Auerhühner. (Die schwarzen Striche oben auf dem Dach.) Deren eigentümliches Klackern hatte ich vorher nur in den Abendstunden in den Dünen gehört und von weitem eines hochfliegen sehen.

Vom Weg durch die bergige Landschaft aus genoss ich die Aussicht über die Dünenhügel bis zum Wasser

und die Jammerbucht entlang:

Die Kartoffelrosen rochen einfach himmlisch und ihr vitaminreiches Fruchtmark lies ich mir auch schmecken:

Ich wollte nicht wie beim letzten Besuch gleich zum Wasser runter gehen, sondern wählte schmale Pfade durch die menschenleere Landschaft. Morgens hatte es gefroren und die Kälte war am Nachmittag immer noch zu spüren. Der Wind frischte auf.

Feuerrot waren meine Hände, als es stärker zu regnen begann. Aber in mir drin war es warm und voller Lebensfreude! Dank Google Maps fand ich einen neuen Weg Richtung Strand. Er führte mich durch das Dünental hinauf auf eine Anhöhe.

Als ich auf der Dünenspitze stand, wurde ich von einem atemberaubenden Blick auf das Meer und in die andere Richtung auf die vielen Häuschen, die sich in die Dünen schmiegten, belohnt. Wegen dem ungemütlichen Wetter war kein Mensch zu sehen. Ich war mit der Natur alleine.

Welch ein grandioses Farbenspiel: Es war kaum Wind, deswegen war das Meer fast glatt. Das zeigte sich in türkisfarbenen Schattierungen wie meine Wand im Büro, dazu die Farbe des cremigen Sandes und die Blauschattierungen des wolkenverhangenen Himmels. Ein Feuerwerk für meine Augen und meine Seele. Vor Rührung flossen mir die Tränen, so schön war das.

Ich war so dankbar, diesen über drei Stunden dauernden Ausflug gemacht zu haben.

Wow! Wieder wurde mir was klar:

Das hätte ich nicht gesehen, wenn mich die Bauarbeiten nicht raus getrieben hätten, weil ich ansonsten sicherlich im gemütlicheren Haus geblieben wäre. Ich wäre nicht so weit gewalkt, wenn ich wegen der schmerzhaften Diagnose Lipödem im Dezember nicht 2017 begonnen hätte mit Walking. Wenn ich durch meine Ernährungsumstellung bis dahin nicht über 30 kg abgenommen hätte und durch das Walking so trainiert wäre: Es wäre schwer für mich gewesen, durch die schmale Luke in der Kellerdecke zu steigen, um uns wieder aufzuschließen.

Ich begriff die Geschenke, die ich bekommen hatte und bedankte mich beim Himmel. Rückblickend machte alles Sinn und fügte sich zusammen: Die Lipödem-Diagnose, das Rutschen der ersten Kompressionsstrümpfe und das Losgehen, um ihren Halt zu testen, die Zahn-OP mit den damit empfohlenen Ernährungsveränderungen, die Schmerzen in den Beinen, die mich im Laufe des Jahres immer wieder zum Walking gebracht hatten. Die Baustelle, deren Lärm mich zur Bewegung außerhalb zwang.

So schwer ist es, das zu sehen, wenn ich in der vertrackten Situation steckte. So stimmig war es jetzt. Ich war in dem Moment voller Glück und Dankbarkeit erfüllt.

Ich hatte das Gefühl, dass ich als Belohnung für dieses Begreifen diesen atemberaubenden Blick am menschenleeren Strand geschenkt bekommen hätte und walkte beseelt zur Wasserkannte hinunter. Doch dann kam es noch besser!

Auf dem Meer sah ich zwei schwarze Punkte: Möven, die sich auf dem Wasser schaukeln ließen. Aber was war das? Hatte ich da schwarze Rückenflossen auf- und abtauchen gesehen? Ich ging näher Richtung Wasserkante, zückte mein Smartphone, das wollte ich aufnehmen. Ich suchte auf der großen Fläche des Meeres die beiden Möven als Fixpunkte und nahm ein Video auf. Da wieder etwas schwarzes. Ich sah gebannt auf das Wasser und suchte es nach den Tieren ab.

Wahrhaftig, das waren schwarze Rückenflossen, zwei Stück. Nach zwei Mintuten hörte ich auf zu filmen, ein Foto glückte mir nicht. Ich hatte wirklich zwei Delphine gesehen, an der Küste Dänemarks! Wie geil war das denn? Ich konnte mein Glück kaum fassen! Ich habe diese Tiere noch nie in der freien Wildbahn gesehen. Für mich war das ein kleines Wunder.

Ich hatte wirklich das Gefühl, die sind ein Geschenk des Himmels an mich für all die bestandenen Herausforderungen. Unfassbar! Ich konnte es kaum begreifen. Ich war so beglückt wie Sie an meinem Gesicht unten sehen können.

In dem Moment war ich überzeugt, dass die beiden nur für mich da aufgetaucht sind, nachdem ich all die Lernaufgaben und die Geschenke entdeckt, begriffen und mich dafür bedankt hatte. Denn es ist sauschwer, sich auf die mies eingepackten Geschenke des Lebens einzustellen, frohen Herzens und offen für die Botschaft. Ich kenne keinen, der sagt: „Super, da kommt die nächste Lernaufgabe. Ich leide zwar gerade wie Hund, mein Urlaub wird durchkreuzt, aber hey egal, es wird ein gutes Ende haben.“ Also ich kann das in jedem Falle nicht. Kann ja noch werden. Was ich aber immer besser kann, ist damit immer früher meinen Frieden schließen, mir gut zureden, für mich einstehen, an ein gutes Ende denken und für mich in der Zwischenzeit gut sorgen. Und das ist klasse!

Im Ferienhaus guckte ich mir die Videos mehrmals an und recherchierte im Netz, ob es dort oben wirklich Dephine gab. Ja, so war es: Es gibt dunkelgraue Tümmler oben an der Nordsee. Sie tauchen alleine oder zu zweit auf, mit Vorliebe in flachem Gewässer. Das passte. Hüüüüüüüüüüüüüüüühüpf! Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass ich an der Nordsee in freier Wildbahn Delphine sehe. Und jetzt war das einfach passiert!

Das war der Punkt, wo ich mir vornahm, über diesen ganz besonderen Urlaub ausführlich für den Blog zu schreiben und meine Erlebnisse mit Ihnen zu teilen.

Hier geht es weiter mit Türchen 22: Die Weitsicht nach innen und außen und noch ein Geschenk!

* * * Bisher erschienen:

Der Adventskalender ist gestartet - mit Verlosung

Türchen 1: Angekommen am Meer - Das Ferienhaus

Türchen 2: Das erste mal am Strand - wo ist der Ausgang?

Türchen 3: Schöner Bummel-Sonntag in Loekken

Türchen 4: Die erste Prüfung beginnt

Türchen 5: Pech und Glück liegen nah beieinander. Wilde Blüten und Strandbuggyspaß

Türchen 6: Aktiv werden. Wie kann ich mir beistehen?

Türchen 7: Es tut sich was. Hoffnung. War das denn immer schon so? Hochsensiblität.

Türchen 8: Die Chancen im Unglück entdecken – Entscheidung

Türchen 9: Die Stärke der Natur und wie kommen wir da blos wieder raus?

Türchen 10: Festgefahrene Situation

Türchen 11: Und nu? Helfer in der Not.

Türchen 12: Die nächste Prüfung überrascht uns am Abend

Türchen 13: Wie kommen wir da wieder rein?

Türchen 14: Hilfe von außen muss her. Aber wer und wo?

Türchen 15: Ob das wirklich klappt?

Türchen 16: Warum passierte das alles? Die Ursache finden und dann...

Türchen 17: Ein kleines Wunder

Türchen 18: Ich liebe den Nordseesturm. Tagsüber.

Türchen 19: Der Küste entlang in den Norden. Wanderdüne Rudbjerg Knudde und Loenstrup. Hirtshals und Noerlev Strand.

Türchen 20: Dieses Kribbeln am Strand 

Bis morgen,

Ihre Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 21 Dezember, 2017
Thema: Blog - 2017, 2. Halbjahr, Blog - Dänemark, Blog - Walking

Türchen 2: Das erste mal am Strand - wo ist der Ausgang?

Am ersten Abend ging ich mit Sportschuhen und Stöcken hinunter zum Meer. Ob ich hier walken könnte? Zu schön die Vorstellung, an der Wasserkannte entlang zu laufen, die Meeresluft einzuatmen, die Küste zu erkunden. Die Luft war angenehm, der Wind kam vom Land, daher kaum Wellen. Auch wenn dadurch der typische Meeresduft nicht wahnehmbar war: Hmmmm, ich war endlich am Meer!

Zu meiner Freude eignete sich dieser Strand hervorragend zum Walken. Wir hatten schon Strände, wo der Sand in kleinen, weichen Hügeln war, die bei jedem Schritt nachgaben, so dass die Beine wegrutschen oder wo viele große und kleine Steine waren. Alles schön, aber nicht gut zum Walken. Hier war der Strand fest. Die Walkingstöcke versanken nicht im Sand, der Boden gab nur leicht nach. Prima!

Als ich einige Zeit unterwegs war, bemerkte ich im Augenwinkel etwas Schwarzes im Wasser. Ich guckte genauer hin und sah einen schwarzen Kopf im Wasser, der immer mal wieder auftauchte. War das wie im letzten Urlaub wieder ein Surfer? Ich guckte genauer hin. Nein, es war definitiv kein Mensch mit oder ohne Surfbrett im Wasser. War es etwa ein Seehund?

Meine Begeisterung für Robben hat eine Geschichte: 2002 waren wir an der Nordsee in Holland in Ferien. Ich war mit Rückenschmerzen in Urlaub gefahren. Die Matratze in der Ferienwohnung war so weich, also Gift für meinen Rücken. Nachts war ich deswegen mehrere Stunden wach, setzte mich an den Esszimmertisch, schrieb etwas, legte mich für eine Stunde auf das Sofa, welches ein wenig fester war. Ich konnte nicht lange liegen, nicht lange sitzen.

Als ich morgens um sechs Uhr an der Deichkannte entlang spazierte, traurig, dass ich keine Ruhe und keinen Schlaf fand und im Urlaub Schmerzen hatte, tauchte plötzlich wenige Meter neben mir im Wasser eine Robbe auf und guckte mich mit ihren großen Augen an.

Ich war so überrascht. Glück durchflutete mich und

Sofort änderte sich meine Stimmung. Ich habe gesungen und war fröhlich. Ich habe die Robbe nach dieser Begegnung nicht wieder gesehen, aber sie hatte mich aus meinem Tief raus gerissen und von da an wurde es auch ein klein wenig besser mit dem Rücken. Noch heute wird mir warm ums Herz, wenn ich an diese Begegnung denke. Ich liebe Tiere!

Deswegen suche ich nach Robben in freier Wildbahn. Ich möchte dieses Glück wieder empfinden.

Um mir nun gerade am Strand sicher zu sein, dass ich keine auf dem Meer schaukelnde Möve falsch deutete, wollte ich die Robbe fotographieren. Ich holte mein Handy raus und versuchte, sie - oder was ich für eine Robbe hielt - auf der großen Fläche des Meeres einzufangen.

Keine Chance, der Kopf war schon wieder weg, es war dämrig und die Aufnahmen verwackelt. Hatte ich mich geirrt? Robben sind in Dänemark am Limfjord und der Ostseeküste zu sehen, seltener an der Nordsee, wo wir urlaubten. 2016 sind wir lange am Limfjord entlang gefahren, weil im Reiseführer stand, dort seien die Meeresbewohner zu sehen. Keine einzige zeigte sich uns.

Über die Freude am Meer und den schwimmenden Begleiter hatte ich gar nicht gemerkt wie es dunkler geworden war. Die Küstenlinie aus den hohen Dünen – also riesigen mit Gras bewachsenen Sandhaufen - sah in der Dämmerung vom Meer völlig gleich aus. Wo war der Ausgang zu unserem Haus?

Die Entfernung von der Wasserlinie bis zu den nicht sichtbaren Pfaden über die Düne zu den Ferienhäusern war so weit voneinander entfernt, dass es schwer zu erkennen war. Ich hatte mir die Zeit gemerkt, wann ich losgelaufen war und an welcher Stelle ich gedreht hatte, also war klar, wo ich ungefähr wieder hin musste. Aber war ich in gleichem Tempo gewalkt und ich hatte doch auch Pause gemacht. Ich hatte noch nicht mal die Adresse unseres Hauses im Kopf. Wie sollte ich, falls ich an der falschen Stelle durch die dunkeln Dünen musste, zwischen all den Häusern unseres finden?

Unruhe stieg in mir auf und ich walkte schneller. Zum Glück hatte ich mein Handy eingepackt, aber von der praktischen Ortung über Google Maps noch überhaupt keine Ahnung und auch nicht unser Haus als Standort eingepflegt. Als Notlösung fiel mir ein, meinen Mann anzurufen und ihn zu bitten, mit dem Auto zum Strand zu fahren und Blinkzeichen zu geben, damit ich eine Orientierung hätte. Aber eigentlich wollte ich das alleine schaffen. Also suchte ich erstmal weiter. Meine Augen sind nicht mehr die besten bei Dunkelheit. Räusper.

Irgendwann entdeckte ich einen weißen Masten und erinnerte mich, dass ein solcher an unserem Ausgang gestanden hatte. Ich hatte den Weg gefunden. War ich erleichtert!

Am nächsten Tag traf ich ein älteres Ehepaar mit zwei süßen Hunden am Strand. Wir unterhielten uns in beidseits ungeübten Englisch einfach wunderbar. Die Frau erzählte mir, dass eine Bekannte in ihrem Haus übernachtet hatte und auch gleich am ersten Tag am Strand entlang spazierte und in einer kleinen Imbissbude etwas essen ging, um dann fest zu stellen, dass sie nicht mehr wusste, wohin sie musste. Sie bestellte sich ein Taxi, was hier bei den weiten Anfahrtswegen wohl sehr teuer gewesen war.

Die beiden machten mich deswegen auf die Strandausgangsnummern aufmerksam. (Unten ein Bild aufgenommen am Tag bei Sonnenschein aus relativer Nähe.) Kleine, grüne Schilder mit durchnummeriereten Zahlen, die gleich am Dünenfuß stehen. Gut, wenn man sich diese gleich beim ersten Betreten des Strandes merkt. In den Feriengebieten tauchen die hilfreichen Pfade zum Strand über die Dünen mit grünen "Sti Strand" Schildern auf.

Dass die Küstenlinie in weiten Strecken so ähnlich aussieht, hatte ich noch in keinem Urlaub vorher gehabt.

Vermutlich macht sie vielen Neuankömmlingen zu schaffen, nachher merkt man sich bestimmte Fixpunkte wie eine besonders hohe Düne oder einen Wasserlauf, der zum Strand führt oder wie ich den Flaggenmast. Doch wenn es dunkel ist - bei dem breiten Strand - muss man auch die Hinweisschilder erst mal finden und die Zahlen erkennen können. Was für ein Abenteuer!

Als ich auf dem Weg hoch zu unserem Haus unterwegs war, lachte ich mich erstmal erleichtert schlapp über mein Abenteuer und dachte, dieser kleine Schreck wäre jetzt genug für den Urlaub gewesen. Wäre da nicht dieses komische Gefühl gewesen.

Weiter mit Türchen 3: Türchen 3: Schöner Bummel-Sonntag in Loekken 

* * *

Bisher erschienen:

Der Adventskalender ist gestartet - mit Verlosung 

Türchen 1: Angekommen am Meer - Das Ferienhaus 

* * *

Bis morgen,

Ihre Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 02 Dezember, 2017
Thema: Blog - 2017, 2. Halbjahr, Blog - Dänemark, Blog - Walking

Novemberwald

Nebel liegt auf dem See. Ich nehme Sie mit auf den Walk durch den Novemberwald in Köln:

 

Kalt sind die Finger, wenn ich beginne mit Walken. Deswegen habe ich die erste Zeit Handschuhe an. Das tut gut. Und ganz wichtig in den letzten Tagen: Einen Schal, der den Nacken wärmt. Nach einer halben Stunde ist mir meist so warm, dass ich die Handschuhe ausziehen kann und die windfeste Jacke öffnen.

Was sehe ich in meiner Zeit draußen?

 

Am Decksteiner Weiher grasen immer größere Gruppen von Kanadagänsen. Wie lange werden sie noch hier sein? Werden Sie Richtung Süden aufbrechen? Die süßen kleinen Küken sind inzwischen stattliche Erwachsene geworden. Ich kann sie nicht mehr von ihren Eltern unterscheiden.

Viele Bäume haben ihre Blätter bereits verloren. Innerhalb weniger Tage sind manche Bäume entkleidet und zeigen ihr wunderbar verzweigtes Astsystem:

Die Kronen von den Kastanienbäumen sind fast leer geputzt. In großen Haufen auf den Alleen sind die Blätter gesammelt. Besonders Kinder und Hunde haben an diesen weichen Hügeln ihre Freude.

Jetzt beginnt die Zeit der Buchen. Ihr Laub scheint am längsten hängen zu bleiben und färbt sich von Karamell bis Zitronengelb. Besonders, wenn die Sonne gegen die Blätter scheint, wird es eine kleine Farbexplosion:

In spiralförmigen Bewegungen fällt das Laub vom Himmel.

 

Die Wege sind voller bunter Blätter. Besonders schön sieht es aus, wenn Tautropfen auf der Rückseite der Blätter sichtbar werden:

 

Es gibt Tage, da macht das Walken durch den Novemberwald Spaß, selbst bei Regen. Am Sonntag bin ich neue Wege gegangen und war sogar anderthalb Stunden unterwegs. Wow! Aber wenn die Wege matschig sind, der Wind kalt, der Himmel grau, die Autobahn durch die fehlenden Blätter auf den Bäumen lauter am Decksteiner Weiher zu hören ist - dann fällt es mir schwer, mich zu motivieren, meine Runde zu drehen.

So brauchte ich letzte Woche das erste Mal seit bestimmt einem halben Jahr wieder Musik, um mich während des Walks zu motivieren. Mit einer guten Unterhaltung geht die Zeit dann wieder im nu vorüber.

Gestern bin ich nicht gegangen, es war mir einfach zu usselig, dazu noch Terminstress. Nein, ich habe mir eine kreative Pause am Tisch mit dem Formen einer Figur gegönnt. Dazu Tee, warme Heizung, schönes Kerzenlicht und Meditationsmusik. Das war auch gut.

 

Bisher war die Zeit draußen immer prima, um meine Stimmung zu verbessern. Vorher das Gesicht eher ernst, anschließend fröhlich und rosige Wangen. Ich sehe immer etwas auf meiner Runde, das mich erfreut: Ein schöner Blick auf den See, die Begegnung mit einem Hund, der kurze Plausch mit anderen, die unterwegs sind, ein schöner Gedanke. Wieder zu Hause bin ich froh, dass ich gegangen bin.

Und das werde ich auch jetzt machen. Obwohl ich hier im gut geheizten Büro schon kalte Finger habe, obwohl es draußen regnet und es nur 11 Grad sind. Ich ziehe mir meine Walkinghose an, schnappe mir eine Regenjacke und eine warme Fleecejacke, Stöcke und Schuhe - und gehe los. Ich bin dankbar, wie spürbar fit ich geworden bin. Treppen komme ich mit ruhigem Atmen hoch, wo ich vorher in der 5. Etage noch mit Schnaufen ankam. Toll, so kleine Veränderungen zu spüren. So, jetzt aber los!

Ihre Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 21 November, 2017
Thema: Blog - 2017, 2. Halbjahr, Blog - Walking

Ich bin ein Eichhörnchen - und sammle schöne Momente. Durch den Herbstwald walken

Es macht Freude, durch den bunten Herbstwald zu walken. Die Temperaturen sind zwischen 10 und 20 Grad. Genau nach meinem Geschmack. Gut, dass die heißen Tage vorbei sind.

Kann es schöner draußen zu dieser Jahreszeit sein? Blauer Himmel, Sonnenstrahlen, buntes Laub. Nach unserem Urlaub an der See startete ich früh am Morgen voller Vorfreude auf den bunten deutschen Herbst. Wo wir waren, gab es kaum Laubbäume und hier - welche eine Pracht.

Überrascht wurde ich gleich mit dem Start eines Heißluftballons in der Nähe meines Parkplatzes an der Gleuler Straße.

Was für ein Erlebnis, das Ausbreiten und Aufblasen der Hülle miterleben zu können.

... und dann hob er ab in den Himmel. Ein besonderer Moment für mich. Ich könnte mir nicht vorstellen, mitzufahren, ich vermute, die Höhe würde mir schon Herzrasen beschehren, aber es anzusehen, war beeindruckend.

Ganz beseelt ging ich dann los und spürte: Diesen besonderen Moment, wo ich den Ballonstart habe beobachten können, würde ich so gerne festhalten. Wie schnell ist er vorbei gegangen. Aber wie? Und dann hatte ich die Idee:

Ich bin ein Eichhörnchen. Ich sammle keine Nüsse, sondern schöne Momente. Und das war ein solcher Moment, der in meiner innere Schatzkammer aufbewahrt wird. Wie schön, dieser Gedanke!

Beschwingt ging ich weiter. Genoss die Aussicht auf den Decksteiner Weiher, in dem sich die bunten Bäume und das Blau des Himmels spiegelten.

Spürte die Wärme der frühen Sonnenstrahlen auf meinem Rücken und hörte das Rascheln der trockenen Blätter unter meinen Füßen. Ein Traum.

Der Morgentau auf den Wiesen machte mir meine Schuhe nass, doch der Spaziergang durch das Gras war es wert, glitzern die Tropfen in der Sonne doch wie tausende Edelsteine.

Beobachtete das Fallen einzelner Blätter bei kleinen Windböen. Es sah aus, als schneit es Blätter.

Die auf den Wiesen weidende Schafe geben ein stimmungsvolles Bild ab. So gemütlich wie sie in der Sonne liegen, sich wärmen und auf dem Gras kauen, als wäre es ein gut schmeckender Kaugummi.

So viele schöne Momente, die meine Seele froh machen. Auch wenn es regnet oder bedeckt ist, mag ich draußen walken gehen. Dann schauen sich die wenigen Spaziergänger und Sportler eher in die Augen, man nickt sich aufmunternd zu. So schön das Gefühl, etwas für mich zu tun - für meinen Körper und meine Seele. Denn nach dem Walken bin ich oft viel besser gestimmt als zu dem Zeitpunkt wo ich aus meinem Auto steige.

Soweit die Eichhörnchen-Momente bei meinem Walken. Es ist mir gelungen, den Staffelstab nach dem Urlaub wieder aufzunehmen. Ein Glück. Einfach weiter machen und nicht lange nachdenken. In diesem Sinne hoffe ich, dass es mir immer wieder so gelingt und wenn nicht, dass ich nach einer längeren Pause den Anfang wieder schaffe.

Ich wünsche Ihnen von Herzen viele schöne Momente in unserer farbenfrohen Natur

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 25 Oktober, 2017
Thema: Blog - 2017, 2. Halbjahr, Blog - Kleines Glück im Alltag, Blog - Walking

Einfach weiter gehen - den Sommer überstehen

Im Frühling war ich unsicher, ob ich es schaffen würde in den heißen Sommermonaten weiter möglichst täglich walken zu gehen. Das Problem: Wenn es zu warm ist, schmerzen meine Beine. Sie werden schwer und schwellen an. Dann habe ich überhaupt keine Lust, zu gehen. Bislang war ich mittags um den See gegangen, immer dann wenn ich gerade eine Pause von der Arbeit brauchte und Erholung vom Sitzen am Schreibtisch. Und mittags im Sommer ist es nunmal besonders warm ...

Hier in Köln fühlt es sich die letzten Tage nach Frühherbst an, die Gänse am Weiher üben den Formationsflug gen Süden, der erste für mich typische herbstliche Morgentau benetzte die Wiese. Die noch kommenden heißen Tage sind also gezählt. Und wissen Sie was? Ich habs wahrhaftig geschafft und eine Lösung gefunden, im Sommer das Walken nicht aufzuhören. Das war nämlich meine Befürchtung: Wenn ich meinen Rhythmus unterbreche, wird die Hürde wieder anzufangen zu hoch und ich höre auf, meinem Körper durch die Walkingrunde Gutes zu tun.

Wie ich das geschafft habe, trotz Hitze weiter zu gehen? Ich bin morgens früh gegangen. Erst mit dem Hund eine Runde Gassi gegangen. (Ich nehme sie nicht mit zum Walken, weil sie die weite Strecke mit 14 Jahren nicht mehr schaffen würde und ich durch ihr intensives Schnüffeln, das eine gefühlte Ewigkeit dauern kann, auch null Spaß dran hätte.) Dann raus an den Weiher. Die Morgensonne ist selbst das große Stück ohne Schatten um sechs oder sieben Uhr noch erträglich und angenehm. Die waldigen Abschnitte eine herrliche Abkühlung. Ich bin so stolz auf mich, dass ich durchgehalten habe und eine Lösung entwickelt, die für mich praktikabel ist.

So viel Schönes und Interessantes erlebe ich jeden Tag, wenn ich draußen in der Natur bin: Kleine flauschige Küken von Gänsen und Enten betrachten. Kleine Gänschen die versuchen wie die Großen Grasshalmspitzen zu naschen und dabei in die Höhe hüpfen...

Schnecken mit unglaublich interessanten Gehäusen beim Kreuzen des Weges beobachten. Hunde beobachten - da geht mir das Herz auf - und mich kurz mit ihren zweibeinigen Begleitern austauschen, wenn es passt. Den Ruf des Greifvogels über den Bäumen hören. Anderen ein Kompliment für ihr hübsches Outfit machen und so Freude bereiten oder die gleichen Gesichter sehen und grüßen. Die Wolken am Himmel und die Schattenspiele der Sonne auf dem Weg beobachten:

Die Schwäne auf dem See zählen. Bei 50 habe ich aufgehört:

Walking bei Sommerregen geht auch. Er tut nicht weh, ich bin abwaschbar und es macht echt Spaß, dann draußen zu sein. Beim letzten Mal bin ich bis auf die Unterhose nass geworden. Ich sage Ihnen: Ich fühlte mich wie eine Abenteuerin. :-)

Und zu naschen gibt es auch einiges. Warum Superfoods und künstliche Nahrungsergängzungmittel übers Internet bestellen, wenn ich das natürlichste, frischste und beste direkt am Wegesrand pflücken und direkt verspeisen kann? Gerade habe ich schwarze Holunderbeeren direkt vom Baum probiert. (Holunderbeeren können zu Erbrechen, Magen-Darmbeschwerden führen. Deswegen vor dem Verzehr kochen, wenn viele gegessen werden. Mehr hier.) In den letzten Wochen habe ich zum Beispiel die Fruchtstände vom Spitzwegerich probiert, Kleeblüten, die intensiven Blüten der Schafsgarbe, mich an Brennesseln gepiekst und mich nicht davon abbringen lassen, deren Spitzen und Samen weiter zu pflücken und zu essen.

Besser kann es doch nicht sein, als meinen Körper mit Wildkräutern zu versorgen! Natürlich schaue ich, dass die mir bekannten Pflanzen weit ab der Straße stehen, in einer Höhe sind, wo sie nicht von Hunden angepinkelt worden sind oder dass keine Tiere mehr drauf rumkriechen. Der Geschmack der Wildkräuter ist oft sehr intensiv. Bitter vor allen Dingen - und gesund.

Mir fällt auf, wie viel mehr ich Düfte wahrnehme. Das hat nicht immer was positives. So ist es zum Teil eine echte Herausforderung weiter zu atmen, wenn an mir jemand vorbei joggt, der von einer riesigen Parfüm- oder Deowolke umgeben ist. Gut, dass das auf die meisten Menschen nicht zu trifft. Ebenso lässt sich der Zigarettenqualm noch wahrnehmen, selbst wenn kein Raucher mehr zu sehen ist, der ihn hinterlassen hat. Dafür freut sich meine Nase über den Duft der Blüten, an denen ich schnuppere.

Zum Beispiel die große Gruppe von "Großem Heinrich" der am Wegesrand unzählige Bienen, Hummeln und Schmetterlinge anzog.

Meinen Beinen geht es immer besser. Deswegen habe ich ja mit dem Walken nach gefühlten 16 Jahren wieder angefangen. Sie schmerzen weniger und das ist ein ganz großes Glück. Zudem habe ich auch gut abgenommen. Dazu werde ich in einem anderen Beitrag berichten.

In diesem Sinne: Bis bald!

Ihre Anja Kolberg

P.S.: Hier berichte ich über meine anderen Walkingerfahrungen und warum ich damit angefangen habe: Blog - Körper & Schmerzen. Einfach runterscrollen, sind von aktuell nach älter sortiert.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Sonntag, 20 August, 2017
Thema: Blog - 2017, 2. Halbjahr, Blog - Körper & Schmerzen, Blog - Walking

Ich bin auf dem Weg. Vom Glück draußen zu sein.

 Seit Mitte Januar 2017 bin ich auf dem Weg. Zu mir. Zur Natur. Zu mehr Bewegung. Zu mehr Gesundheit.

In Diagnose. Kopf hoch. Renovierung. Bewegung. Zahn-OP. Glutenfrei. Zuckerfrei. Ergebnisse (Teil 1) können Sie lesen, was der Anlass dazu war.

Jetzt möchte ich Ihnen von meiner schönen Reise durch die Natur berichten und wie es mir mit der ungewohnten Bewegung ergangen ist. Ich habe in den letzten Wochen immer mal wieder Bilder aufgenommen.

Als ich im Januar mit kleinen Spaziergängen anfing, war es noch bitterkalt, der nahegelegene Adenauer Weiher am Stadion zugefroren. Ich trug Handschuhe und Schal. Irgendwann wurden meine Schritte schneller und ich begann zu Walken. Anfang Februar war mir die größere Runde dort und im Stadtwald langweilig geworden und ich wechselte zum Decksteiner Weiher. Seit ungefähr einem Monat nehme ich noch die Stöcke dazu.

Den Decksteiner Weiher begrenzen im Kölner Westen die A4 (was leider nicht immer leise in diesem Areal ist), der Militärring, die Berrenrather und die still gelegte Bachemer Landstraße. Mitten durch führt die Gleueler Straße. Überall sind Parkplätze zu finden. Am Wegesrand gibt es neben den Wasservögeln (ich zählte zuletzt 30 Schwäne in einem Bereich) und einem zauberhaften Waldkindergarten mit drei Bauwagen noch mehr zu sehen, zum Beispiel das Trainingsgelände und Geißbockheim des 1. FC Köln oder auch Wiesenflächen, Kastanienalleen, der umlaufende Wald, ein Outdoor-Fitnessbereich und jede Menge Freizeitsportler, Spaziergänger und Menschen, die ihre Hunde ausführen.

Selbst, wenn es an schönen Sonntagen mal voll ist, gibt es noch weiter umlaufende Wege, die meist ruhig sind. Genau mein Platz! Eine Strecke um den See sind etwa 5 km.

Beim Walken lässt sich die Natur so gut beobachten. Ein Glücksmoment waren die ersten Schneeglöckchen in der sonst noch kargen, winterlichen Natur:

Von Woche zu Woche zeigte sich immer mehr Grün an den Sträuchern. Wie hier die Blätter des Holunders. Hm, was duften sie herrlich. Ich habe mir immer wieder einige davon abgepflückt und einatmend ihre Würze genossen.

Ebenso ging es mir mit den Veilchen. Ich war ganz entzückt, als ich sie entdeckte. Himmlisch. Ihr Duft erinnert mich an ein Veilchenparfüm, das ich als Kind mal hatte.

Diese zauberhaften Sternchen machen den Waldboden zu einem besonderen Hingucker:

Der erste Schimmer weißer Blüten an den Bäumen. Wow, was für ein glücklicher Moment für mich:

Je wärmer es wurde, desto mehr war zu sehen und zu riechen. Dieser rosa-weiße Winterschneeball auf dem Foto war eine Nasen- und Augenwonne. Ich erkannte am zitronenartigen Geruch auch einige Sträucher meiner geliebten Heckenkirsche, die im Januar 2013 den Tischkalender zierte.

Diese Frühjahrsboten brachte ich mir mit:

Eine Kirschblüte, Winterschneeball, Holunderblatt und Veilchen.

Je wärmer es wurde, desto grüner wurde das Gras auf den umlaufenden Wiesen.

Ich freue mich über jedes Tier, das ich beobachten und hören kann: Das gewaltige Konzert der Singvögel, weit über mir die Rufe eines Greifvogels, der seine Runde zieht und in einer Baumkrone landet. Eine Schafsherde mit vielen Lämmern. Eine Weinbergschnecke, die ich vom Weg aufnehme und auf die andere Seite bringe, damit sie nicht zertreten wird. Die Raben, die Kraniche, die Gänse und Enten auf der Wiese. Eine kleine Maus, die durch das Laub flitzt. Schwäne, die ihren weißen Po in die Höh strecken, wenn sie auf dem Grund des Weihers nach Nahrung suchen. Die vielen Hunde, die mir begegnen und auch Pferde haben hier ihre eignen Pfade. Das alles wahrzunehmen, macht mich froh.

Innerhalb kurzer Zeit waren die Sträucher und die ersten Bäume belaubt. Hier ein älteres Bild. Die Kastanieallee ist inzwischen am Blühen:

Hier einer der breiten Wege:

So sah es letzte Woche aus:

 

Alles so frisch, neu und Grün!

 

Ein Veilchen im Haar... und Freude an der Bewegung. Ich habe öfter ein Selfie von mir gemacht - eines wenn ich losgehe. Mein Gesicht ist dann eher düster. Und eines, wenn ich wieder am Auto ankomme. Rote Wangen, frische Farbe und ein Lächeln im Gesicht.

 

Echt, ich bin ein Sportmuffel. Ich brauche einen Grund, warum ich mich bewege. Ich persönlich muss etwas davon haben, einen Sinn darin sehen. Über dieses Warum, meine Motivation werde ich in einem weiteren Beitrag berichten.

Es gibt Tage, da habe ich richtig doll Lust, rauszukommen. Sogar welche, da pfeife und singe ich beim Walken. Und es gibt Tage, da habe ich null Bock. Puh. Ich weiß, es ist gut zu gehen, deswegen gehe ich auch, aber mein Schritt ist dann schwer. Besonders, wenn mittags die Strümpfe in den Kniekehlen einschneiden, hatte ich das Bedürfnis, rauszumüssen, um Entlastung zu bekommen.

Aber was könnte mir bei Unlust helfen? Ich dachte an einige Hypnose- und Affirmationsapps, die ich auf meinem Handy habe. Leider ist bei allen ein Entspannungsteil dabei, der echt kontraproduktiv ist. "Entspannen Sie Ihre Muskeln" kommt eben nicht so gut, wenn ich mich bewegen will. Obwohl ich mich dagegen wehrte, wurde ich wurde immer langsamer ...

Irgendwann habe ich mir einfach meine eigne Walkingaffirmation aufgenommen. Gemischt mit ein bisschen Musik. Ich liebe das Lied "I'm Walking". Ich fange jedes Mal an zu strahlen, wenn ich mir meine Worte und die Musik anhöre. So schön! Und auch bei so mancher Musik, die ich in meine Walking-Playlist des Handy packte, lache ich oder träume oder weine sogar, weil ich so berührt bin, mitten in der Natur und unterwegs. Ein Segen ist das!

Und ruckizucki ist auch eine nicht so motivierte Runde zu Ende. Auch klasse sind Podcasts, die man sich zu Hause runterladen kann und dann während des Walkens hören. Ich nutze die App Podcast Republic. Zu allen Themengebieten lassen sich Hörstücke finden, sei es Sport, Meditation, Essen, Psychologie ... Toll!

Meinen ersten Regenwalk hatte ich am Osterwochenende. Trockenen Fußes bin ich los. Seit vielen Wochen hatte es nicht geregnet und die Erde schrieh förmlich nach Wasser. Irgendwann auf dem Weg fing es an zu tröpfeln. Ich hatte zwar eine Kapuze an der Jacke, aber ich wollte den Regen spüren. Meine Haare, mein Gesicht, meine Jacke, meine Hose, meine Schuhe waren nachher nass und ich einfach glücklich. Endlich Regen. Wie gut tut das! Einer anderen Walkerin sagte ich: "Bei Regen ist es gar nicht so schlimm." "Ja," sagte sie im vorüber gehen. "Man muss sich nur darauf einlassen." Ja, wie wahr. Das ist es.

Größte Horrorvorstellung war am Anfang für mich: Ich werde von einem Spaziergänger beim Walken überholt. :-)) Der Gedanke bringt mich immer wieder zum Lachen. Auch wenn ich nicht sooo langsam war, ist es dennoch denkbar. Viele geübte Hundeausführer sind schnellen Schrittes unterwegs. Immer wenn ich den Eindruck hatte, es kommt ein Spaziergänger näher, bin ich schneller gegangen. Auch ein schöner Antrieb. :-) Wo ist das Problem, wenn es so wäre? Jeder macht, so gut er kann. Auch ich. Ich hoffe, eines Tages ist das Vergleichen mit den anderen, die unterwegs sind, Geschichte. Ich konzenrtiere mich voll auf mich selbst.

Letzten Endes: Jeder Schritt zählt. Jede Bewegung macht mich leichter, unbe-schwer-ter, lässt meine Lymphe fließen und baut Muskeln und Ausdauer auf. Das will ich. Die Zeit in der Natur hilft mir auch bei meinen Konzentrationsschwierigkeiten. Die spielen dabei nämlich gar keine Rolle. Klasse!

Ich habe begriffen wie wichtig es ist, einen Ausgleich zu meinem Schreibtischjob zu haben. Selbst wenn mein Liplymphödem schwups weg wäre. Es ist eine langjährige und auch lebenslange Aufgabe, mich zu bewegen. Man schmeißt nicht einfach eine Pille eiin und gut ist es. Es braucht Zeit.

Der Physiotherapeut sagte mir diese Woche, dass er - obwohl er sich den ganzen Tag bewegt - auch ins Fitnesstudio geht, um die Muskeln zu stärken, die er nicht beansprucht. Durch die oft nach vorne gebückte Haltung haben viele Kollegen Rückenprobleme. Deswegen stärkt er seine Rückenmuskulatur. So habe ich noch nie darüber nachgedacht. Ja, ich begreife immer mehr, wie wichtig es für mich die meiste Zeit Sitzende ist, mich regelmäßig zu bewegen. Der Spaziergang am Morgen mit unserer Hündin reicht nicht.

Ein dauerhafter Ausgleich, den ich gerne mache. Nicht was ich muss, sondern was ich will. Das trifft auf das Walken zu. Es kostet mich keine Beiträge, ich bin zeitlich völlig flexibel und kann überall damit starten. Am Anfang war es ja nur ein Spaziergang in ganz normalen Klamotten. Irgendwann habe ich mir die neuen, unbenutzten Hundewalkingschuhe angezogen, die ich im letzten Jahr erstanden habe, die Jogginghose an und bin damit los. Das ist so einfach. Inzwischen passt mir sogar eine schwarze Softshelljacke wieder, die ideal für die Übergangszeit ist.

Am Anfang bin ich zwanzig Minuten, dann vierzig Minuten gegangen. Inzwischen eine Stunde. Wenn ich mir mal wieder Blasen unter den Füßen gelaufen hatte, hörte ich auch schon nach halber Strecke auf, wo ich zum Auto abkürzen konnte. Es kam auch schon vor, dass ich nach Ende der Runde dachte: Ich könnte noch weiter gehen. :-)

Ich könnte auch gleich von zu Hause aus losgehen, doch mag ich nicht unter den Augen der Nachbarschaft losgehen. Ich brauche einen Schutz. Mal sehen, ob das irgendwann anders wird.

Schwimmen ist natürlich auch gut, doch mir bekommt die Luft im Schwimmbad irgendwie nicht. Obwohl ich weiß, wie gut Aquajogging für den Körper ist und obwohl die Trainerin mich damit motiviert, dass sie sagt, für welchen Muskel die einzelnen Übungen sind: Ich habe eine Abneigung, dorthin zu gehen. Nun gab sie mir den Tipp von einem ganzjährig geöffneten und beheizten Freibad in der Nähe. Das wäre nach dem Kurs eine Alternative. Frische Luft!

Übrigens hatte ich große Hemmungen, zuerst mal wieder nach über zehn Jahren (oder waren es mehr?) in ein Schwimmbad zu gehen. Mit Kleidergröße 52/54 und voluminösen Orangenhaut-Schenkeln kein leichter Schritt. Nun ist es kein Spaßbad, sondern hauptsächlich eines für Schwimmer und die Dame an der Anmeldung sagte, es wären hauptsächlich ältere Damen dabei. Na, dann will ich es mal probieren. Leid macht Mut.

Kaum war ich nur mit Badeanzug in Richtung meiner Trainerin unterwegs, sah ich einen durchgestählten Schwimmtrainer am Beckenrand stehen, der einen Schützling beobachtete. Die Bahnen waren eigentlich bevölkert von gut trainierten Sportlern. Gut, dass ich das vorher nicht wusste. Ich hätte Hemmungen gehabt. Doch erstaunlicherweise macht es mir nicht viel aus. Ich kann meinen Körper nicht tauschen. Meine Beine, mein Po, mein Bauch ... alles an mir - ist wie es ist. Bis auf einige bebrillte Schwimmer, die zu uns Frauen bei unseren Wasserübungen rübergaffen - besonders penetranten, die mir auffallen zeigen ich dann unter Wasser einen Stinkefinger ;o) - habe ich nichts Nerviges erlebt. Gut, außer die Luft.

Ich merke schon jetzt Veränderungen in meinem Körpergefühl. Die Kniekehlen schmerzen nicht mehr so stark. Die seitlichen Bereiche der Knie auch nicht, wenn sie nachts aufeinander liegen. Ich bin flotter unterwegs. Weniger schnell schlapp bei Bewegung, sei es beim Putzen oder wenn ich sonst draußen bin. Meine Beine fühlen sich leichter an. Es tut so gut, diese kleinen Veränderungen zu registrieren.

Wie lange das mit dem Walken so gehen wird? Ich weiß es nicht. Auch nicht wie es wird, wenn es draußen heiß wird, weil mir die Wärme gar nicht bekommt. Werde ich dann auch walken gehen? Heute denke ich daran nicht. Heute erfreue ich mich daran, dass ich mich jetzt bewege. Ein Segen!

Ich möchte gesund und fit alt werden. Und dafür will ich was tun. Jeder Schritt zählt.

Ich bin auf dem Weg.

Ihre Anja Kolberg

PS: Mehr von meiner Walkingzeit draußen während des ganzen Jahres lesen Sie hier: Blog - Walking 

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 20 April, 2017
Thema: Blog - 2017, 1. Halbjahr, Blog - Körper & Schmerzen, Blog - Walking


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