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Kirschblüte - ein Frühlingstraum

Japanische Zierkirsche

Am Wochenende ist unsere Japanische Zierkirsche erblüht. Ihre rosa Blütenbälle sind eine Pracht. Nur kurze Zeit dauert es, dann kommen die grünen Blätter hervor, unzählige rosa Blättchen segeln hinunter auf den Gartenboden und den Teich, worauf sie dann wie kleine Boote segeln.

 

Für mich ist das Frühling in seiner besten Weise. Aufatmen. Genießen. Gucken. Die Augen schließen. Dem Zwitschern der Vögel lauschen wie vorgestern im Stadtwald, wo ich inne hielt, stehen blieb, die Augen schloss und eine Klangdusche nahm. Wow. Was für ein Konzert für meine Seele!

Ein Japanisches Sprichwort versinnbildlicht die Vergänglichkeit dieser Frühlingszeit und erinnert mich daran, sie bewusst zu genießen:

E-Card Kirschblüte

Jedes Mal, wenn ich auf die Kirschblüten schaue, denke ich daran. Übrigens ist das Spruchfoto oben eine E-Card. Einfach draufklicken und verschicken.

In unserem Garten ist die weiße Sternmagnolie fast verblüht, die Ahornbäumchen bekommen ihre Blätter. Letztes Jahr kauften wir uns vier kleine zu unserem großen grünen und dem kleinen buschigen, der über den Bachlauf ragt, dazu. Verschiedene Blattfarben zeigen sich bei ihnen: Hellgrün, mittelgrün, weinrot, orange. Ich freue mich jetzt schon auf ihre Verfärbungen im Laufe des Jahres und besonders im Herbst.

 

Im Herbst pflanzte ich einige Tulpenzwiebeln. So viele sind davon noch nicht rausgekommen. Besonders auf der Terrasse im Hochbeet entdeckte ich einige Löcher und angenagte Zwiebeln.

Wem habe ich damit wohl eine Freude gemacht? Der Maus? Dem Eichhörnchen? Ich bin sicher, die übrig gebliebenen Zwiebeln werden für eine schöne Tulpenblüte reichen. Und wenn nicht, ist es auch ok, es gibt genug anderes, an dem ich mich erfreuen kann.

Traubenhazynthen  

Diese Traubenhyazinthen kommen unermüdlich jedes Jahr wieder. Und von Jahr zu Jahr werden es mehr Blüten. Wir pflanzten ca. 2002 mit ihnen eine Herzform in den Rasen. Durch den Rasenschnitt und die Gartenrenovierung einige Jahre später verschwanden alle, bis auf diese hier, die mich jedes Jahr erfreuen.

So viel aus meinem Frühlingsgarten. Viele Impressionen habe ich all die Jahre zuvor gepostet. Sie können sie hier sehen:

Blog - Garten - Frühling (einfach etwas nach unten scrollen)

Auch in meinem Tischkalender tauchen meist Fotographien aus meinem Garten auf. Sie können hier einen Blick darauf werfen.

Viel Freude beim Stöbern und genießen des Frühlings!

Ihre Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 16 April, 2018
Thema: Blog - 2018, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Das Frühjahrskonzert beginnt!

Haben Sie es auch schon bemerkt?

Klick zu den E-Cards

Morgens beginnt das Konzert der Vögel. Für mich ein Zeichen, dass der Frühling langsam beginnt. Sonntag war ich etwas später mit unserer Hündin unterwegs. Normalerweise gehe ich noch vor Sonnenaufgang, da sie leider nicht mehr so lange mit Gassigehen warten kann wie früher. Sonntag war es ausnahmsweise so gegen acht Uhr, über mir ein herrlicher orange leuchtender Himmel. Als ich in den Weg mit den vielen Bäumen einbog, hörte ich es schon: Vogelgezwitscher von allen Seiten. Ich beobachtete ein Rotkehlchen, das von einem Ast seine Arie schmetterte.

Es war wie durch einen heilenden Klangraum zu gehen. Dazu die aufgehende Sonne. Ein Glücksgefühl durchströmte mich.

Ich weiß nicht, ob ich seit dem sensibilisiert für das Zwitscherkonzert bin, aber seit dem fällt mir vermehrt auf, dass sie singen. Heute früh, es war noch dunkel, sangen die Vögel auch schon um die Wette. Das ist ein Traum! Ich liebe es so sehr. Es macht mich froh und ich fühle Dankbarkeit, das wahrnehmen zu dürfen. Ein neuer Zyklus in der Natur beginnt.

Diese kleinen Freuden machen den Tag hell und licht.

Hinten im Gartenbeet sind die grünen Spitzen der Schneeglöckchen schon ein großes Stück aus der Erde gekommen. Dieses Jahr ist die Natur aufgrund des langen Frostes hier in Köln spät dran. Sie blühten auch schon mal im Januar.

Irgendwie habe ich den Wnter dieses Jahr genossen. Die frühe Dunkelheit, die Kälte und Kargheit draußen und die Wärme, Gemütlichkeit und das Licht in der Wohnung. Das war nicht immer so.

Anfang Januar hatte ich den ersten Tulpenstrauß auf dem Tisch stehen. Eigentlich wollte ich sie wegwerfen, als sie verblüht waren, machte es an dem Tag aber doch nicht. Und am nächsten Tag sah ich, wie wunderschön die Tulpen auf einmal aussahen, fast am Ende ihres Lebens. Welch eine Pracht und Kunstwerk. Viel schöner noch als zuvor!

Mir machen solche Beobachtungen Spaß, weil ich die Parallelen zu uns Menschen sehe: Wie schön wir sind am Ende unseres Lebens. Mit all dem, was uns gezeichnet hat. Ein ebensolches Kunstwerk.

Sinnbildlich steht für mich der Winter für den letzten Lebensabschnitt eines Menschen. In meinem Buch "Ab 40 reif für den Traumjob" hatte ich dazu eine Übung entwickelt: Sich vorstellen wie alt man werden möchte und diese Zahl dann durch vier teilen. Jedes Viertel steht für eine Jahreszeit. Ich gehe mal von 100 Jahren aus, dann wäre der Frühling unseres Lebens von 0-25 Jahre, der Sommer 26-50 Jahre, der Herbst 51-75 Jahre und der Winter 76 bis 100 Jahre. Ich kann zwischen den Eigenarten der Jahreszeiten und denen unseres menschlichen Lebens viele Zusammenhänge sehen. Es hilft mir, manches besser anzunehmen, zu begreifen und auch die Schönheit und Stärke jedes einzelnen Lebensabschnittes wertzuschätzen.

Nach meinem Bild befinde ich mich mit heute 46 Jahren am Ende des Sommers. :o) Irgendwie passt es. Früher mochte ich weder den Herbst, noch den Winter. Doch je älter ich werde, desto mehr weiß ich auch diese Jahreszeiten und ihre Besonderheiten zu schätzen.

Ein spannendes Gedankenspiel.

Viele Grüße aus der Stadt, die den Frühling erwartet

Anja Kolberg

PS: Das erste Bild ist eine E-Card und passend zum nahen Frühjahr und meiner Vorfreude habe ich die Frühlingsecards schon online gestellt. Viel Spaß beim Verschicken.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 08 Februar, 2017
Thema: Blog - 2017, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Das Leben genießen. Jetzt.

Ich hab's getan. Gestern. Heute. Ohne schlechtes Gewissen. Mitten am Tag. Mitten in der Woche. Kein Sonntag. Kein Samstag. Kein Feiertag. Kein Feierabend. Obwohl es viel anderes zu tun gab. :-)

Was?

Mich mit dem Liegestuhl in die Sonne gelegt. Gestern noch mit Decke, weil der Wind so kalt war. Als ich mir das ultimativ Beste vorstellte, war das mit dem Liegestuhl unter unserem Kirschbaum zu liegen, der gerade voller rosa Pomponblüten steht. Und von dort nach oben in den Himmel schauen. Und das habe ich getan. Mir diesen Wunsch erfüllt! *Hüpf*

Die Blüten berühren. Sie sind unfassbar weich, zart und leicht kühl auf der Haut. Ihr Duft kaum wahrnehmbar.

Ich habe im Liegestuhl dazu eine Meditation auf dem Handy gehört. So muss sich der Himmel anfühlen. Ein Traum! Im Hintergrund wahrnehmbar das Zwitschern der Vögel und das Plätschern des Bachlaufes in unserem Garten.

Mir hat das so gut getan. Heute - wo es draußen noch wärmer ist, habe ich mich wieder raus in die Sonne gesetzt. Diesmal mit dem Liegestuhl an den Bachlauf, von wo aus ich auf die beiden Japanischen Zierkirschen schauen konnte. Ich weiß wie schnell die Blüte vorbei ist. Jedes Jahr ist das ein besonderes Highlight im Garten:

Weil es so lange kühl war, konnten sich die Blüten langsam entfalten und wir hatten so viel länger von der Blüte als in so manch anderem Frühling. Seufz. So schön!

Über mir der blaue Himmel:

Und in mir dieses Gefühl:

Tiefe Zufriedenheit und Liebe. Mit dem sein, was um mich ist. Zum Beispiel den kleinen Ahorn neben dem Stuhl näher betrachten, dessen Blätter schon ein ganz großes Stück gewachsen sind. Dieses Jahr habe ich das erste Mal bewusst entdeckt, dass kleine rote Blütendolden am Ahorn sind. Ob ich sie bisher übersah?

Es gibt Tage, da scheint die Sonne im Leben, obwohl nicht alles perfekt ist.

Diese Tage auszukosten, ist ein ganz großes Glück. Ich will nicht warten, bis irgendwann mal alles in Ordnung ist im Leben und dann mit dem Genießen anfangen. Es wird immer irgend etwas sein, dass gerade quer schießt. Ich will nicht bis zum Feierabend warten (wenn die Sonne weg ist) oder bis zum Wochenende (wenn es regnet) oder bis zu meiner Rente, bis ich mein Leben genießen kann.

Ich habe mir vorgenommen, mein Leben jetzt zu genießen. In kleinen genußvollen Stücken, immer dann wenn es geht. Die großen Genießerscheiben - ein Urlaub zum Beispiel - kann so schnell vorbei sein. Aber Alltag ist jeden Tag und den will ich reicher machen. Mich glücklicher fühlen. Mit dem Schwingen, was da ist. Auch wenn es mir mal nicht gut geht, schauen, was ich mir gutes tun kann.

Und an trüben Tagen kann ich mir dann diesen Blogbeitrag durchlesen und befinde mich wieder auf meinem Liegestuhl, fühle die Wärme der Sonne auf meinem Körper, höre die Geräusche der Umgebung, die Kinder auf dem nahen Schulhof, sehe die Kraft der wachsenden Natur und bin glücklich. Jetzt.

Ich wünsche Ihnen ebensolche zauberhaften Momente, voller Glück und Liebe!

Unser Leben findet heute statt. Jetzt, in diesem Moment. Mir gefällt das Thema so sehr und es tut mir so gut, dass ich überlege, es könnte ein wunderbarer Titel für den nächsten Kalender sein. :-)

Ihre Anja Kolberg

P.S.: Eines der Fotos ist eine neue E-Card. Hier anschauen und verschicken.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 21 April, 2016
Thema: Blog - 2016, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Blog - Garten - Frühling

Ein sanfter Regentag & Frühling in der Natur

Gestern, Dienstag, hat es die meiste Zeit des Tages geregnet. Mal fester, oft feinster Nieselregen. Ich mag das. Es hat so etwas sanftes, ruhiges, liebevolles, wie die Dächer, Äste, Zäune, Gras und Pflaster vom Regen eingehüllt werden. Eine zärtliche Liebkosung.

Seit dem Wochenende hat die Natur einen Wachstumssprung gemacht. Die weinroten Blätter der Blutpflaume haben fast alle rosa Blüten abgelöst. Die ersten Mininarzissen im Beet sind verblüht. Geballte Lebenskraft zeigt sich in den Knospen der Zierkirsche:

In der Nebenstraße blüht wieder der alter Kirschbaum. Welch eine unfassbare Pracht, die mich so tief erfreut:

Zarte, weiche Blätter und herrliche Blütenstände. Bienen schwirren zwischen dem rosafarbenen Traum:

Die Clematis am Rosenbogen ist schon einige Zentimeter gewachsen. Auch der Ahorn im Garten zeigt erste Blattansätze an den Zweigen:

Die Rosen tragen schon viele Blätter:

Die ersten Vergißmeinnicht blühen im Garten, hier hat sich eines selbst im Rasen gepflanzt und die Sternmagnolie ist gerade ein weißer Lichtblick hinter dem Teich:

Ich bin so dankbar für dieses Wachsen und Gedeihen - jeden Frühling von neuem, daran teilhaben zu können. Die Natur fängt von vorne an. Mit Mut und Kraft und Lust auf das Leben.

Montag habe ich das erste Mal in diesem Jahr draußen gefrühstückt. Die Luft war noch recht kühl, doch mit einer wärmenden Jacke ging es gut. (Der Brötchenbelag auf dem Foto ist übrigens die köstliche vegane Nuss-Nougat-Creme Bionella von Rapunzel. Ich liebe sie!)

Das Plätschern des Bachlaufes genießen. Vögelchen beobachten. Moos bestaunen, das sich inzwischen auf den Steinen niedergelassen hat. (Mein ganz großer Reichtum!)

Ich bin so dankbar, dass du dich jedes Jahr wieder auf den Weg eines neuen Lebenszyklus machst, liebe Natur. Mir gibt es die Kraft, es dir gleich zu tun: Aufstehen, von neuem beginnen. Atmen. Schritte gehen.

Mir die Zeit nehmen, die ich brauche. Wachsen, dann wann es geht. Nicht wann der Kalender es will. Ich kann mich dran erinnern, dass die Blätter auch schon viel früher an den Sträuchern waren, die Blutpflaume nicht wochenlang blühte, wie dieses Jahr, sondern in wenigen Tagen verblüht war. Weil es schon so zeitig warm war. Jedes Jahr ist anders.

Auch jedes Menschenjahr ist anders. Die Themen und Aufgaben, die unsere Aufmerksamkeit brauchen, wechseln, je nachdem wo wir uns auf unserem Lebensweg befinden. Wünsche und Pläne - wie Samenkörner kann ich sie in die Erde legen und wachsen lassen. Sehen wie daraus im ureigenen Wachstumszyklus dieser Pflanze - dieses Wunsches an das Leben - etwas Neues und Großes und Schönes entsteht.

Ich wünsche uns allen einen zauberhaften Frühling mit offenen Sinnen für all die Schätze, die uns die Welt bietet.

Während ich diese Zeilen tippe, strahlt die Sonne in mein Büro. Mein Kopf wirft einen Schatten auf die Wand. Die aus dem Garten mitgebrachten Osterglocken erstahlen in cremeweiß und apricot. Die Fotos in diesem Blogbeitrag habe ich heute früh in unserem Garten aufgenommen und beim Spaziergang mit unserer Minu. Heute früh schenkte uns der Himmel strahlend blauen Himmel in Köln. Welch eine Freude!

Ich hoffe, dass es mir gelingt wie die Natur es macht: Mit dem zu schwingen, was ist und sich nicht ändern lässt. Bei der Natur sind es die Witterungsbedigungen - wie z.B. die Temperaturen, im richtigen Maß Wasser und Sonne - die die Pflanzen und Tiere nicht beeinflussen können. Sie müssen sich dem anpassen.

So will ich es auch halten. Mich dem Anpassen, was mir das Leben gibt. Mitschwingen, annehmen und das Beste daraus machen. Und wenn die Bedingungen stimmen: Erblühen und wachsen und gedeihen. Einmal mehr in einem neuen Wachstumzyklus, der im Frühling beginnt.

Die Eindrücke aus der Natur: Klitzernde Wassertropfen auf den Grasbücheln im Licht der Morgensonne. Aufgesprungene Blattknospen der Kastanie. Forsythien. Zartgrüne Baumkrone einer Hängeweide und Blütendolden an einem Baum, dessen Namen ich nicht weiß.

Alles Liebe

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 06 April, 2016
Thema: Blog - 2016, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Heute bin ich glücklich. Wie duftet Gelb?

So schön sieht der Himmel heute über Köln aus. Das Foto hab ich von meinem Liegestuhl in der Sonne gemacht. Herrlich, oder? Die Sonne ist angenehm warm. Die schlimmsten Krach- und Dreckbauarbeiten sind auf der Baustelle nebenan überstanden, alle Fenster drin. Ist das nicht schön? Dieses Über-den-Berg-Gefühl tut so gut. Die Straßenbauarbeiten machen auch gerade bei uns Pause (die Straße ist ja lang) und so kommen wir in den sehr seltenen und besonderen Genuss, den Kirchweg mal in Stille zu erleben. Kaum Autos fahren hier durch, kein Bus. Unfassbar, wie anders das ist.

Jetzt kann das Genießen draußen in die nächste Runde gehen. :o) Ich freue mich so sehr darüber. Mein Garten, die Terrasse sind wie Tempel für mich. Hier schöpfe ich Kraft, hier bin ich ganz nah bei mir und in der Natur, lausche dem Plätschern des Bachlaufes, dem Zwitschern der Vögel, beobachte die Umgebung, Blumen, Blätter und Tiere und halte dabei die Luft an.

In meinem Liegestuhl durfte ich heute ein Eichhörnchen beobachten. Es sprang auf einen Zaunpfahl. Hielt inne. Guckte mich an. Guckte sich um. Und ehe ich die Kamera zücken konnte, war es auf den Kirchbaum und von dort weitergesprungen. Bei seinem Sprung segelten rosa Blütenblätter von der Japanischen Zierkirsche gen Boden. Welch sinnlicher Abschiedsgruß.

Um den Liegestuhl herum: Immer mehr Gänseblümchen. Als ich mir eines pflückte und meine Nase hinein hielt, dachte ich: So riecht Gelb! Haben Sie schon mal an dem sattgelben Blütenzentrum eines Gänseblümchens gerochen? Es riecht satt, dicht, blumig, stark - und gelb. Irgendwie macht es einen Punkt und gibt das Gefühl, angekommen zu sein. Gekostet hab ich sie auch. Schmecken wie... Gänseblümchen. :o)

Überall sprießt frisches Grün. Wie oben das Ziergras am Teichrand und auf dem nächsten Bild die grünen Spitzen der Iris. Ich freue mich schon sehr auf ihre Blüte.

Der hohe Ahorn hat seine Blätter zum Teil ausgepackt:

Und meine geliebte Pfingstrose schoss in der letzten Woche gehörig nach oben. Davor sehen sie eine weiße Tulpe (waren zwei, Minu hat eine geköpft, die erfreut mich jetzt in der Vase) und gleich dahinter grünt die Rispenhortensie:

Unsere beiden Säulenäpfel, deren unteren Stamm Sie vor dem Zaun sehen, haben so viele Blüten wie schon lange nicht mehr. Ein Traum. Also Weiß, würde ich sagen, riecht wie die Apfelblüten. Traumhaft frisch, leicht und ja, ein bisschen fruchtig. Sie haben so etwas Raum öffnendes an sich. Weite. Macht Lust auf mehr.

 

So herrlich groß ist eine der pinken Tulpen, die unter den Kirchbäumchen blüht. Nein, ich habe nicht an ihr gerochen. Ich finde Pink riecht eher wie Himbeere, oder?

 

Besonders gefreut hat mich dieses Bild hier:

An diesem Hibiskus sind Vergehen und Leben vereint. Die abgestorbenen Samenkapseln des vergangenen Jahres weichen herrlich frischem Grün. Neues Leben beginnt!

Ich habe die Stunde in meinem Liegestuhl in meiner duftenden, wachsenden und aufblühenden Heilwelt einfach genossen!

Wundergrüße von einer glücklichen

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 23 April, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Hach, Frühling! Licht im Schatten

Ich mache im Moment eine schwere Zeit durch. Zwei Baustellen rauben mir die Nerven und verursachen 5 Tage in der Wochen ohrenbetäubenden Lärm und Dreck. Seit Mitte April wird vor unserer Türe gebaggert: Die komplette Straße wird inkl. Bürgersteig saniert, das dauert bis August. Und seit September wird das Reihenhaus gleich nebenan saniert. Besonders schlimm ist es dort seit Ende März, wo das Gerüst steht, die Fassade abgeschlagen und fast alle Fenster größer gestemmt werden.

An meine Terrassennutzung? Derzeit nicht zu denken. Zum Schutz ist die Pergola mit einer Plane verhangen, damit darunter nicht alles zu sehr verschmutzt. Ich versuche jetzt bewusst nicht mein Leid zu teilen, sondern meinen Blick auf das richten, was mir trotz alledem gut tut:

Ich klaube mir am späten Nachmittag eine Stunde mit etwas zu Lesen und zu Trinken in meinem Liegestuhl, der hinten im Garten auf dem Grün steht. Dort versuche ich, wieder zu mir zu kommen und Kraft zu tanken. Denn manchmal will ich einfach nur noch abhauen.

Der Frühling knipst in mir das Licht an: Wie schnell sind die ersten Blättchen durch die Wärme gewachsen, die Tulpen blühen in großen bunten Schalen auf langen Stängeln hinten im Beet unter den rosa blühenden Zierkirschen. Ein Traum. Der Rasen ist voller strahlender Gänseblümchen.

Immer wieder schauen Kohlmeisen, Amseln, Tauben und Rotkehlchen am Teich und Bachlauf vorbei, um ein Bad zu nehmen. Eichhörnchen rennen die Blutpflaume rauf und runter. Ich kann nicht genau sehen, was sie machen, es kommt mir wie spielen vor.

Innerhalb einer Woche hat der Schneeball sich herrlich entfaltet:

 

 

Was hilft mir ansonsten? Musik lenkt mich ab, übertönt den Krach und erhöht meine Konzentration, wenn ich am Schreibtisch sitze. Ich bin dankbar, dass ich an meinem Projekt weiter machen kann. Ordnung im Inneren hilft mir, das äußere Chaos zu ertragen. Ich stehe gleich auf, wenn ich wach werde, um vor Beginn der Bauarbeiten schon etwas geschafft zu haben. Ich beschäftige mich intensiv mit meinem Inneren, wenn es ganz heftig ist, unternehme innere Reisen mit meinem inneren Kind oder mit mir selbst, um mir das zu geben, was ich brauche. Ich übe, gut für mich zu sorgen.

So gut es geht, bemühe ich mich, das Licht im Schatten zu finden. Und manchmal gelingt es mir. Danke, Himmel!

Was mich zum Beispiel aufrecht hält ist die Aussicht: Ab August müsste Ruhe sein. Die Straße ist dann fertig. Beide Häuser, sowohl rechts als auch links sind frisch saniert.

Ich sehne mich nach dem Moment, wo wir alles sauber machen können und ich wieder in meiner Hängematte unter dem Pergoladach liege und dieses wunderbare Friedensgefühl spüre. Morgens meinen Kaffee trinke. Oh ja, ich will dich, liebes Gefühl! (In Gedanken versuche ich mich jetzt schon dorthin zu beamen. Tagsüber ist das schwer. Wenn Ruhe ist, geht es.)

Ihre Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 20 April, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Dunkle Tage, Blog - Garten - Frühling

Mehr als eine Reise wert

Am Dienstag, den 7. April habe ich eine Reise übernommen. Raus aus dem Baustress und -ärger, der um mich herum tobt. Meine Aufmerksamkeit auf das Schöne im Leben lenken und mich erholen.

Ich fasste den Entschluss am Ostermontag, als ich den Spruch auf einem veganen :o) Mon Chérie las: 'Willst du glücklich sein? Dann achte darauf, was dir Freude bereitet - und mache es.'

Also: Wohin? Was?

Erst dachte ich, ich gehe in ein Café schreiben, aber da fehlte mir die Heilkraft der Natur. Nach Leverkusen in den Japanischen Garten vielleicht? So lange schon hatte ich keinen Fotoausflug mehr unternommen. Und dann war plötzlich klar: Ich fahre in die Flora, Kölns Botanischen Garten, dessen schmuckes Festhaus nach intensiver Sanierungsphase letztes Jahr eingeweiht worden war. Ich war schon Jahre nicht mehr in dem Park gewesen. Dort gibt es auch ein Café, wo ich einkehren konnte.

Gesagt, getan. Kamera, Speicherchips, Schreibzeug und Kniekissen (wenn ich auf Bodennähe fotographieren will, verhindert dies, dass ich mir meine Kleidung schmutzig mache) eingepackt.

Im Auto die Aachener Straße bis zur Kreuzung Innere Kanalstraße. Von dort Richtung Zoobrücke, kurz vorher abgefahren und der Beschilderung Zoo und anschließend Parken Zoo gefolgt. Unter der Zoobrücke gibt es einen großen Parkplatz, Tagesticket 4 Euro. Wohl wegen der Osterferien wurde durch Personal kassiert und eingewiesen.

Genau gegenüber dem Kölner Zoo liegt der Haupteingang der Flora, markiert durch ein hohes schwarzes Eisentor mit goldfarbenen Spitzen. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick auf die Flora:

Der Eintritt ist kostenlos. Rund um das Palais gibt es einen riesigen Park mit Tropischen Gewächshäusern, dem Lokalzeit-Garten, Seen, Alpengarten, Heilpflanzengarten, vielen dekorativ bepflanzten Beeten, Mandel-, Kirsch- und Magnolienbäumen mit herrlicher Blüte, Laubengängen, Rosengarten und und und ... so viel, es ist ein Traum.

Derzeit blühen die Camelien, ein großer Bereich erscheint, vom Eingangstor aus, linker Hand, mit unzähligen Prachtexemplaren. Am 12.4.2015 endet die jährliche Camelien-Ausstellung im Gewächshaus. Hm, dort gibt es so verführerisch duftende Sorten. Aber auch nach Ende der Ausstellung im Gewächshaus blühen die Sorten draußen ungehindert weiter.

So viele Frühlingsblüher stehen in den Startlöchern, zum Beispiel Tulpen, deren Knospen bald aufspringen werden, auch viele Magnolien stehen kurz vor dem Öffnen ihrer Blüte.

Atemberaubendes Aussehen ist bei Pflanzen nicht nötig, um mich zu begeistern. Ich mag die kleinen Schätze, Moose, Vögelchen und Eichhörnchen ebenso sehr wie die umwerfenden Blüten, die an so vielen Orten mein Auge verwöhnten. Dieser immergrüne Strauch hier beispielsweise empfinde ich nicht als schön, aber er ist ein Duftwunder. Sein Honigduft ist im Frühling ein Magnet für mich und begegnete mir im Park immer wieder. Es ist die Japanische Skimmie:

Nach meinem dreistündigen Aufenthalt, vielen Parkbankpausen gönnte ich mir noch eine Apfelschorle im Freiluftcafé, die auch einige vegane Speisen bieten. Ein perfekter Abschluss in wärmendem Sonnenschein. Ich werde wieder kommen. So viel wartet dort im Wechsel der Jahreszeiten auf mich.

Wenn Sie Lust auf einen Besuch bekommen haben, hier sind einige Links:

  • Der Freundeskreis Flora mit einem tollen Veranstaltungsprogramm, Führungen für Liebhaber, Entdecker und Kinderfeste
  • Palais Flora mit seiner Gastronomie, Räumlichkeiten und Veranstaltungskalender
  • Dank Augusta - Freiluft-Café auf der Südterrasse der Flora
  • Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas mit vielen weiteren herrlichen Parkanlagen

Mir geht es nach dem Besuch so viel besser. Frische Luft, Sonne und neue Eindrücke gesammelt. Welch Seelenschmaus!

Beglückte Grüße

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 08 April, 2015
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Klar und bunt

Hallihallo,

klar und bunt, so ist meine Aussicht aus dem Fenster. Am Dienstag hat sie mich gepackt. Die Frühjahrsputz-Lust. Ja, mich. Nein, nicht alles geputzt. Konzentriert. Eine Sache mal 15 + 1.

Eigentlich wollte ich im Büro das nächste Projekt in Angriff nehmen. Eigentlich... Denn mich packte etwas anderes. Ich wollte endlich mal wieder praktisch arbeiten, ohne PC.

Ich hab doch die neuen Blumen gekauft für die Kästen vor meinem Bürofenster und dem meines Mannes. Als ich die Kästen weggenommen habe, sah ich, welch ein Dreck sich auf der Fensterbank und außen am weißen Fensterrahmen gesammelt hat. Puh. Die Straße, in der wir wohnen, wird gerade saniert, dazu das Haus nebenan. Da kommt ganz gut Dreck runter, ganz zu schweigen von den vielen Autos, die täglich durch den Kirchweg fahren. Es war klar: Da musste die Putzfee ran, bevor die frisch bepflanzten Kästen wieder dort ihren Platz finden.

So habe ich dann 15 Fensterscheiben gewienert, samt sehr schmutziger Fensterrahmen. Uh, war das langwierig. Waren glaube ich vier Stunden. Dann zum Abschluss noch die Haustüre, deren Weiß ebenfalls von einer grauen Staubschicht eingehüllt war. Geschafft!

Das Gefühl, durch frisch geputzte Scheiben zu gucken: Herrlich. Mir war es egal, dass Regen angekündigt war. Geputzt ist erledigt. Irgendwann regnet es sowieso wieder. Aber die Scheiben kamen dann doch - erstmal - mit einem trockenen Auge davon.

Zum Abschluss hab ich noch die Blumenkästen frisch bepflanzt. Sieht herrlich aus. Diese Blumenkästen zu Putzen ist allerdings ein Graus. Ich wollte die Erde nicht komplett erneuern, sonst hätte ich sie einfach mit dem Gartenschlauch sauber gemacht, so musste ich vorsichtig arbeiten. Arg. Die Kästen sehen wie kleine Gartenzäune aus. Total hübsch, aber eben putzintensiv.

Gutes Gefühl, die Hornveilchen (müssen sich noch erholen, die Blüten sehen was schlapp aus auf dem Bild), Primeln und Bellis in den sauberen Kästen hinter den frisch geputzten Fenstern zu sehen. Hach, schöner Anblick. Wenn er auch nicht lange anhält. Minu muss im Wohnzimmer nur kurz aufs Sofa steigen und kann dann super am Fenster rausblicken. Wenn sie da draußen was stört, sieht das Fenster gleich sehr sehr ähm besabbert aus. Man/frau gewöhnt sich an alles. Gleiches gilt für die Terrassentür. Prima auf Minus Nasenhöhe.

So, die Fenster haben Ruhe bis - am liebsten nächstes Jahr. :o) Nein, bis sie wieder richtig richtig schmutzig sind und ich habe was das angeht, eine große Geduld entwickelt. Wahrscheinlich ist deswegen der Moment der 'klaren Fenster' so kostbar.

Jetzt hab ich was schönes, sauberes, auf das ich gucken kann. Lenkt prima vom Schmutz ab, der mir sonst so auf die Schulter klopft. ;o) Eins nach dem anderen...

Einen zauberhaften Tag!

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 12 März, 2015
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Frühlingsgefühle

So langsam wirds draußen gemütlich. Die letzten Tage verbrachte ich mehr Zeit als die letzten Monate im Garten. Das tut mir so gut. Es wird Frühling!

Samstag hat mein Mann seinen Gasgrill zusammenmontiert. Eigentlich wollten wir Sonntag - wo so schönes Wetter angekündigt war - angrillen. Samstag hatte ich mich mit einer meiner besten Freundinnen in Köln am Dom in einem Café getroffen und gequatscht. Herrlich. Dann am Nachmittag mit der S-Bahn zurück nach Weiden-West (in erstaunlichen 15 Minuten vom Hauptbahnhof). Morgens hatte ich am Bahnsteig so gefroren (dünne Jacke angezogen) und am Nachmittag war es zum Schwitzen warm. Anschließend hab ich mit dem Göttergatten dann eine neue Gasflasche gekauft und was für auf den Grill.

Unser alter Lavastein-Gasgrill gab vor zwei Jahren den Geist auf. Letztes Jahr hatten wir gar keinen Grill. Das machte mir überhaupt nichts aus, meinem Partner schon. Männer und Grillen und Fleisch... Als wir nach dem Einkauf wieder zu Hause waren... ich war echt zu müde, um zu kochen. Ich wäre dran gewesen. Wir wechseln uns ein über den anderen Tag ab mit kochen. Mein Mann lies sich gleich dafür begeistern, einige mitgebrachte Würstchen (er normal, ich vegan) auf den Grill zu legen. Das ging so schnell. Herrlich. Das erste Mal grillen am 7. März. Haben wir das schon mal so früh gemacht?

Sonntag holte ich dann meine hölzerne Gartenliege aus dem Keller. Entstaubte sie und nach einem Wisch mit einem feuchten Tuch war auch die Sitzgruppe unter der Pergola wieder sitzbereit. Die Zeit in der Sonne tat so unendlich gut.

Eigentlich wollte ich lesen. Ich hatte eine neue Zeitschrift mit auf den sonnigen Rasen genommen, frisch aufgebrühten Tee. Herrlich. Und dann lag ich da im Stuhl. Schloss die Augen. Spürte die Wärme der Sonne auf meinem Körper. Hörte das Wasser den Bachlauf runter in den Teich plätschern und wie die Vögel sangen und auf dem Boden raschelnd unter dem Laub nach Leckereien suchten. Nein, das war viel zu schön, um dabei zu lesen. Einfach Pause machen und rumlümmeln.

Später zwei Runden Kniffel spielen. Kekse essen, Kaffee trinken. Hier in Köln waren es am Sonntag fast 20 Grad. Die Krokusse blühen und die Christrosen strahlen immer noch. Erste Schneeglöckchen sind verblüht. Die große Blutpflaume zeigt schon einen pflaumenfarbenen Schimmer an ihren unzähligen Knospen. Es dauert nicht mehr lange, dann springen sie auf und ein riesiger hellrosa Blütenwunderbaum erfreut mich.

Am späten Nachmittag wurde der Grill wieder angeschmissen. So schnell war er heiß, perfekt. Würstchen für mich. Fleisch für meinen Mann. Dazu Backofenkartoffeln (einfach Kartoffeln in kleine Stücke schneiden, in einer Schüssel mit Öl, Salz, Pfeffer, ggf. Paprika oder anderen Kräutern nach Lust und Laune vermischen und mit 200 Grad in den Backofen, bis sie braun und gar sind. Dank einem Pieks mit der metallenen Rouladennadel geht das flott.) mit Tomaten und einen frischen Salat. Lecker! Eigentlich wollte ich ein Foto machen, war dann aber zu faul und es schmeckte einfach so gut. Zu gut, um aufzustehen und es kalt werden zu lassen. ;o) Die Phantasie lässt ja auch herrliche Bilder als Ersatz im Kopf entstehen...

Der 1. FC Köln feierte parallel einen 4:2 Sieg im Stadion. Herrlich wieder die Fan-Chöre und den Torjubel bis in unseren Garten zu hören. Gewinnt der FC, hat mein Mann immer gute Laune (er hat sehr selten schlechte Laune, aber dann ist sie eben besonders gut). 'Das war ein ganz wichtiger Sieg.', meinte er überglücklich. Bloß in der ersten Liga bleiben. Wie waren noch mal die Gesänge: 'Nie mehr... nie mehr... 2. Liga.' Eben. Deswegen muss das klappen. Wird es auch. Ich bin zwar kein Fußballfan, lasse mich aber schon von der Freude meines Mannes mitreißen.

Ich habe schon Frühlingsblümchen für die Blumenkästen gekauft. Primeln, Bellis und Hornveilchen stehen hinter Haus und warten darauf, eingepflanzt zu werden. Ich freue mich jetzt schon auf den Anblick.

Was tut der nahende Frühling der Seele und dem Körper gut. Danke für diese tolle Sache im Leben, Himmel!

Von mir aus hätte es so weiter gehen können mit der Sonne. Montag war es hier dann arg nebelig und wieder kühler. Auch heute, Dienstag, blicke ich in Nebelfelder und sehe, dass die Dächer nass sind. Es ist noch früh am Morgen, so halb acht, es kann sich ja noch ändern, obwohl für heute Regen angesagt ist. Mal sehen, was wird. Wenn ich den Tee ausgetrunken habe (lecker BachblütenTee) und die Mails beantwortet, dann werde ich mit Minu mal schauen, wie es wirklich draußen ist. Alleine das Vogelkonzert am Morgen tut schon gut.

Auf den Frühling und seine vielen schönen Momente!

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 10 März, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Frühling am Wegesrand in Köln

Spaziergang mit unserem Hund. So frisch die Temperatur, dass es mich unter der dünneren Jacke friert. Der Duft von Frühling in der Luft. Sonnenstrahlen. Blauer Himmel.

Die Kamera ist dieses Mal mit auf dem Weg. Schnappschüsse vom Frühling am Wegesrand.

Eine riesige Zierkirsche mit tausenden verführerisch rosa Blüten. Ein Traum, dem nicht nur viele Hummeln erliegen. Auch ich stand einfach da und guckte und guckte in den Blütenhimmel, bis mein Nacken Erholung brauchte. :o)

Im Sonnenlicht beginnt die Narzisse zu leuchten. Das Beet zwischen Gehweg und Straße wird schon Jahre von dem Hausbesitzer gepflegt, dessen Haus direkt an den Gehweg angrenzt. Im Frühling blühen dort Krokusse und Narzissen. Im Sommer ist es ein riesiges Lavendelfeld. Ein Geschenk!

Überhaupt ein herrlicher Trend: Die Grünstreifen am Wegesrand werden von den Anwohnern mit Blumenzwiebeln bepflanzt. Es ist, als wären die Kölner Heinzelmännchen unterwegs.

Hier der Abschied einer Krokuswiese. Weiße und blaue Blüten in großen Scharen verwöhnten die Spaziergänger.

Mininarzissen auf der anderen Seite des Gehwegs. Es folgt ein Ginsterstrauch, in Knospen stehende Gruppen mit Osterglocken und Tulpen.

Wild wachsen diese Veilchen zwischen Buchen und Laub. Sie duften!

Es heißt, wenn die Forsythien blühen, ist der richtige Moment, die Rosen zu schneiden. Ich will meine Rosen dieses Jahr in Ruhe lassen und nicht stutzen, auch wenn es ihnen so richtig gut tun soll. Sie dürfen sich mal gehen lassen.

Die ersten Blätter zeigen sich an den Bäumen. Unglaublich, was innerhalb so kurzer Zeit passiert ist. Es heißt die Natur ist durch den milden Winter und die plötzliche Wärme drei Wochen voraus. Welch schöner Ausgleich zum überlangen Winter 2013. Ob sich alles im Leben so einfach ausgleicht?

 

Passend zum Märzblatt des Tischkalenders 'Kurze Meditationen' und meinen Schilderungen in den Monatlichen Mail-Impulsen: Die Magnolienblühte beginnt - welch Farbenrausch!

 

Diesen Traum dürfen wir hinterm Haus bewundern. Die Blutpflaume blüht. Inzwischen ist der rotblättrige Baum so hoch wie die Tannen und ein dreigeschossiges Haus. Innerhalb von wenigen Tagen blüht er wie noch nie zuvor.

Danke Petrus, danke Himmel für diese wunderschönen Frühlingsgefühle! Während des intensiven Betrachtens machen sie ganz viel Licht im Herz, in der Seele und den Gedanken.

Grüße von der Frühlingsinsel

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 11 März, 2014
Thema: Blog - 2014, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Glückstage

Garten. Explodierendes Grün. Wärmende Sonne auf der Haut. Vogelgezwitscher. Clematisduft weht zu mir herüber. Plätschern und Gurgeln des Bachlaufes links von mir. Mein Körper schmiegt sich in den Liegestuhl. Ein gutes Buch in der Hand (Das Lavendelzimmer. Mehr wenn es ausgelesen ist. Für die Vorstellung auf den Link klicken.) Angenehme Temperatur.

Glück. Glück durchströmt mich, das alles genießen zu dürfen, zu können. Die Augen schließen. Dankbarkeit fühlen. Mein Garten ist wie ein Tempel für mich. Ein heiliges und heilendes Reich. Ich könnte ein Rezept für mich ausstellen: "Täglich 1/2 Stunde Gartenaufenthalt."

Mir fehlte es in diesem Moment gestern Nachmittag an nichts. Ich war 'einfach' glücklich und unendlich dankbar dafür. Ein berauschendes Gefühl, das ich mir öfter wünsche. Danke, Himmel!

Das Leben genießen. Ohne schlechtes Gewissen. Bewusst all das Gute und Schöne um mich herum wahrnehmen, das lerne ich mehr und mehr. Versuche es. Übe es.

Gerade das schlechte Wetter macht es mir leichter, die guten Tage im Garten bewusst zu genießen. Und wie viel schlechte Tage gibt es im Leben. Meine Herausforderung ist, sie leichter zu nehmen, die Herausforderungen darin. Den Blick auf das Gute richten.

Zum Beispiel vor über einer Woche. Da machte mein PC ganz komische Geräusche. Grummel. Sorge! Erst ignorieren. Vielleicht geht es weg. Geräusch bleibt. Wird lauter. Nach einem Telefonat mit dem Hersteller stellte sich heraus, dass 1. noch Garantie auf dem Rechner war, 2. es sich um den Lüfter auf der Grafikkarte handelte, die leicht ausgetauscht werden konnte, 3. der Hersteller per Paketdienst einen Transportkarton zuschickt, der Rechner am Tag darauf abgeholt wird und nach einer Woche wieder da sein müsste. Klang ganz einfach. War es dann auch.

Mein Mann fand eine einfache Lösung, die Daten der Festplatte zu spiegeln, ich löschte danach alle sensiblen Daten von der Platte. Der Rechner war nach einer Woche wieder da, die Datenrückspiegelung klappte so leicht und gut, dass wir das künftig regelmäßig machen werden - als zusätzliche Sicherung. Der Kundendienst war top: Der Servicemitarbeiter blieb eine halbe Stunde (!) am Telefon, bis ich den Grafikkartentreiber gefunden, runtergeladen und installiert hatte (wir hatten ihn durch die Rückspiegelung überschrieben). So eine angenehme Erfahrung.

Da fühlte ich, dass die Dinge auch leicht gehen können. Ich hab's mir leicht gemacht, in dem ich die Sache angepackt, Hemmungen überwunden und einfach telefoniert habe. Und die Dinge lösten sich. HÜPF!

Noch ein Glücksmoment: Oben auf dem Bild sehen Sie eine - inzwischen - kleine Freude von mir, die erst ein schmerzliches Desaster war: Die Blumenvase ist nämlich eigentlich eine heißgeliebte Tasse von Greengate. Ich kann gar nicht genug von dem Porzellan bekommen. Richtig schönes Mädchengeschirr, das mich zum Hüpfen bringt. Dann passierte es beim Geschirreinräumen: Meinem Mann fielen die Tassen aus dem Schrank. Schepper. Drei Tassen waren nicht zu retten. Eine von ihnen sehen sie auf dem Bild:

Ich kann sie nicht mehr zum Trinken nutzen, weil der Rand abgebrochen ist, doch als Vase auf meinem Gartentisch macht sie sich vorzüglich! Ich hätte mir nie eine der 'guten' Tassen als Vase mit nach draußen genommen, wo sie bei Wind und Regen stehen bleibt, (warum eigentlich nicht, ist doch eine tolle Investition!) aber mit dieser Macke, da genieße ich es und erlaube es mir. Und sieht es nicht wunderschön aus? So wurde aus ursprünglichem Pech etwas richtig schönes, das mein Herz erfreut. Und die zerbrochenen Tassen sind auch längst ersetzt. Von meinem Mann ausgesuchte Muster, andere als ich hatte, richtig schöne Erfahrung. :o)

Auch das bringt mich zum Strahlen: Meine Clematiswand im Garten. Innerhalb von zwei Jahren hat sie den zuvor kahlen Holzzaun in ein blühendes, grünes und dazu nach Honig duftendes Wunder verwandelt:

 

Der Mai ist ihr Blühmonat. Die ersten Blütenblätter sind inzwischen zu Boden gefallen. Ich bin ein wenig traurig, doch viele Wochen Freude sind eine ganze Menge! Ein Foto in Großaufnahme von ihr kennen Sie vom Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg.'

 

Wenn ich erst mal damit anfange, meinen Blick auf das Gute in meinem Leben zu richten, wird mir bewusst wieviel davon da ist. Und manchmal passieren kleine Wunder, wie der Brief (per echter Post!) einer ehemaligen Workshopteilnehmerin, die mir so gut tat oder die Überraschung, einen Schein aus einem Umschlag zu ziehen, den mir eine begeisterte E-Card-Nutzerin als Dankeschön zuschickte. Das hat mich gleich motiviert, drei neue Karten zu entwerfen.

Kleine und große Wunder und Glücksmomente, davon wünsche ich Ihnen und mir von ganzem Herzen noch sehr sehr viele!

Ihre Anja Kolberg, die jetzt froh ist, endlich (!) wieder gebloggt zu haben. HüHüpf!

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 29 Mai, 2013
Thema: Blog - 2013, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Kein Osterhase, aber lange Ohren, braunes Fell & weißes Bäuchlein

Am gestrigen, gemütlichen und faulen Karfreitag lag ich auf dem Sofa, beobachtete den Schnee und blickte auf eine angrenzende Blutpflaume und Tannen, die herrlich weiß bezuckert waren. Die Zweige der Tanne bewegten sich plötzlich ziemlich stark. Das weckte meine Neugier und ich entdeckte die Ursache. Sie auch?

 

Und, finden Sie den Grund? Moment, ich gehe mal näher mit der Kamera ran:

 

Sehen Sie das Eichhörnchen? Ich hatte große Freude zu beobachten, was es frisst (wohl die frischen Tannenknospen, Tannengrün) und wie es das macht. Sehen Sie hier:

 

 

Bei den Bildern höre ich förmlich wie es schmatzt und leise ein Liedchen singt, weil es so gut schmeckt. YamYam!

Nebenan in der Blutpflaume machte sich derweil eine Taube über ihr Festmal her: Frische Blütenknospen. Die müssen köstlich schmecken, denn viele Vögel haben sich daran die letzten Wochen erfreut. Die Taube hat ordentlich zugeschlagen, sie war da, bevor ich einschlief und danach auch noch. Ich glaube, sie hat mit vollem Bauch auch ein Nickerchen im Baum gehalten:

 

Ist es nicht toll, wie viele Blütenknospen in dem Baum sind? Prall gefüllt, sie warten nur noch auf die nächsten Sonnenstrahlen und deren Wärme. Ich habe an dem Anblick dieses Baumes große Freude, sind seine rosafarbenen Blüten doch mit die ersten, die rund um meinen Garten den Frühling anzeigen. Es sieht herrlich aus, wenn diese rosa Blütenwolke dann mit der Sonne und dem Himmel um die Wette strahlt.

Heute ist Ostersamstag, morgen schon der letzte März. Die ersten Wochen und Monate des neuen Jahres sind an mir vorbei gerast. Mein Mann und ich waren seit Beginn des Jahres mit einem unerwarteten Projekt konfrontiert, das viel Kraft und Zeit von uns gefordert hat. Jetzt sind wir froh, dass es langsam wieder ruhiger wird und wir - regelrecht - wieder zu uns kommen können. Darauf freue ich mich sehr. Ich bin stolz, was wir alles leisten können und wie gut wir zusammen im Sturm rudern und vorwärts kommen. Herausforderungen schweißen zusammen und machen stark. :o)

Ich wünsche Ihnen von Herzen ein wunderschönes Osterfest

Klick zu den E-Cards

Anja Kolberg

PS: Wenn Sie auf das Bild klicken, kommen Sie zu den E-Cards, wo Sie jede Menge Frühlingsfreude verschicken können.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 30 März, 2013
Thema: Blog - 2013, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Willkommen, Frühling!

Lieber Frühling,

ich habe lange auf dich gewartet, weil dein Vorgänger - der Winter - diesmal so streng war, unerwartet hart (der sonnenärmste, dunkelste seit Beginn der Wetteraufzeichnung) und immer wieder anders als die Jahre zuvor. Noch nie hab ich es in Köln immer wieder so viel schneien sehen, so wie ich es nur aus meiner Heimat kenne. Seit 1992 wohne ich 'auf der anderen Rheinseite' und Schnee war hier eher ein Phänomen. Das hat sich seit ein paar Jahren geändert. Und weil es dieses Jahr so kalt war und nass und schneereich, war ich dessen so müde und ich hab mich so auf dich gefreut. Anfang März hast du dich schon mal gezeigt... und es fühlte sich wunderbar an: Die Wärme. Die Sonne. Der Gesang der Vögel dazu und das Sprießen in der Natur. Doch der Winter kam zurück... Ich hörte, der kälteste März seit zehn Jahren...

 

Mein mutig aufgesetzer Frühlingsblumenkasten vor dem Bürofenster musste abgedeckt werden, weil die Primeln den erneuten Kälteeinbruch nicht verkrafteten. Wir mussten doch wieder Schnee vom Bürgersteig entfernen und die Sonne war wieder für lange Zeit futsch.

Gestern. Gestern war es endlich soweit: Der Tag deiner Geburt: Frühlingsanfang. Beim Blick nach draußen dachte ich nur: Ach du dicke Schneeflocke!

Hier bei uns in Köln schneite es zwar nur zaghaft (im Osten dafür um so stärker), aber ein Frühlingsanfang war nicht zu spüren. Mist! Also schnappte ich mir die Kamera beim Spaziergang mit Minu, um bei grau verhangenem Himmel und Schneeschauer zu schauen, ob du wirklich nicht da bist. Und ich entdeckte Zeichen von dir überall:

 

Da blühten an einer freien Stelle doch schon Forsythien. An anderer Stelle stand ein Strauch voller Knospen:

 

Ich fand erste grüne Blättchen:

 

... und viele Knospen an dem schönen Kirschbaum, den ich in voller Blüte im Wandkalender präsentierte:

 

Im Blumenkübel auf meiner Terrasse zeigen sich zwischen Moos und Zwiebelgrün die ersten Krokusse:

 

Die Zierkirsche im Garten steht ebenfalls in dicken Knöpfen:

 

Eine Traubenhyazinthe zeigt sich auch:

 

Ganz zu schweigen von den Osterglocken und Tulpen, die ich im Herbst pflanzte und dessen Grün sich schon aus der Erde erhoben hat. Sie warten ab, bis die Sonne wärmend scheint, die Stimmung freundlicher ist. Darauf freue ich mich!

Mein Bambus hat den Winter nicht unbeschadet überstanden, er wird aber weiterleben, das zeigt er mir deutlich. Im Beet hat ein Feld voller Vergissmeinicht den Winter prima überlebt und zweigt sich mir nun erwartungsvoll:

 

Heute früh scheint endlich die Sonne. Es hat über Nacht gefroren, doch den Primeln im Blumenkasten macht es nichts mehr aus. Sie scheinen ein wenig abgehärtet. Alle Zeichen stehen auf Frühling, wenn er auch anders gestartet ist als erhofft, nämlich wieder mit Schnee und Kälte.

Gestern habe ich gedacht: Wenn ich an einen Menschen solch eine Erwartungshaltung stellen würde wie an den Frühling. Puh! Ich vergleiche ihn mir seinen Vorgängern von früheren Jahren, die ja so viel wärmer und schöner waren. Ich kann seine Ankunft nicht erwarten, weil sein Partner, der Winter, teilweise unerträglich war.

Ich überhäufe den frisch geborenen Frühling mit Erwartungen. Und das ist nicht fair. Dabei fehlt mir der Blick für seine wirkliche Schönheit, für sein wirkliches Wesen. Jeder Frühling ist einzigartig, auch du, Frühling 2013. Ich höre jetzt auf, Erwartungen an deine Temperaturen, Sonnenstunden, Wärme, Niederschläge zu stellen und nehme dich so wie du bist.

Ist es nicht genau so im Leben? Ich habe Vorstellungen - und es kommt völlig anders. Ich habe Erwartungen an den Winter und er hört und hört nicht auf mit seiner Kälte und Schneeschauern. Ich habe Erwartungen an mich selbst und eine Phase der Unzufriedenheit, eine Krise hört und hört nicht auf. Weil immer wieder etwas Unerwartetes von außen dazwischen kommt und Rückschläge. Wieder und wieder läuft das Leben anders als geplant. Es gibt Lichtblicke, aber keinen Durchbruch.

Der Frühling zeigt mir: Es ist alles da. Die Natur hat sich gewappnet und gestärkt im Winter, das zeigt sich an den Knospen, das erzählen mir die Vögel, das lässt die Sonne mich erahnen, wenn sie da ist. Und so viel mehr Pflanzen liegen noch geschützt unter der Erde, die ich noch gar nicht sehen kann.

So ist es auch in mir, in jedem von uns. Gleich wie lang eine Krise dauert, wie ungnädig sie ist und wie fest sie auch sitzt, wie unerträglich sich der vermeintliche Stillstand, das nicht vorwärts kommen, anfühlt: Auch in uns hat sich Kraft gesammelt, Vergangenes sortiert. In uns liegt auch ein gut bestelltes Feld voller Zwiebelblumen, Beete mit prächtigen Stauden, Bäume voller Knospen, die alle nur noch auf den richtigen Zeitpunkt warten, um zu erblühen, aufzuspringen.

Dann fühlt es sich erst an wie ein Wunder: Ich drehe mich um und plopp ist eine Blüte offen, die lange verschlossen war. Wie von selbst erblüht neues Leben, neue Ideen, Wege zeigen sich, die vorher verschüttet schienen oder noch gar nicht sichtbar waren.

Es passiert einfach, weil es an der Zeit ist. Wir werden gelassen sein, uns frei fühlen, voller Kraft, Klarheit und Leichtigkeit. Wir können es so sehr genießen, weil wir wissen, wie hart ein Winter sein kann.

Lieber Frühling, ich möchte üben, dich zu nehmen wie du bist und daran zu glauben, dass alles einen Sinn hat und ich eines Tages verstehe, wofür die schweren Zeiten gut sind. So wie der Winter gut ist, um Kraft zu sammeln, Neues vorzubereiten. Auch wenn ich das meiste nicht sehe, weil es in der Erde und im Inneren der Pflanzen stattfindet.

Ich wünsche Ihnen und mir einen herrlichen Frühling und die Hoffnung, dass alles gut wird. Das wird es.

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 22 März, 2013
Thema: Blog - 2013, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Das Morgen- und Abendlied des Rotkehlchens

Beim morgendlichen Spaziergang mit dem Hund hörte ich ganz in meiner Nähe einen Vogel singen. Ich hielt inne, blickte mich um. Unter der Haube eines großen Strauches, kaum anderthalb Meter von mir entfernt, saß auf einem Ast ein Rotkehlchen. Es schaute mich an und schmetterte unerschrocken und aus voller Brust seine Frühlingsarie. Ich sah wie sich seine Federn auf dem Brustkorb beim Singen aufplusterten, wie es die Melodie durch das Öffnen und Schließen des Schnabels gestaltete. Wie gebannt blieb ich stehen, dankbar dass ich das so nah erleben durfte. Glücksgefühle schossen in mir hoch. Was für ein Geschenk!

Ich vermute, es war das gleiche Rotkehlchen, welches ich einige Tage zuvor beim Abendspaziergang ganz in der Nähe des Weges wahrnahm. Ich sah nur die Umrisse im restlichen Licht und hörte sein Lied. Mich berührt das jedes Mal so sehr, dass mir auch jetzt beim Schreiben die Tränen in die Augen schießen.

Wenn Sie dem Gesang des Rotkehlchens lauschen möchten, finden Sie auf der Seite des Naturschutzbundes eine Tondatei zum Anhören.

Als ich mir vor einigen Jahren auf der Terrasse Vogelstimmen von einer CD des Kosmos-Verlages anhörte, antworteten die Vögel aus den umliegenden Gärten mit ihrem Gesang. Das war ein Erlebnis, als würde ich mit ihnen kommunizieren und sie antworteten mir.

Am Morgen genieße ich es, einige Minuten das Fenster im Schlafzimmer zu öffnen und mich dann nochmal ins Bett zu legen. Das Konzert der Vögel ist ein Traum. Ein schönes Training, meine Aufmerksamkeit darauf zu konzentrieren und das Rauschen des Verkehrs auszublenden.

Magisch empfinde ich die Kraft der Natur und der Sonne auf mein Wohlbefinden. Unglaublich, was die Wärme und das Licht der Sonne seit Montag mit meiner Stimmung macht. Ich fühle mehr Tatkraft und habe gute Laune. Es bewegt sich innerlich was. Einfach so. Nach dem dunkelsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist dieser Wechsel auch enorm. Gleich elf Sonnenstunden am Montag. Ich hörte irgendwo, dass dies mehr waren als im gesamten Februar!

Da genieße ich es, meinen blauen Gartenstuhl in die Sonne zu rücken, Decke um den Körper geschlungen, die Augen schließen und das Gesicht in die Sonne halten. Die Ohren weit geöffnet für die Stimmen der Natur. Fühlen wie sich die Luft verändert. Die Spitzen der Zwiebelblumen beobachten, die Knospen an der Hortensie und der Zierkirsche bewundern und mich an den Blüten des Schneeglöckchens erfreuen.

Schwups - hüpfen alle Probleme zur Seite und mein Herz in die Mitte!

Eine magische Woche voller Glückshormone wünscht Ihnen und mir

Anja Kolberg

PS: Habe beschlossen, ab jetzt ist Frühling auf meiner E-Card-Seite. Aufgeräumt, Winter- und Schneekarten raus. Frühling und Ostern rein. Viel Freude beim Verschicken!

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 06 März, 2013
Thema: Blog - 2013, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Blog - Garten - Frühling

Kleine Gartenliebe

Ein zauberhafter Blumengruß aus meinem Garten: Die Pfingstrose steht in voller Blüte und duftet himmlisch. Konkurrenz kann ihr nur mein pieksiger Rosenliebling 'Gertrude Jekyll' machen, deren Blüten sich diese Woche öffneten. Das Blau und dunkle Lila der ersten Iris hat sich entfaltet und der Frauenmantel blüht. Dazu noch ein paar lange Stengel der Pfeifenwinde. Fertig ist dieser selbst zusammen gestellte Strauß, der mir so viel Freude schenkt.

Ein duftender, farbenfroher Traum aus meiner kleinen Oase.

Es ist schön zu beobachten, wie die Stauden von Jahr zu Jahr kräftiger werden und mehr Blüten zeigen. Die Iris trägt dieses Jahr so viele Knospen wie noch nie zuvor. Auch Gertrude Jekyll trägt so viele Knospen wie noch nie. Dafür scheint eine Rose am Rosenbogen zu kränkeln, eine Christrose die ich jahrelang im Kübel hatte, verlor alle Blätter und Blüten. Am Buchsbaum waren viele kleine Raupen. Ich habe sie bewusst den Meisen als Futter gelassen und jetzt sehe ich auch keine Krabbler mehr. Hat wohl geschmeckt. :o)

Überall, auch in den Steinritzen auf der Terrasse hat sich der Frauenmantel selbst gesetzt und zeigt seine besondere Blattform. Ich lasse ihn gerne stehen. Besonders am frühen Morgen, wenn darauf der Tau liegt oder nach einem Regenschauer, finde ich seine Blätter besonders schön.

Der Margeritenbusch stand seit Ostern in den Knospen. Nichts bewegte sich und ich dachte schon, er erblüht nie. Vor zwei Wochen dann explodierte er regelrecht - und ist seit dem eine toller weißer Tupfer auf der Terrasse.

Vor den Hortensienbüschen in meinem kleinen Beet in der Spitze unseres Gartens sind die hohen Allium/Zierlauch fast verblüht. Derene Blütenbälle mag ich besonders gerne. Inwzischen konkurriert das Pink der Pfingstrose mit dem Lila der Akelei, wer die schönste im Beet ist.

Klick zu den E-Cards

Für mich ist die Natur, der Garten eine Energiequelle und ein Ort, an dem ich zur Ruhe komme und gleichzeitig Kraft tanken kann. Und der Gartenumbau vor einigen Jahren hat ihn recht pflegeleicht gemacht.

Die tollen Beetkombinationen in den vielen Gartenzeitschriften, die ich mit Begeisterung kaufte, sammelte und immer wieder durchblätterte lockten mich, ihn immer noch schöner machen zu wollen. Als ich Ende des Winters mein Büro strich und aufräumte sah ich mir bewusst die zwei Stapel mit Zeitschriften an. Mir wurde bewusst, dass ich durch sie immer sehnsüchtig auf das schaute, was ich nicht hatte - nämlich noch tollere Beete, Pflanzen, Dekorationen, Gartenmöbel. Neuste Trends, die in den Zeitschriften präsentiert wurden. Ich war so im Gefühl des Mangels.

So vergaß ich auf das zu schauen und das zu wertschätzen, was ich bereits hatte. Einen tollen Garten. Einen Grundstock an Stauden, Sträuchern und Rosen.

Kurz entschlossen schmiss ich all die Gartenzeitschriften weg. Ich wollte nicht mehr auf das schauen, was ich nicht hatte, sondern meinen Blick auf die Fülle lenken, die ich hatte. Das hat wirklich gut getan. Seit dem ist dieser Drang weniger geworden, neue Pflanzen zu kaufen, es noch schöner zu machen. Ich lerne mehr zu lieben und zu schätzen, was ist. Und das ist ein Traum!

Einen herzlichen Gruß!

Anja Kolberg

PS: Einige der Fotos sind frische E-Cards. Hier kommen Sie zur E-Card-Übersicht.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 23 Mai, 2012
Thema: Blog - 2012, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Rosen, hüpfen & loslassen

Mein Arbeitszimmer duftet nach Rose. Genauer gesagt nach Gertrude Jekyll. Die ersten Knospen dieser stark duftenden (und pieksenden) Königin sind aufgegangen - da musste gleich eine für die Vase herhalten. Denn auch darin blühen sie hervorragend auf.

 

Mein Garten zeigt sich von seiner besten Seite: Alle Zierlauchkugeln sind lila erblüht, die Pfingstrosen bieten dazwischen pinke Farbtupfer, über dem Boden schweben weiße Tulpen, blaues Vergissmeinnicht taucht zwischendurch auf und vor den beiden Buchskugeln thront die lila Akelei. Im Hochbeet auf der Terrasse beginnt Getrude Jekyl mit rosa und lilafarbenen Tulpen und weißen Narzissen um die Wette zu blühen. Ein Traum! Nicht mehr lange, dann blüht der Rittersporn, auch die Blüten der Hortensien werden immer größer und auch die langen Ausläufer der Clematis sind über und über mit Knospen gefüllt. Was für eine Aussicht!

Diesen Sommer wird es hier wohl ungewollt Veränderungen geben, da das Nachbarhaus zu unserer Linken verkauft wurde und Umbaumaßnahmen anstehen. Diesen wird wohl auch der grüne Anbau zum Opfer fallen, der mir bisher den mir so kostbaren Schatten schenkte. Ich hoffe, ich werde trotz befürchtetem Dreck und Krach viele Gelegenheiten haben, draußen den Garten zu genießen.

 

Am Wochenende war ich im Bergischen bei meiner Familie, wo ich unter anderem in Genuss des riesigen Trampolins kam, welches einen Durchmesser von geschätzten vier Metern hat. Das war eine Freude: Hüpfen, springen, faxen machen. Man stellt sich drauf, hüpft und kann gar nicht anderes als GRINSEN! Mein Bruder und ich hatten Spaß beim gegenseitigen Fotographieren, Springen und "Stunts" machen. Plötzlich fühlten wir uns wieder wie Kinder!

Danach spielten wir mit einem Ball fangen. Erst dachte ich: Wie banal, aber wir haben einfach nicht mehr aufgehört, so viel Freude bereitete es uns. Meine Mutter spielte nachher auch mit. Was so ganz ganz einfache Dinge für einen Spaß machen können! Ball fangen. Ball werfen. Ball fangen. Ball werfen. Und dabei: Quatschen und einfach da sein! Es ist ewig (Jahrzehnte?) her, dass ich dies das letzte Mal so spielte...

Loslassen bedeutet: Nicht mehr festhalten.

Und es bedeutet auch: Mehr Zeit/Raum/Aufmerksamkeit für etwas anderes haben.

Das möchte ich gerne!

Ich möchte die nächste Zeit etwas kürzer treten, wozu - so die Idee - auch der Blog gehört. Ich kann mich nicht dazu entschließen, ganz konkret zu sagen, bis dann und dann mache ich "Urlaub". Denn es gibt keine konkreten Termine. Ich plane, hier für einige Wochen weniger (nichts?) zu schreiben. Ob es mir gelingt - ist eine andere Sache.

Denn dieses Loslassen bedeutet für mich auch: Die Kontrolle abgeben wie mein Leben laufen soll. Mich selbst nicht mehr durch diese Arbeit von den Dingen abzulenken, um die es jetzt wirklich geht. Diese Kontrolle will ich loslassen und so auf mich zukommen lassen, was kommt. Ohne einen konkreten Plan...

Schluck. Himmel, ich spüre gleich Fluchtgedanken: Lieber wieder ablenken und alles beim Alten lassen.

Mir ist in den letzten Wochen - insbesondere durch meinen Unfall - bewusst geworden, dass ich nicht alles in meinem Leben steuern kann und dass es gut für mich ist, die Kontrolle abzugeben. Auch wenn das konträr zu dem steht, was ich bisher (gelerntes Verhalten) getan habe. Ich fühle, es wichtig ist, für mich da zu sein, ohne mich durch das Schreiben von Blogbeiträgen, Mails usw. abzulenken. Das alles, obwohl ich großen Respekt vor dem habe, was dann kommt. Denn ich habe nicht gelernt, freihändig und ohne Ablenkung zu fahren. :o) Das will erst mal gelernt werden. Der Ablenkung wiederstehen ... mir selbst näher kommen... das wird eine Herausforderung... und kann (hoffentlich) auch richtig schön werden...

Warum ich das mache? Ich möchte weiterkommen auf meinem Weg. Mein Gefühl sagt mir: Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dieses Jahr lasse ich also keine Dateien, Bücher, Möbel in meinem Büro los, sondern etwas anderes...

Lassen Sie sich überraschen, wie oft ich schreibe - und wann. Sie sind in der Zwischenzeit herzlich eingeladen, durch meine zahlreichen Blogbeiträge zu stöbern. Da gibt es viel zu entdecken!

Zum Abschluss noch ein herrliches Detailbild meines Garten von heute früh:

 

Bis bald!

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 09 Mai, 2011
Thema: Blog - 2011, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling, Blog - Loslassen

Gartengeschichten im Mai

Der Duft von Maiglöckchen weht über den Schreibtisch zu mir herüber. Ich nehme das kleine Väschen auf und halte meine Nase dicht an die weißen Glöcken. Hmmmm.

Seit zwei Jahren wachsen sie in meinem Garten und scheinen sich im Hochbeet an einer schattigen Stelle oberhalb vom Bachlauf wohl zu fühlen. Herrlich, dieser intensiv süße Geruch, der meine Gedanken mit auf eine Reise in die Natur und ihre Geschenke nimmt...

Die dicken Knospen der Kletterhortensie versprechen mir: Nicht mehr lange und wir erblühen!

Im Garten sind die Pflanzen in den letzten Wochen so schnell gewachsen wie jahrelang nicht. Innerhalb von vierzehn Tagen war vieles erblüht, verblüht, gewachsen. Unfassbar schnell. Der Flieder blühte früher als sonst. Mehr Pollen als im vergangenen Jahr zogen eine dicke gelbe Schicht über den Tisch, die Stühle, die Fensterscheiben, die Blätter... Anhand meiner Fotos von letztem Jahr und auch vor zwei Jahren sehe ich deutlich, dass die Natur Mitte April und auch Anfang Mai lange noch nicht so weit war wie dieses Jahr. Vor dem Haus blühen bereits die Rosen. Wir haben Anfang Mai!

Es verwundert mich immer wieder, wie aus tot scheinenden Pflanzen im Frühling neues Leben sprießt. So ist es auch bei dem knochigen Stamm unserer beiden Weinstöcke. Hier zeigen sich frech in der Frühlingssonne die ersten frischen Knospen:

Meine geliebte Pfingsrose, die oft im Garten umziehen musste und mit ihren neuen Wohnorten nicht zufrieden war, hat jetzt das richtige Zuhause gefunden. Sechs dicke Blütenknospen zeugen davon. Ich freue mich schon sehr auf ihre Blüten und ihren Duft!

Dazwischen zeigt der Zierlauch seine Pracht. Zwanzig Zwiebeln des Allium Purple Sensation hatte ich bei der Staudengärtnerei Bornhövel letzten Sommer bestellt und im Spätherbst in meinen Gartenboden setzen können. Vor einigen Jahren hatte ich einige Blütenbälle des Riesenzierlauchs (Allium Giganteum) im Garten, seitdem fasziniert mich diese Sorte. Inzwischen habe alle zwanzig ihre Farbbälle geöffnet. Es sieht wunderschön aus!

Ein kleines Wunder steht auf unserem Terrassentisch. Minu hatte ihren Frühlingsgefühlen vor einigen Wochen freien Lauf gelassen und glatt eine der Allium umgesäbelt. Das machte mich erst traurig, weil ich dachte, diese Blüte sei nun verloren. Dann setzte ich den Stab mit der festen Knospe am Ende einfach in eine Vase auf den Tisch. Und das "Unglück" wandelte sich in pures Glück: Aus nächster Nähe konnte ich beobachten wie die dicht unter den dünnen Hülle gedrängten Blüten sich Tag für Tag mehr befreiten. Was für ein Geschenk! Hier einige ihrer Befreiungsstationen auch für Sie:

Am Wochenende pflanzte mein Mann eine Magnolie ein, die schon Wochen auf ihren festen Platz hinter dem Teich wartete. Eigentlich hatten wir keinen Platz für das Geschenk, doch irgendwie musste es doch gehen, so schön passten ihre Blüten zum Teichcharakter... Ein Stein musste ausgebudelt werden, Folie hochgeschoben, dann passte es endlich! Kaum waren wir mit den Aufräumarbeiten fertig, mein Mann war längst im Haus verschwunden und ich saß noch etwas an meinem schattigen Lieblingsplatz auf der Terrasse, da besuchten uns die ersten Tiere: Kohlmeisen und Tauben, die im Teich und Bachlauf badeten und Wasser tranken. Eine Amsel, die beim Nachbarn auf dem Gartenhäuschen saß und ein Abendlied sang. Der Bachlauf plätscherte dazu. Eine herrliche Stimmung!

Auf der Terrasse bewegte sich etwas zwischen den Kübeln. Eine kleine Maus wagte sich hervor und nahm sich ein Blatt des Löwenzahns, der in den Steinritzen dutzendweise steht. Schwups, war sie wieder verschwunden. Ganz still blieb ich sitzen, eingenommen von dem Glück, sie beobachten zu können. Vorsichtig steckte ich meinen Kopf unter den Tisch und guckte kopfüber zu, wie sie sich noch ein Blättchen holte, fluchs verschwand und an anderer Stelle unter dem Holzbottich wieder auftauchte. Seufz. Schön! (Ob es die kleine Maus war, die wir einst retteten?)

In solchen Momenten habe ich selten die Kamera am Tisch und sobald ich aufstehe, um sie zu holen, flüchten die Tiere. Also bleiben es besondere Momente, die ich mit meinen Augen und meinem Herzen aufnehme und als kleine Glücksfunken meine Seele berühren.

Heute früh beobachtete ich am Teichrand wie eine Fliege trank, kurz danach kam eine Wespe geflogen und nahm zwischen den kleinen Kieselsteinen einige Schlücke Wasser auf. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, ob und wo diese Insekten trinken. Jetzt weiß ich zumindest, wo einige es tun: Bei uns am Teich. :o)

Teich und Bachlauf machen zugegeben viel Arbeit (Algen, abgestorbene Blüten und Blätter rausfischen, Modder entfernen, Unkraut am Rand zupfen...) und fordern immer wieder Investitionen, zum Beispiel für Technik, Hilfsgeräte, Pflanzen, Wasser. Letztes Jahr hatten wir ein Leck, welches wir nun endlich gefunden haben. Ein Schlauch, der Wasser vom Teich zur Quelle transportiert, war undicht. Die Abrechnung unseres Wasserversorgers zeigte den gestiegenen Verbrauch durch das immer wieder nötige Auffüllen.

In den Momenten, wo ich die Tiere beobachten darf, die von unserem Teich und Bachlauf profitieren, denke ich dann: Das ist jeden Cent und jede Stunde Arbeit wert!

Dufte Maiglöckchengrüße aus Köln

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 03 Mai, 2011
Thema: Blog - 2011, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Frühling...Frühling...Frühling...

Das Leben im Garten ist in den letzten Tagen förmlich explodiert. Der Regen und die Wärme waren dabei sehr förderlich. Lust auf einen Blick in meinen Frühlingsgarten? Dann nehme ich Sie auf einen kleinen Rundgang mit:

 

An der Kletterhortensie zeigen sich neben den frischen Blättern nun auch die Blütenknospen. Letztes Jahr blühte sie kaum und dieses Jahr sind so viele Knospen da!

 

Auch meine geliebte Pfingstrose zeigt schon die Blütenansätze. Sie sind noch winzig klein, kleiner als ein Cent-Stück, aber sie sind da. Mindestens sechs Stück konnte ich finden. Juchu! Ich finde gerade diese Staude mit ihrem unglaublichen Duft und ihren weichen Blütenblättern besonders schön. Es sieht so aus, als hätte sie ihren Platz im Garten gefunden, wo sie sich wohlfühlt.

 

Die Clematis reckt sich am Kirschbaum empor. Sie braucht dabei ein wenig Halt, sonst kippt sie um und ringelt sich quer durchs Beet. Ich habe sie mit einem lila Band am Baum festgebunden, so dass sie weiter hochklettern kann.

 

Das sind die Spitzen der Funkien in meinem Kübel neben der Gartenbank. Ihr Wurzelwerk ist so fest, dass ich beim Teilen kaum mit einem Spaten durch komme.

 

Unter der Hortensie zeigen sich die herrlich blauen Blüten der Traubenhyazinthe.

 

Am Ahorn mit der roten Rinde zeigen sich die ersten hellgrünen Blättchen. Er lebt seit einem Jahr in unserem Garten und scheint sich oberhalb des Teiches wohl zu fühlen.

 

Am kleinen und breiten Ahorn oberhalb vom Bauchlauf sind auch die ersten Blättchen zu sehen. Wenn er vollständig belaubt ist, bedeckt er diesen Teil des Bachlaufes fast vollständig. Die Vögel lieben es, sich unter diesem Schutz einem erfrischenden Bad hinzugeben.

 

Am Kiesrand des Teiches blüht diese Traubenhyazinthe jedes Jahr unermüdlich. Sie war bevor wir den Garten umgestaltet haben, schon an dieser Stelle und hat sich von den Veränderungen nicht beeindrucken lassen. Das nenne ich Beständigkeit!

 

An einem der beiden Säulenäpfel blicke ich auf die Apfelblüten, es kann nicht mehr lange dauern, bis sie sich vollständig öffnen.

 

Unsere beiden Zierkirschen stehen in voller Blüte. Wenn ich sie sehe, denke ich an das chinesische Sprichwort: "Wenn der Blütenschimmer der Kirschbäume länger währte als ein paar Tage, wir würden ihn so innig nicht lieben."

 

Im Hochbeet ist die pinke gefüllte Primel ein Hingucker.

 

Die Akelei entfaltet sich mehr und mehr. Ich freue mich schon auf ihre Blüten, die mich an Märchen, Zauber und Elfen erinnern.

 

Zum Abschluss eine Überraschung für mich: Letztes Jahr pflanzte ich eine Clematis, die ganze Hauswände erklimmen kann. Ich hatte ihr die Aufgabe zugetragen, unsere Holzzäune zu begrünen. Beim Fotographieren entdecke ich, dass sie schon über und über mit Blütenglöckchen versehen ist. Wie wird wohl ihre Blüte aussehen, die ich das erste Mal erlebe?

Manchmal reicht schon eine einzige Blüte, ein Duft, die Sonnenstrahlen und die Stimmung steigt, ich komme auf andere Gedanken, beginne zu träumen und mich wohl zu fühlen. Einige Male musste ich in den letzten Tagen nießen, aber es hat nachgelassen. Dafür liebe ich den Frühling zu sehr. Es gibt keinen schöneren Morgen für mich als einen kühl frischen Frühlingsmorgen wie heute! Ich liebe die klare und kühle Luft, das Vogelgezwitscher, die ringsherum immer grüner und bunter werdende Natur. Im Schatten ist es leicht frisch, so dass ich mich freue in die Sonne zu kommen und ist es in der Sonne zu warm, zieh mich das kühle Schattenreich an. Jetzt erlebe ich meine Lieblings- und Wohlfühljahreszeit.

Auf mich wartet ein herrliches Wochenende. Samstag besuchen mich zwei Freundinnen, die ich schon zwanzig Jahre kenne und am Sonntag kommen meine Eltern zu Besuch. Dazu ist traumhaftes Sonnenwetter angesagt. Was kann ich mir mehr wünschen?

Schöne Frühlingstage wünscht Ihnen

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 08 April, 2011
Thema: Blog - 2011, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Die Schönheit der Natur im Garten
Luft holen im Grünen

Die Ereignisse in Japan lassen mich spüren, wie kostbar eine intakte Umwelt ist, wie wichtig sauberes Wasser ist und Luft, die ich bedenkenlos einatmen und mich ihr aussetzen kann. Es ist mir wichtig, mich nicht nur zu informieren, sondern auch zu handeln. Unabhängig davon ist es für mein seelisches Wohlbefinden sehr wichtig, einen Ausgleich zu den traurigen und erschreckenden Informationen zu suchen.

Ich finde ihn in der Natur. Das Sprießen des Grüns, die wärmenden Strahlen der Sonne, der Duft der ersten Blüten und der Blick auf die fruchtbare Erde - sie holen mich zu mir zurück. Machen mich demütig und lassen es still werden in mir.

Ich habe heute Nachmittag einige Fotos gemacht. Darf ich Sie auf einen Spaziergang durch meinen Frühlingsgarten einladen?

 

Die Rose im Hochbeet zeigt ihre ersten Blättchen.

Am Rosenbogen durchbricht die Clematis die hölzerne Hülle ihrer Zweige.

Goldgelb ist die Blüte des Krokus, eine der ersten Blüten in meinem Garten. Vor anderthalb Wochen habe ich dieses Foto aufgenommen.

Im einzigen mit Zwiebeln bepflanzten Terracottakübel zeigen sich die ersten Blättchen der im frühen Winter gepflanzten Tulpen. Juchu, das Eichhörnchen hat die Zwiebeln dieses Mal nicht aufgefuttert.

Hier sehen Sie die Blüten der Kletterhortenie. Bezaubernd schöne Kraftwerke!

Zwischen den Terrassenplatten sprießt so einiges. Neben vielerlei Kräutern auch dieses winzig kleine Gänseblümchen...

... und diese Schwester von ihr.

 

Ich freue mich so, diese jungen Triebe an meiner duftigen Rose Gertrude Jekyll zu sehen. Und noch mehr freue ich mich auf ihre Blüten. Ich kann es gar nicht abwarten, ihren tollen Duft einzuatmen. Hach. Er macht sogar all die unzähligen pieksenden klitzekleinen Stacheln wett. Das Bild oben hatte ich übrigens vor anderthalb Wochen aufgenommen und ...

 

... dies hier heute. In der Zwischenzeit hat sich was getan.

 

Auch wenn sie fast verblüht ist und schon einige Macken hat, ihre Schönheit bleibt: Die Christrose.

 

Zwischen abgestorbenem Laub zeigt sich neues Leben im Frauenmantel.

 

So sahen die ersten Spitzen meiner geliebten Pfingstrose am ersten Sonntag im März aus.

 

So viele neue Triebe zeigen sich neun Tage später.

 

Inzwischen sind die Schneeglöckchen schon verblüht. Um so schöner, dass ich ihre Pracht letzte Woche festgehalten habe.

 

Auch der lilafarbene Krokus, aufgenommen vor anderthalb Wochen, ist inzwischen eine trockene Hülle.

 

Dieses herrlich grüne Gewusel ist das Zentrum einer Akelei - vor anderthalb Wochen - und

 

heute.

 

Die Hortensie wird bald viele grüne Blätter tragen. Vor gut einer Woche zeigte sich das Bild oben...

... Heute sind die Blätter schon ein Stück weiter offen.

 

Neugierig schnuppert dieses Grün Frühlingsluft. Es stammt von im frühen Winter gepflanzten Zwiebeln. Was daraus wohl werden mag?

 

An einem der beiden Bäume der Zierhängekirsche finde ich diese Knospen.

 

Im Wasser das erste Grün der Iris.

 

An den Randsteinen des Beetes hat sich dieses Pflänzchen - vermutlich ein Vergissmeinicht - selbst hingepflanzt.

 

Blühende Schönheiten für den Kübel vor unserem Haus fand ich im Blumengeschäft hier im Kirchweg bei meiner Blumenfreundin. Wenn ich diese Blüten sehe, hüpft mein Herz.

 

Über den Blüten trägt die Ramblerrose auf ihrem Hochstamm erste grüne Blättchen.

 

Erste Blütenansätze bei der kleine Zierkirsche im Terrassenkübel.

 

Blattknospen am kleinen Ahorn oberhalb des Bachlaufes.

 

Grüne Spitzen im Hochbeet. Ob es die Märzbecher sind?

 

Am Teichrand habe ich die Blauschwingel am Wochenende geschoren. Ruckzuck wachsen die ersten grünen Halme.

 

Bei diesem Frühjahrsblüher sehe ich, was es wir: Eine Hyazinthe.

Hier unverkennbar eine Mini-Narzisse.

Das Nest des Storchschnabels ist schon sehr weit.

Hier blühen Krokusse im Schneeglöckchennest.

Rotes Laub an der Hochstammrose Parole (die mit den riesigen pinken duftenden Blüten).

 

Zum Abschluss gucken die kleinen Blüten des später herrlich belaubten Lungenkrautes über den Rand der Holzkübel. Die Schönheit dieser Pflanze lässt mich ihre winzig kleinen und schmerzenden Stacheln vergessen.

Mein Spaziergang durch die ersten Frühlingsboten in meinem Garten geht zu Ende. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass ich die Schönheit der Natur noch viele Jahrzehnte frei und glücklich betrachten kann, ohne Angst vor gesundheitlichen Schäden, wenn ich mich dort lange aufhalte. Dieses Glück haben die Bewohner der Gegend um das Atomkraftwerk Fukushima nicht mehr. "Schutt kann ich wegräumen. Radioaktivität nicht", so ähnlich äußerte sich eine ältere Japanerin, deren Haus dem Erdbeben und dem Tsunami Stand gehalten hatte.

Sonnenstrahlen, ein herrliches Konzert der Frühlingsvögel und frische Luft - das umgibt mich beim Schreiben dieses Artikels. Dafür bin ich sehr dankbar.

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 15 März, 2011
Thema: Blog - 2011, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Frühlingsmonat März

Meterologisch ist heute, am 1. März Frühlingsanfang, astrologisch erst zur Tag- und Nachtgleiche am 21. März. Die Forsythien stehen in den Startlöchern, morgens begleiten mich die Vögel mit ihrem wundervollen Gezwitscher und heute strahlt dazu die Sonne vor einem blauen Himmel. Mit Hilfe einiger frisch gekaufter Zwiebelblumen habe ich in der Früh meinen Blumenkasten von Winter auf Frühling umgestellt. Aufbruchstimmung. Herrlich!

Die Kalenderblätter Februar wandern in ihren verdienten Ruhestand. Die Märzblätter sind an der Reihe:

Märzblatt Tischkalender 2011

Auf dem Tischkalender 2011: Ich trau mich was lautet das neue Thema: "Ich genieße meine weiche Seite." Eine lilafarbene Küchenschelle zeigt mit goldgelben Staubgefäßen ihre ganze Schönheit.

Meine weiche Seite. Was spricht dieser Satz heute in mir an? Mir fällt mein gestriger Blogbeitrag "Wenn's gerade nicht vorwärts geht" ein, in dem es darum ging, Vertrauen zu haben, dass sich das Richtige zum rechten Zeitpunkt entwickelt. Nicht mit meinem Willen Dinge beeinflussen, sondern sie auf mich zukommen lassen. Das ist eine weichere Art, vorzugehen. Sanft und liebevoll mit mir selbst umgehen.

Als weitere Assoziation fällt mir meine Haut ein. Nicht überall ist sie so weich wie an meinem Bauch, ganz kuschelig fühlt sie sich dort an. So erinnert mich das Märzblatt auch daran, diese weiche Seite an mir zu genießen, statt daran zu denken wie es anders ("besser") sein könnte. Mich lieben und genießen wie ich bin.

Tischkalender: Ich trau mich was

Nun zum Wandkalender:

Wandkalender 2011

Ich liiiiiiiebe das Märzbild vom Wandkalender Herzensangelegenheiten 2011 mit dem Zitat: "Ich gestalte mein Leben wie es mir gefällt." Dieser Satz löst Freude, Kraft und Lust auf Neues in mir aus. Ich könnte vor Vergnügen quietschen. :o)

Warum? Weil es mich erinnert: Ich habe mein Leben in der Hand. Ich gestalte es und bestimme, was mir wichtig ist und was nicht. Ich kann mich für etwas Neues entscheiden, etwas anders machen, neue Türen öffnen. Diese Energie passt für mich in die Aufbruchstimmung des Frühlings.

Ausführlicher habe ich das Märzblatt und den Kalender insgesamt im Herbst vorgestellt: "Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten". Wenn Sie mögen, schauen Sie rein.

Wandkalender 2011

Mich packt die Lust, raus in den Garten zu gehen. Die schützenden Tannenzweige nahm ich heute früh schon von meinen Pflanzkästen. Wenn die Forsythien blühen, ist die richtige Zeit für den Rosenschnitt und dafür, im Garten aufzuräumen. Darauf habe ich bei diesem herrlichen Wetter so richtig Lust!

Einen schönen Tag wünscht

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 01 März, 2011
Thema: Blog - 2011, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling, Blog - Monatliche Impulse

Bummel durch den Garten

Heute früh packte mich die Lust, all die schönen Blüten und Pflanzen, die im Garten bereits mein Herz erfreuen, mit der Kamera einzufangen. Ich lade Sie herzlich auf einen Streifzug durch meinen kleinen, feinen grünen Raum ein:

 

Die weißen Blüten des Steinbrech strahlen unter dem kleinen Ahorn oberhalb des Bachlaufes. Die dunkelroten Blätter des Ahorns haben sich in den letzten Tagen entfaltet.

 

Gleich daneben die Blüten des Blaukissens - in manch anderen Gärten bilden sie ganze Blütenteppiche, ich freue mich schon über acht Blüten... vielleicht hat die Pflanze bei mir nicht den richtigen Standort.

 

Auch wenn es so aussieht, als seien die Blüten des Immergrün genau so groß wie die des Blaukissen: Stimmt nicht, die vom Immergrün sind bestimmt doppelt so groß.

 

Das Lungenkraut blüht unermüdlich in rosa und blau, die gepunkteten Blätter mag ich besonders gerne.

 

Diese Pracht wartet auf den Umzug in meinen Büro-Blumenkasten.

 

Eine Kübelbepflanzung, die mal gelungen ist (ohne Zwiebel-Knabberangriffe von Maus oder Eichhörnchen): Vergissmeinicht und rote Tulpen.

Die bezaubernden Blüten unseres Säulenapfels. Wie es ausschaut, gibt es trotz seines Umzugs an einen neuen Standort dieses Jahr auch wieder eine reiche Apfelernte!

Die Pfingstrose hat bereits eine Knospe. Letzten Herbst habe ich sie von der Terrasse, wo sie seit der Garten-Umgestaltung vor zwei Jahren in einem großen Kübel lebte, zurück in den Garten gesetzt, nachdem ich im Beet von einigen Sträuchern Abschied genommen hatte. In den Jahren auf der Terrasse gab es keine Blüte, nur schwarze Knospen, die verkümmerten. Das tat weh, denn gerade die Pfingstrose liegt mir so am Herzen. Die Staude habe ich aus einem alten Bauerngarten geerbt. Ich hoffe, es klappt in diesem Jahr mit der Blüte.

Obwohl ich nicht damit gerechnet habe, kommt der Rittersporn wieder. Seine Blätter strahlen schon in einem herrlichen Grün.

Diese besondere Blütenbälle der Zierkirsche entdeckte ich heute früh direkt am Stamm. Mal was anderes.

Clematis mag ich sehr, obwohl sie bei mir an manchen Standorten der Clematiswelke zum Opfer fallen... Ich gebe nicht auf! Hier klettert eine rosafarbene Sorte bereits am Kirschbaum hoch.

Der Samenansatz an der Christrose ist deutlich zu erkennen. Die Blüten haben mich die letzten Wochen erfreut, als außer den Narzissen noch nichts blühte.

Hinten im Beet hat die hellgrüne Funkie in den letzten Tagen einen unglaublichen Start hingelegt, nicht mehr lange und die ersten wunderschönen Blätter entfalten sich.

 

Direkt daneben die Hortensienbüsche. Zwei sehen super aus, zwei haben arg unter dem Frost gelitten, ab und an kommen grüne Blätter aus dem Holz, mal sehen, wie weit ich die Zweige stutzen muss.

 

Auf die Blüte des Zierlauchs freue ich mich ganz besonders. Sieben Zwiebeln habe ich im Herbst gepflanzt, es könnten von meiner Lust her gut 100 sein, sooooo schön finde ich die lilafarbene Kugelblüte.

Wenn mich nicht alles täuscht, sind das die Spitzen von Maiglöckchen. Letztes Jahr bekam ich sie als Staude geschenkt und habe sie mit Vertrauen ins Hochbeet gepflanzt. Sie scheint sich bei uns wohl zu fühlen, was mich besonders freut.

Das ist ein neuer Gartenbewohner oberhalb vom Teich: Ein Zierahorn mit hellgrünen Blättern und dunkelroten Zweigen. Macht sich toll.

Über den Teich-Fachhandel bestellten wir letztes Jahr eine Asiatische Iris, deren weiße Blüte einfach toll im Prospekt aussah. Doch kaum eingepflanzt dachten wir, sie schafft es nicht, ihre Blätter waren das reinste Trauerspiel. Um so größer die Freude in diesem Jahr: Kräftig grün die frischen Blätter. Oh, ich freue mich schon auf die Blüte!

Zu guter letzt die frisch geschlüpften Blätter der Hochstammrose Parole, deren pinkfarbenen riesigen Blüten einen unbeschreiblich schönen Duft verströmen werden... bald... bald...

Grüße aus der kleinen grünen Oase

Ihre Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 27 April, 2010
Thema: Blog - 2010, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Frühlingssonne

Himmlisch die wärmenden Strahlen der Sonne. Das Erblühen der Natur, alles wächst. Der Garten wird grüner und grüner. Ich genieße mein kleines Paradies.

Endlich habe ich eine (Ab-)Lösung für meine unzähligen Terracotta-Kübel auf der Terrasse gefunden. Viele von ihnen sind im Winter dem Frost zum Opfer gefallen, auch die vom Rosenbogen. Tiefe Risse, abgeplatzte Ränder... Schnief... Eine Alternative musste her. Mindestens zwei Jahre schon suchte ich nach einem ca. 1 qm großen Hochbeet für die Terrasse, in dem alle meine Rosen Platz finden, damit die Kübel weg können und auf dem ich idealerweise noch am Rand Platz nehmen kann, um den Duft der Blumen genießen zu können.

Eine gute Idee wollte mir nicht einfallen, Holzkübel in der Größe gab es nirgends, ich sah uns schon Steine aufschichten, mit Holz eine Konstruktion bauen... bis es jetzt beim Blick in einen Baumarktprospekt Pling machte: Ein Sandkasten aus Holz, 1,25 x 1,25 m, natürlich mit Sitzfläche! Damit die Mindesthöhe von 50 cm für Rosen erreicht werden konnte, haben mein Mann und ich kurzerhand zwei übereinander gebaut. Mit dem Stecksystem war das ganz einfach, die Sitzflächen des unteren Kastens wanderten in den Keller. Ist richtig stabil und sieht prächtig aus! Von innen haben wir die in den Holzkübeln typische Folie befestigt, Erde und Tonscherben (davon hatten wir genug...) hinein und die Rosen und Stauden umgepflanzt. Zum Schluss von außen noch mit dunkler Holzlasur angestrichen. Fertig! Ich bin glücklich, dass sich völlig unerwartet eine so einfache Lösung gefunden hat. Der Pflanzsandkasten. Mein kleines Gartenwunder 2010.

Ich freue mich schon darauf, wie sich der Garten in diesem Jahr entfalten wird. Niemals hätte ich vor acht Jahren damit gerechnet, dass gerade der Garten zum Quell meiner Lebensfreude und zum Energielieferant wird. :o)

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 22 April, 2010
Thema: Blog - 2010, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Knospe des Lebens

Ich brauche den Frühling zum Leben. Mit jeder Zelle meines Körpers und allen Ebenen meiner Seele sehne ich mich nach der kommenden Jahreszeit. Mit Freude beobachte ich jede grüne Spitze, die sich aus dem sattbraunen Gartenboden erhebt. Glücklich halte ich inne, wenn mich die Strahlen der Sonne streifen. Das Gezwitscher der Vögel lässt mich aufatmen. Jede Stunde des Tages, die länger hell ist, lässt meine Lebensgeister erwachen. Meine Phantasie genießt schon das Blühen der Forsythien und die Magnolienblüte. Wärme. Duft. Farben. Klang. Leben.

Frühling - endlich zeigst du sanft deine Möglichkeiten. Die Quelle des Neubeginns und der Wandlung.

Auch wenn der Winter in den nächsten Tagen wieder vorbeischauen will, so weiß ich: Es sind nur seine Abschiedsgrüße. Die Kraft des Frühlings lässt sich nicht ewig aufhalten. Dafür bin ich nach dem langen, harten Winter so unendlich dankbar!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 03 März, 2010
Thema: Blog - 2010, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Sie sind da!

Herrlich! Heute früh der Blick in den Garten, Schnee und Minusgrade sind Geschichte. Was entdecke ich da? Die ersten Schneeeeeeeeeeeglöckchen! Ist das schön! Und dazu scheint auch noch die Sonne, die Vögel zwitschern. Der Früüüüüühling ist nah! Das Zwitschern der Vögel im Frühling ist übrigens nicht nur Revierabgrenzung, sondern auch mit einer Kontaktanzeige zu vergleichen: Die Männchen locken damit die Weibchen an und verteidigen ihr Revier. Eine tolle Idee hat der Naturschutzbund: Auf deren Seite gibt es ein Quiz rund um Vogelstimmen: Anhören, raten und dann mehr über die Vögel erfahren. Gefällt mir sehr! Hier geht's zum Vogelstimmen-Quiz

Die Sonne hat mich so beflügelt, dass ich die stehengebliebenen Hortensienblüten ebenso wie die Gräser abgeschnitten habe. Sieht gleich geputzt aus im Garten. :o) Gestern habe ich mir passend zu meiner Deichwiese und den inzwischen eingetroffenen Schafen ein kleines flauschiges Schaf auf meinen Schreibtisch gestellt. Bisher lebte es in unserem Esszimmer. Bei Petra-Ute im Blumenladen fand ich ein Steinbrech, ein Steingartengewächs, das mich an eine Blumenwiese erinnert. Daran mümmelt das Schäfchen jetzt. Damit es in Shauns Herde passt, müsste ich es eigentlich schwarz anmalen. Aber warum sollte es nicht das einzige weiße Schaf in einer Herde Schwarzkopfschafe sein?

Mümmelnde Grüße

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 24 Februar, 2010
Thema: Blog - 2010, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Bauch, Beine, Rücken, Po, Knie

Habe ich noch was vergessen? Es gab wenige Regionen meines Körpers, die mir nach zwei Tagen Gartenarbeit nicht schmerzten. Vielleicht merkt man daran, dass man keine 25 mehr ist? Das Gute: Einen Tag später sind die Schmerzen vergessen. Was bleibt ist das guuuuuuuuuute Gefühl, endlich die anstehenden Gartenarbeiten - vor dem großen Regen am Sonntag und dem nahenden Winter - geschafft zu haben. Strike!

 

Bin ich froh!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 02 November, 2009
Thema: Blog - 2009, 2. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Bömbchen

Lust auf eine kleine Farbbombe?

 

Die steht gerade auf meinem Schreibtisch: Das Orange meiner Hochstamm-Rose passt herrlich zu dem hellen Farbton des Rhododendron.

Und auf dieses Farbenspiel schaue ich, wenn ich an meinem Bildschirm vorbei auf den Blumenkasten blicke:

 

Daran habe ich riesig Freude!

Grüße vom Glücksbömbchen

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 28 Mai, 2009
Thema: Blog - 2009, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Schwubidu

Heute weiß ich so gar nicht recht, was ich schreiben soll. Mich hat nix aufgeregt, mir ist nichts besonderes passiert. Für die Vielleserinnen möchte ich doch einen Beitrag ins Netz stellen und 'Hallo da draußen' sagen.

Hier in meinem Büro duftet Gertrude Jekyll vor sich hin und ruft Glücksgefühle in mir vor. Mein Auge erfreut ein riesiges Blumenbuquet, das auf meinem Schreibtisch steht:

 

Es sind Rhododendronblüten, die ich von meiner Landreise mitgebracht habe. Meine Großmutter hat mir einige Zweige des riesigen Busches mitgegeben. Die Blüten sind herrlich, so was tolles. Ich hätte nicht gedacht, dass sie sich so lange und gut in der Vase halten. Herrlich!

Das Wetter bekommt mir nicht. Ja, ich gehöre zu den "Wetternörglern". Ist es nörgeln, wenn ich sage, dass es mir bei dem Wetter nicht gut geht? Wurscht. Ich kann die Menschen verstehen, die das nicht gerne hören: Es sind die, denen es bei dem schwül-warmen Wetter so richtig gut geht. Mir nicht. Ich habe geschwollene Beine, bin müde und wünsche mir kühle Luft und eine Abkühlung. Nein, ich war in meinem letzten Leben keine Wüstenmaus und auch keine Äquatorbiene, die das feucht-warme Wetter liebt.

Petrus hat für mich angenehmeres Wetter angekündigt. Danke schön!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 26 Mai, 2009
Thema: Blog - 2009, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Dufte Gedanken

Moin moin - zum Dritten.

Sie umhüllt mich mit ihrem Duft.
Ihre Farbe schmeichelt meinen Augen.

Sie ist einfach dufte, meine neue Rose für den Garten. Laut dem Bildband von David Austin: "Die Rose" ist sie diejenige mit dem stärksten Duft, die er kennt. Seit dem wohnt Gertrude Jekyll bei mir. Einige Knospen sind schon geöffnet und eine davon steht bei mir auf dem Schreibtisch. Sie beduftet den ganzen Raum, sie riecht ganz tief und stark nach Rose, typisch Rose. Ein Traum.

 

Gekauft habe ich die Rose im Container in einer excellenten Qualität übrigens bei Petra-Ute Köllen-Chaverial, die hier den Blumenladen im Kirchweg betreibt. Ich könnte da endlos weitere Sorten kaufen... gemach, gemach...

Es wäre wirklich super, wenn die Sonne heute rauskommen würde. Ich gehöre zu den Menschen, die rasch unter dem Wetter leiden, nicht immer, aber gestern und heute auf jeden Fall. Seufz. Lieber Petrus, du hast uns die letzten Wochen mit so viel Sonne versorgt. Ist noch was übrig?

Einen schönen Tag!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 06 Mai, 2009
Thema: Blog - 2009, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Großes Glück...

... hatte ich am Wochenende. Beim Dösen, Garten betrachten, lesen und faulenzen entdeckte ich ein kleines Eichhörnchen (ich nenne es "Baby-Eichhörnchen", weil es mir wie ein Junges vorkommt und noch nicht so groß ist), das zu uns über den Zaun kletterte. Leider hat Minu es entdeckt und verjagt. (Schrei!) Aber das Eichhörnchen hat nicht aufgegeben und uns wieder besucht, diesmal unbemerkt von Minu. Und nicht nur das, mir ist auch gelungen, es vor die Kamera zu bekommen. Ich muss die Kamera schon auf dem Tisch liegen haben, aufstehen geht nicht, sonst ist das schüchterne Tier gleich weg.

Na, entdecken Sie es?

Hier ein Ausschnitt für Sie:

Ist das nicht süß? Ich bin so glücklich, dass ich das erleben darf. Wir hatten noch mehr tierische Besucher. Zum Beispiel eine Meise, die zum Baden kam:

Und eine Amsel. Ob sie meditieren wollte? Sie hüpfte gleich zur Buddha-Statue und verweilte dort:

Im Teich lebt übrigens ein Lurch. Oder Molch? Teichmolch? Ich muss nochmal im Naturführer: Was lebt in Bach und Teich? nachschlagen, da war er nämlich abgebildet. Ein Foto ist mir bislang nicht von ihm gelungen. Als es am Samstag in meiner gemütlichen Sitzschattenecke kühl wurde und ich auch nichts mehr im Garten zu werkeln hatte, um warm zu werden, habe ich mir eine Sitzauflage geschnappt und mich auf den sonnigen Steg gelegt. Ah, das tat im Rücken gut. Und nebenbei konnte ich mir das Leben im Teich genau anschauen. Ich hätte nicht gedacht, dass darin so viele kleine Tiere leben. Zum Beispiel Schnecken mit hübschem Gehäuse und ein kleiner schwarzer glänzender Käfer, der rasend schnell zwischen den Steinen umherwuselt.

All das sind besondere Schätze meines Lebens!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 04 Mai, 2009
Thema: Blog - 2009, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Dieses Grün...

... ist pure Energie für mich! Auf den Bäumen sprießt es zart und hell. Dieses Hellgrün ähnlich dem Grün meiner Webseite sehe ich nur jetzt wo die Blätter so frisch geschlüpft sind. Von Woche zu Woche wird es dunkler und kräftiger. Dieses frische, neue liebe ich sehr! Ich befinde mich genau in meiner Wohlfühljahreszeit!

Um so erstaunlicher, dass ich seit vierzehn Tagen beobachte, dass ich immer wieder niesen muss, die Nase läuft. Ich reagiere auf irgend etwas und das will ich nicht und kenne ich auch bisher nicht von mir. Hoffentlich geht es bald wieder weg!

Die Ostertage waren herrlich, Besuche bei der Familie, ein runder Geburtstag, lecker essen, die Sonne genießen, im Garten werkeln, Zeit zu plaudern - rundherum gelungen!

Gestern habe ich zufällig ein Video gefunden, das mich sehr beeindruckt hat. Die Englische Talentshow "Britain's got talent", aus der vor zwei Jahren Paul Potts hervor gegangen ist (Telekom-Spot), hat ein neues Talent entdeckt. Eine Frau diesmal: Susan Boyle. Tolle Stimme!

Aussehen ist nicht alles!

Einen zauberhaften Tag wünscht

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 14 April, 2009
Thema: Blog - 2009, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling

Frühlingsimpressionen aus Köln

Umwerfend, was die Natur in zwei Wochen aus ihrem Hut gezaubert hat. Temperaturen bis zu 24 Grad haben zu einer Grünexplosion geführt. Juchu! Ich kann gar nicht so schnell gucken, wie sich die Natur verändert. Am Wochenende war ich im Bergischen bei meiner Familie. Dort waren es glatte fünf Grad weniger und die Natur war lange noch nicht so weit wie hier. Grund genug, hier einige Natur-Kunststücke aus unserem Garten zu zeigen:

Das sind die ersten Spitzen der Funkien (Hosta), die in Kübeln in der Schattenecke auf der Terrasse stehen.

So weit ist das Tränende Herz schon.

Meine Lieblingsrose zeigt auf ihrem Hochstamm schon unzählige Blätter.

Im Herbst habe ich einige Kübel und einen Blumenkasten mit jeder Menge Zwiebeln bestückt. Das Eichhörnchen hatte scheinbar im Winter großen Hunger, deswegen hat es die Schätze geplündert. Diesen Kübel mit unzähligen Tulpen hat es nicht gefunden, wahrscheinlich weil es der einzige war, den ich mit Zweigen abgedeckt habe. Es dauert nicht mehr lange, dann zeigen sich die Blüten in ihrer ganzen Pracht.

 

Wunderschöne Kugeln - Etagenprimel im Beet.

 

Letztes Jahr habe ich die verblühten Narzissenzwiebeln ins Beet gepflanzt - jetzt stehen sie in voller Blüte. Im Hintergrund die Christrose.

 

Die Bauernhortenisen zeigen schon jede Menge Blätter. Meine Befürchtung, dass meine geliebte Rispenhortensie dem Winter zum Opfer gefallen ist, hat sich nicht bestätigt. Die ersten Blattknospen zeigen sich. Ich bin mal gespannt, welche Pflanzen durch die starken Minusgrade auf der Strecke geblieben sind. Noch sind nicht alle Gräser, Stauden, Sträucher ausgeschlagen. Große Verluste gibt es auf jeden Fall bei den Terracottatöpfen. Das erste Jahr hatte ich sie nicht eingewickelt und gepampert - und zack wird der Winter so heftig und ich habe es versäumt, sie dann noch einzupacken. Doch ich glaube nur im Keller hätten sie wirklich überlebt, aber so viele Kübel in den Keller tragen... Dann lieber einige Verluste einstecken...

 

Eine hübsche Anemone im Beet.

 

Die Japanischen Zierkirschen im Garten stehen in den Startlöchern.

 

Auf diese wunderschöne Blutpflaume, die auf dem Nachbargrundstück wächst, können wir schauen. Die Blüten fallen schon zu Boden, bald ist das Laub vollständig da. Dann können wir das Nest der Elstern, die Anfang März dort gebaut haben, gar nicht mehr beobachten. Es ist das erste Mal, dass ich einen Nestbau beobachten konnte. Die Elstern passen gut auf ihren Schatz auf. Als ein Eichhörnchen im Baum war hätten sie mal die Flugangriffe der Elstern sehen sollen!

 

Und weil es so schön draußen ist, habe ich heute früh die Kamera mit auf den Spaziergang mit Minu mitgenommen. Hier die ersten saftig grünen Bläter einer Buche.

 

Die Forsythien sind fast schon am Verblühen.

 

Der Flieder zeigt die ersten Knospen. Vor ein paar Tagen waren noch nicht mal Blätter an dem Strauch!!!

 

So bezaubernd sehen die Kastanienblätter schon aus.

 

Dieser Kirschbaum eine Straße weiter ist schon fast verblüht - wow sah der toll aus!

 

Zu guter Letzt ein Nest, unter dem ich auf dem Rückweg immer hergehe. Gestern sah ich eine Taube darin sitzen. Das ist Frühling: Wachstum, Neubeginn, Liebe... Herrlich!

Einen zauberhaften Tag - genießen Sie die Ostertage. Ich wünsche uns allen traumhaftes Wetter. Die Oster-Ecards sind online.

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 08 April, 2009
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Ein Traum, ein Traum...

... ist dieses Wetter! Der Sonnenschein schwingt meine Stimmung in Höchstlagen und feuert meine Tatkraft an. Gestern habe ich endlich angepackt, was ich schon Moooonate, Jahre ? vor mir herschiebe: Das Treppengeländer vor dem Haus neu anzustreichen. Die Metallstreben waren in gelb-braun gehalten, der Rost hatte den Lack aufplatzen lassen, der letzte Anstrich war mindestens 15 Jahre her. Gestern habe ich es endlich gepackt: Lack ab, Untergrund gesäubert, erster Anstrich. Yeah! Bin ich stolz auf mich!!! Dafür schmerzte gestern mein Körper, dass es nicht mehr schön war. Die Hände, die Arme, die Schultern... Hatte das Gefühl, ich muß sterben (so fühlte ich mich, ich weiß, ich kann sehr übertreiben, aber es tut einfach gut, so zu jammern, wenn ich bei jeder Bewegung Schmerzen habe.) Mein Mann meinte, ich müsse nicht sterben. Stimmt, ich lebe noch. :o) Heute ist der zweite Anstrich dran und ich will mir mal richtig dolle auf die Schulter klopfen, dass ich das geschafft habe. Jetzt schmerzt die Schulter ja nicht mehr. :o))

 

Hier einige Dinge, die mein Leben schön machen: Meine neue Lieblingstasse, ein Geschenk meiner Eltern zu meinem Geburtstag und ein kleines Sträußchen an Frühlingsblumen gesammelt in einem quietschgrünen Teelichthalter, den ich als Vase umfunktioniert habe. Beides steht auf unserem neuen Holztisch. Seufz. Ist der schön. Er ist aus Eukalyptusholz und trägt das FSC-Siegel, was mir sehr wichtig war. Das Siegel garantiert den waldschonenden Abbau von Holz.

Davon träumte ich schon lange. Jetzt ist er da - jetzt ist er da. Und dann noch das schöne Wetter dabei - kann es etwas schöneres geben? Frühling, ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe dich!

Ein traumhaft schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 03 April, 2009
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Frühling!

Jetzt ist es amtlich: Heute ist der kalendarische Frühlingsbeginn! Juchuuuu!

 

Ich habe das Gefühl, die wärmenden Sonnenstrahlen der letzten Tage wecken die Lebensgeister! Gestern war so viel los: Telefonate, Besuche, Dinge, die zu klären sind. Wow, da steckt Energie in der neuen Jahreszeit!

Ein traumhaftes Wochenende!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 20 März, 2009
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Jetzt aber!

Unaufhaltsam ist er nun, der Frühling. Die warmen Sonnenstrahlen der letzten Tage haben Wunder vollbracht. Die Narzissen stehen in den Startlöchern, die ersten Forsythien blühen bereits. Alles reckt und streckt sich. Hm schöööööööön! Heute konnte ich den Kaffee auf der Terrasse schon ohne Jacke trinken. Lecker!

Ein Frühlingsgedicht:

Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.
Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.
Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.
Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?

von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 19 März, 2009
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Frühlingszauber

Ich spüre ihn. Ich höre ihn. Ich rieche ihn. Ich sehe ihn.

Heute früh scheint die Sonne in mein Büro. Die Vögel zwitschern. Ein Frühlingsduft fängt mich ein, als ich einen Garten passiere. Überall sehe ich Krokusse blühen. Im Blumenkasten vor meinem Bürofenster ist die Hyazinthe aus ihrem kuschligen Blattnest herausgewachsen, dort hatte sie sich Wochen versteckt. Jetzt erstrahlt sie in sattem Rosa und duftet herrlich. Hm.

Gott, ist das schön. Bin ich froh. Es tut so gut, wenn die Sehnsüchte Erfüllung finden.

Seuuuuuuuufz. Schööööööööööööööööön.

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 13 März, 2009
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Sehnsucht

Morgens beim Gassigang mit unserer Minu höre ich sie schon: Die Stimmen der Frühlingsvögel. Die Laute, die für mich den heran nahenden Frühling ausmachen. Oh, wie sehne ich mich nach...

  • Kaffee auf der Terrasse zu trinken
  • Frühjahrsblumen, die im Garten blühen
  • einer warmen Sommerbrise, die den Duft von Lavendel zu mir trägt (ich auf der Liege, dösend, gutes Buch, Minu schnarcht, Milchkaffee neben mir und ein Brownie)
  • dem ersten Grillmoment im Freien
  • acht Uhr abends und es ist hell draußen
  • Wärme, von der Sonne geschenkt
  • einem Frühstück im Garten

Geht es Ihnen auch so? Wenn ich das lese, kann ich es kaum erwarten! Frühling und Sommer kooooooooommt bitte!

Schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 06 Februar, 2009
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Frieden

Ein Ort des Friedens ist für mich unser Garten. Die ruhige Ausstrahlung des Bachlaufes, der kleine Ahorn, der vom Hochbeet hinüberwächst, das leise Plätschern, der Blick auf den Buddha, der Schatten, in dem ich am liebsten sitze - all das macht mich froh und tut mir gut.

Der Teich wird von den Vögeln als Badestelle genutzt. Rotkehlchen, Amseln, Meisen konnte ich gestern beim Planschen beobachten. Sie landen auf dem Zaun, hüpfen hinunter auf einen der vielen Steine und dann ab ins kühle Nass.

Herrlich, dass die Tiere die Wasserstelle so annehmen. Denn das war einer der Gründe, warum wir so viel Freude an unserem alten Bachlauf hatten. Schön, dass es jetzt wieder so ist. Beim Frühstück haben wir einen Schmetterling beobachtet, der - ab und an seine Flügeln lüftend - sich zu Füßen Buddhas auf einem kleinen Stein im Wasser niedergelassen hatte.

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die mich mit Glück und Zufriedenheit erfüllen. Schätze der Natur.

Ein zauberhaftes Pfingstwochenende

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 10 Mai, 2008
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Ein reiches Wochenende...

...liegt hinter mir.

Mein Mann und ich haben am Samstag sieben Stunden im Garten gearbeitet. Die Arbeit an der frischen Luft, die Ergebnisse sehen: Das ist so befriedigend. Wir halten uns so gerne im frisch gestalteten Garten auf. Es tut uns gut. Mein Mann kann gar nicht genug bekommen von Bachlauf und Teich. Eigentlich müsste er schon Schwimmhäute zwischen den Fingern haben, so oft verlegt er die Steine im Teich. :o) Gestern haben wir das erste Mal auf dem Steg gelegen und die Sonne genossen. Das erste Mal in der Sonne auf der neuen Bank am Teich gesessen. Ich kann dort so gut entspannen. Was für ein Geschenk ich mit dieser Gartenumgestaltung gewonnen habe, kann ich kaum in Worte fassen. Der Himmel meint es wohl sehr gut mit mir. :o)

Gestern dann ein Ausflug mit meiner Schwester in den Stadtwald. Quatschen. Fotographieren. Auf der Picknickdecke das Gras anschauen. Anschließend eine Tasse Kaffee ein Stück Kuchen auf der Terrasse. Hm. Das tat gut. Heute bleibt mir der Blick auf den rosafarbenen Blumenstrauß und einige Bilder, aus denen ich gleich ein Fotoheft gestalte.

Gibt es was besseres, als draußen zu frühstücken? Zu lesen? Zu sehen, wie alles grünt und wächst? Für mich nicht. Ich freue mich so sehr auf die schönen Tage, die uns in diesem Sommer erwarten und jede kostbare Minute, die ich davon in der Natur verbringen kann.

Und nach einem langen Aufenthalt draußen genieße ich es richtig, abends auf der Couch zu sitzen und mich unterhalten zu lassen. Ich liebe den Krimi "Wilsberg" am Samstag Abend, weil er so schön normal und unkonventionell ist. Und am Sonntag Abend muss ich mir bei "Schwiegertochter gesucht" immer wieder die Augen zuhalten und manchmal auch die Ohren, weil es dort so schräg zugeht bzw. ich Dinge sehe, die ich nicht wirklich sehen will... Mein Mann meint, es gebe keine andere Sendung, bei der ich so viel aufschreie wie dort. Es gibt aber auch... Egal, wenn Sie's gucken, wissen Sie, was ich meine.

Draußen regnet es. Wie es klingt, wenn die Autos über die nasse Straße fahren. Die Vögel zwitschern und ich mache jetzt weiter.

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 28 April, 2008
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Das Grün der Bäume

... beflügelt meine Seele. Dieser Traum aus hellem Grün der frisch geschlüpften Buchenplätter gepaart mit dem dunklen Stamm der Buche. Hm. Das sieht wunderschön aus!

Das Vogelgezwitscher am Morgen.... Einfach Frühling!

Ein schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 25 April, 2008
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Endlich Frühling!

Yiepieh! Was für ein tolles Wetter am Sonntag - endlich Frühling!

 

Die Sonnenstrahlen haben sooooo gut getan. Endlich konnte ich draußen im Garten sitzen. Sonne tanken und am Nachmittag wahrhaftig auch auf der Terrasse sitzen und lesen (dort kommt die Sonne immer spät hin). Minu beim Entspannen zuschauen. Das tut so gut, weil ich dabei selbst entspanne.

Gegen Abend wurde die Grillsaison eingeläutet. Hm, das erste Grillfleisch. Die ersten Backofenkartoffeln. Der erste Kräuterquark. Ein Alster in der Sonne. Die Sonne angenehm warm, nicht zu heiß, im Rücken nicht zu kalt. Die Augen beim Kauen genießerisch schließen. Der Bachlauf plätschert. Die Vögel zwitschern. Perfekt. Ein perfekter Sonntag!

So viel Kraft habe ich gestern draußen getankt, dass ich heute früh schon um 7 Uhr aufgewacht und aufgestanden bin. Das ist normalerweise nicht meine Zeit. Was sehe ich am Himmel? Blau! Sonne! Juchu!!!

Ein toller Start in die Woche!

Anja Kolberg

PS: So sieht einer der Tulpensträuße aus, die ich mir auf dem Feld am Donnerstag geschnitten habe. Ist das kein Traum? Eine E-Card habe ich für Sie daraus gemacht.


Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 21 April, 2008
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Schönes Wochenende!

Gestern war endlich Frühlingswetter bei uns in Köln. Ich habe den Moment genutzt und einen Ausflug in den Japanischen Garten gemacht. Dort habe ich eine Farnrolle für den Postershop fotographiert. Sieht toll aus. Darauf dürfen Sie sich schon freuen. :o)

Und weil ich schon mal in der Gegend war, bin ich weiter nach Leichlingen gefahren und von dort Richtung Witzfelden. Am Straßenrand ist dort ein Tulpenfeld zum Selberpflücken. Ein traumhaft schöner Anblick. Jetzt habe ich die Freude auch bei mir zu Hause. Das tut gut.

Mir gut tun, das kann ich im Moment gebrauchen. Mir geht es heute nicht besonders, meine Tage machen mir mal wieder zu schaffen. Ich fühle mich bescheiden, tüddelig, müde, schlapp, habe - da bin ich heilfroh - heute nur wenig Schmerzen. Da helfen nur PAUSE, mich selbst betüddeln, nur das nötigste machen. Mir selbst eine gute Mutter sein. Das mache ich heute.

Ein schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 18 April, 2008
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Regentropfen...

... zum Wochenstart. Das schreit nach guter Laune!

Vielleicht mit dem Lied "I'm singing in the rain" von Gene Kelly? [Video bei YouTube.com wird durch den Link geöffnet.) Hm..

Ich hoffe, Sie hatten ein schönes Wochenende. Meines war einfach rund und stimmig. Ich habe einiges im Garten geschafft (nein, die Arbeit hört trotz Umgestaltung nicht auf...), der Postershop ist fast fertig, gerade läuft noch ein letzter Check - und am Sonntag haben wir uns mit Freunden im Bergischen zum Frühstück getroffen. Hm, das war schön! Und während ich hier schreibe, höre ich "I'm singing in the rain". Wissen Sie was? Da macht mir der Regen gar nichts mehr aus! "Komm, Minu: Wir gehen eine Runde Regengassi!" (Supersüß: Sie lässt sich anschließend immer genüsslich mit einem Handtuch trocken reiben. Was für's Frauchenherz.)

Einen schönen Tag!

Ihre Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 14 April, 2008
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Hungriger Gartenbewohner

Vor einer Woche pflanzte ich rosarote Bellis in die Holzkästen auf unserer Terrasse. Wow, sah das schön aus. So richtig nach Frühling!

[Foto: So schön können Bellis aussehen... Bild vom Fensterkasten, da kamen die Räuber (noch?) nicht hin...]

Mehr als erstaunt musste ich am nächsten Tag schon feststellen, dass nur noch das Grün der Blume im Bett glänzte. Auf dem Stil war keine Blume mehr! Und das nicht nur eine, es waren mindestens 36 Blüten - gewesen. !SCHNIEF!

Jetzt frage ich mich: Wer war's? Das Eichhörnchen? Oder gar die Maus? Wider Erwarten ist die Maus nicht durch die Gartenarbeiten von dannen gezogen, abends habe ich sie wieder durch die Beete huschen sehen. Jetzt ist aber langsam klar: Die Maus muss weg! Keine Sorge: Per Lebendfalle. Ich muss nur einen lauen Abend abwarten, nicht dass wir wieder lebensrettende Maßnahmen durchführen müssen wie letzten Herbst. :o)

Ich gönne den Gartenbewohnern ja den Gaumenschmaus. Aber ärgerlich ist es schon!

Vielleicht lacht sich das Eichhörnchen jetzt ins Fäustchen: Hihi, die Maus wird zur Verantwortung gezogen. Mich kriegt ihr nicht und ICH fresse eure Blumen weiter!

Die ratlose und trotzdem glückliche Gartenfee

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 31 März, 2008
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Frühling!

Heute ist astronomischer Frühlingsbeginn! Meine Lieblingsjahreszeit beginnt.

Die ersten neuen Blätter auf den Bäumen, das helle Grün der ersten Stauden im Garten, bald blühen unsere Kirschbäume. Alles regt und verändert sich.

Aufbruchstimmung. Diese Zeit entspricht so sehr meinem Wesen, ich fühle mich wie ein Fisch im Wasser! Und genau in diese Zeit passt das wunderbare Grün an den Wänden in meinem Büro, auf das ich gerade schaue. Mir geht es richtig gut!

Schönes Osterwochenende!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 20 März, 2008
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Der Garten ist fertig!

Richtig schön ist er geworden! Ich könnte ständig am Fenster hinaus schauen. Herrlich!

Gestern Mittag war nach fünf Gartentagen der Abschluss. Zeit für Fotos:

Das fast komplette Gartenteam von rechts:

  • Der Garten- und Landschaftsbauer David Hennen, der für die Umsetzung des Plans in die Praxis zuständig war. Es hat Spaß gemacht, mit ihm zusammen zu arbeiten und von seinem Fachwissen zu profitieren.
  • Gartenarchitekt Bernd Franzen plante den Garten. Er hat es verstanden aus all meinen Wünschen die herauszuziehen, die im Rahmen des Gewinns umsetzbar waren. Ich bin einfach begeistert.
  • Mein Schwiegervater Günther Kolberg half die ganze Woche unermüdlich mit. Als Renter fängt das Leben noch mal ganz neu an!
  • Und dann sehen Sie noch mich. Ich bin einfach glücklich.
  • Auf dem Bild fehlen mein Mann Guido und unsere Minu, die natürlich auch kräftig geholfen haben.

Wir danken Felix Krause von hauptsache-garten. Das Internetportal für Gartenfreunde hatte letztes Jahr diesen Preis ausgeschrieben. Und ich war die glückliche Gewinnerin!

Jetzt kann der Frühling kommen. Ich freue mich auf unzählige schöne Stunden im neuen Garten!

Anja Kolberg

PS: So sah der Garten letztes Jahr im Frühling vor der Umgestaltung aus.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 19 März, 2008
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Jammern tut gut!

Geschehen letzte Woche Donnerstag in unserem Garten: Mein Mann und ich schafften am späten Nachmittag 1.6 Tonnen Kies für Bachlauf und Teich vom Anhänger treppauf ins Haus trepprunter in den Garten. Da wir keinen Zugang zum Garten haben, blieb gar nichts anderes übrig, als ihn mit Eimern zu tragen. Eine Schubkarre wäre wegen der steilen und engen Treppe schwieriger gewesen.

Als ich den riesigen Haufen auf dem Anhänger gesehen habe, dachte ich: "Oh Gott. Das schaffen wir nie." Meinen Schwiegervater hatten wir, weil nichts zu tun war, mittags nach Hause geschickt. Jetzt wollte mein Mann nicht gleich wieder anrufen. "Wir schaffen das." sagte er zu mir.

Leider habe ich die Eimer nicht zwischendurch mal auf die Waage gestellt, aber an jeder Hand einer, das war schon heftig schwer (obwohl natürlich für mich nicht ganz voll). Ich hatte Schmerzen in den Knien, in den Handgelenken, Armen, Oberschenkeln. Und als wir 3/4 geschafft hatten, mir alles weh tat und ich dachte: 'Das schaffen wir nicht mehr.' hielt das Auto meines Schwiegervaters an. "Warum ruft ihr nicht an?" - er packte gleich mit an und ruck zuck war der restliche Anhänger leer. Ich habe nur noch die Arme in die Luft geschmissen! Nachher sagte mein Schwiegervater zu mir: "Du hattest wirklich Glück, dass Stau war, deswegen bin ich ein Bogen über Junkersdorf gefahren und wäre sonst nicht zufällig vorbei gekommen." Danke Himmel! Auch mit dem Wetter hatten wir die ganze Woche entgegen der Wettervorhersage Superglück. Der Himmel will, dass es klappt! Danke!

Freitag stand dann pflanzen, den Bachlauf verschönern und Rollrasen verlegen auf dem Plan. Der Garten ist jetzt fast fertig und sieht so aus:
 

Ist doch ein Traum, oder? Der Holzsteg ist fertig, die Pflanzen haben ihren Platz gefunden, der Bachlauf plättschert, die ersten Vögel haben am Teichrand gebadet. Hm, herrlich. Morgen steht nochmal ein Tag Arbeit an, dann haben wir es geschafft! Wahnsinn, was man alles in gut einer Woche mit einem guten Team schaffen kann!

Ich wollte hier aber eigentlich übers Jammern schreiben und das ist stark mit dem Garten verknüpft. Am Donnerstag und Freitag Abend hatten mein Mann und ich gehörig Schmerzen. Das führt dann zu lautem Aufstöhnen und Jammern beim Aufstehen und Bewegen. Und nicht dass Sie denken, ich habe mehr geheult als mein Mann, weil ich die körperliche Arbeit nicht gewohnt bin. Als Außenstehende denkt man vielleicht "stellt euch nicht so an" und will schnell darüber hinweg gehen und auf die schönen Ergebnisse schauen. Aber auch die Schmerzseite gehört zur Gartenarbeit dazu. Vielleicht ist es wie der Geburtsschmerz für den neuen Garten. (Was für eine Idee...) Ehrlich gesagt: Es tut gut! Ja, jammern tut gut. Und ich selbst konnte aufgrund der Schmerzen auch gar nicht anders (Rücken. Knie. Füße.), als meinen Schmerz kund tun. Und was soll ich sagen? Samstag waren wir beide wieder topfit! Jammern heilt Schmerzen? Das wäre doch was!

Herzlich aus Gartenhausen
Anja Kolberg
Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 17 März, 2008
Thema: Blog - 2008, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling, Blog - Renovierung

Ein Päuschen machen, wenn...

... es nicht so richtig rund läuft. Wie heute zum Beispiel. Im Garten ist Pause. Gestern und vorgestern haben wir erfolgreich gearbeitet. Ich spüre jede einzelne Faser, jeden Knochen meines Körpers. Harken, schüppen, Steine tragen bin ich eben als Schreibtischtäterin einfach nicht gewohnt. Beruhigend fand ich, dass selbst mein Mann, der ja als Schornsteinfeger einen körperlich sehr anstrengenden Job hat, nach dieser Gartenarbeit seinen Körper schmerzlich fühlt...

Als der Landschaftsbauer gestern sagte, er würde Donnerstag wiederkommen, dachte ich zuerst: Prima - dann kann ich ja morgen im Büro so einiges zaubern. Hab' ich auch, aber an die dicken Aufgaben mach' ich mich nicht ran. Mir ist grad noch mal klar geworden: Warum auch, Anja? Du hast körperlich zwei Tage hart gearbeitet. Mach' heute einfach mal halblang. Morgen geht es ja schon im Garten weiter.

Schwere Aufgabe, aber ich versuch's. Manchmal ist nichts schwerer, als halblang zu machen. Ohne schlechtes Gewissen.

Übrigens: Der Garten wird ein Traum! Ich bin ganz verliebt und könnte die ganze Zeit am Fenster sitzen und rausschauen. So weit sind wir schon:

Die Rasenkante ist gesetzt, das ist der Bogen im rechten Bereich. Links das Hochbeet ist vorbereitet. Der Teich ist ausgehoben und der Aushub auf dem alten Rasen verteilt. Der Unterbau für den Steg ist gemacht und die Staustufen für den Bachlauf angelegt. Gartenbau - das ist ein Knochenjob! Und ich bin so froh, dass ich Hilfe habe von einem Gartenarchitekten, einem Landschaftsbauer und meinem Schwiegervater, der unermüdlich hilft und natürlich meinem Mann. Der Garten sieht jetzt schon super aus. Nicht, dass unser Garten vorher schäbig war, er war einfach schön, aber jetzt hat er System und es war wichtig, dass Bachlauf und Teich verlegt werden. Sie lagen zu stark in der Sonne und das Verhältnis von Bachlauf und Teich stimmte nicht. Ergebnis: vielen Algen. Und es ist einfach toll, wenn Fachleute das sind. Sie verstehen was von ihrem Geschäft. Alleine diese Rasenkante - der geschwungene Bogen. Das sieht soooooo toll aus! Ist das schön!

Jetzt lecke ich mal weiter meine Wunden.

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 12 März, 2008
Thema: Blog - 2008, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling, Blog - Renovierung

Wochenende!!!

Ich freue mich auf das bevorstehende Wochenende! Nicht, weil ich super Sonnenschein erwarte (hier regnet es gerade). Nein, einfach so. Morgen kommt mein Schwiegervater und hilft uns, den Bachlauf und den Teich zurückzubauen, damit das Feld frei für die Gartenarbeiter ist (unser Garten ist nicht sonderlich groß), hoffentlich bleiben wir nicht im Matsch stecken. Am Montag, als ich die Pflanzen ausgemacht habe, war ich plötzlich auf der Terrasse 10 cm größer, so viel Lehm klebte unter meinen Schuhen... :o)

Dass man bei so einer Aktion auch Opfer bringen muss, habe ich inzwischen auch gemerkt: Zwei Stauden sind mir durch die Lappen gegangen. Ein tränendes Herz, das letztes Jahr schon so schön groß gewesen war und eine Schlüsselblume. Aber das kann ich verkraften, vielleicht hätten sie sowieso nicht in den anders gestalteten Garten gepasst. Schließlich bekomme ich dafür ja etwas schönes. Hoffe ich doch...

Jetzt weiß ich auch, warum ich so supergute Laune habe. Nächste Woche, nächste Woche da fahre ich nach Hause! Meine Familie besuchen und ein paar Tage bei Oma schlafen. Ich freue mich, ich freue mich. Hüpf. Hüpf. Hüpf. Und da wir einen neuen Laptop haben, auf dem ich gerade schreibe, kann ich von dort auch Kontakt zu Außenwelt halten. Ebenso, wie es mir in Köln möglich ist. Das mobile Büro ist auch bei mir angekommen. Mein Mann hat sich ganz schön ins Zeug gelegt, dass ich vom Laptop aus Mails abrufen kann und Bestellungen und... Vielleicht besuche ich mein virtuelles Büro doch nicht, falls ich von chronischer Unlust befallen werde, weil ich gerade draußen fotographieren will oder meine Schwester besuchen *drück* oder meinen Bruder *drück* oder meinen Papa *drück* oder mit Oma und Mama quatschen oder oder oder... *freu*

Meine Mama freut sie wie Bolle auf meinen bisherigen Laptop. Der ist schon ziemlich alt, aber zum Schreiben wunderbar geeignet. Bisher habe ich darauf geschrieben, jetzt macht es meine Mama. Ich bin gespannt, was diese neue Möglichkeit ihr alles entlockt.

Schönes Wochenende - genießen Sie die freien Stunden

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 29 Februar, 2008
Thema: Blog - 2008, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling, Blog - Renovierung

Garten-Rundgang

Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse habe ich mit der Kamera einen Rundgang durch den Garten gemacht und mir bewusst angeschaut, was schon alles bei uns im Garten blüht. Lust auf einen Rundgang?

Zwei Primeln, die ich irgendwann einmal nach draußen gepflanzt habe. Sie kommen jedes Jahr auf's Neue.

Die Blausternchen sind schon fast verblüht. Es sieht herrlich aus, wenn sie wie ein Teppich unter einem Baum gepflanzt sind. Für so eine schöne Wiese mit Baum ist unser Garten zu klein. Sehen kann man das z.B. in der Flora in Köln.

Die letzen Christrosen blühen. Ich lieieieieiebe diese Blumen. Sie versüßen mir den Winter. :o)

An unserem Mini-Ahorn, der den Bachlauf bereichert, schlüpfen die ersten Blätter und recken sich der Sonne entgegen.

Die Apfelbäumchen blühen! Vor zwei Jahren haben wir uns mangels Platz Säulenobst zugelegt. Letztes Jahr hatten wir nur wenige Blüten und keinen Apfel. Dieses Jahr sind beide Bäume voller Blüten! :o)

Die Traubenhyazinthen im Steingärtchen, das in der Sonne steht, sind fast verblüht. Auf der Terrasse habe ich damit Kübel bepflanzt. Die Sonne kommt erst am Nachmittag dorthin. Ich schätze, sie blühen wohl jetzt am Wochenende. :o) Bei dem strahlenden Wetter.

Ganz süß finde ich die klitzekleinen rosa und blauen Blüten vom Lungenkraut. Das gescheckte Blattwerk gefällt mir ausgesprochen gut. Die Pflanze habe ich mir nicht bewusst zugelegt, sie ist mit dem Dreck einer Staude, die ich geschenkt bekommen habe, in meinen Garten gezogen! Seit dem ich im Buch "Wesen und Signatur von Heilpflanzen" gelesen habe, dass eine (Heil-)Pflanze nicht ohne Grund an einem Ort auftaucht, freue ich mich sehr über ihren Besuch. :o) Das erinnert mich daran, dass jetzt zu deren Blüte der richtige Zeitpunkt ist, mir davon selbst Bachblüten herzustellen.

Noch zwei Blumen, die einfach so im Garten aufgetaucht ist - ohne dass ich was dafür getan hab. Außer da zu sein. :o) Die Strahlenanemone in blau taucht hier und da auf und die weiße blüht herrlich breit am Zaun entlang. :o) Schön!

Ganz besonders stolz bin ich auf die Küchenschelle oder Pulsatilla. Ich habe sie lange als Homöopathika genommen und mir letztes Jahr auch eigene Bachblüten davon gemacht.

Die letzten beiden Narzissen blühen auf der Terrasse. Ein herrlich sonniger Anblick.

Die Tulpe Angelique hat die ersten Blüten geöffnet. Hm, hoffe sie wird noch so rosarot wie im letzten Jahr.

Die letzten 3 Blüten der Tulpe Purissima erstrahlen im Garten. Alle übrigen Blütenkelche dieser sehr früh blühenden Sorte werde ich erst im nächsten Jahr wieder sehen.

Im Holzkasten auf der Terasse blüht jetzt ein süßes Hornveilchen. Von einer ganz lieben Kundin (winkewinke Petra-Ute) habe ich die Hornveilchen ganz zauberhaft arrangiert im März geschenkt bekommen und dann umgepflanzt. Sie haben eine kurze Regenerations-Pause gemacht, Kraft getankt und blühen jetzt draußen weiter. Schön!

Weiß gar nicht genau wie das Moos heißt. Am Bachlauf blüht es in rot/rosé und auf der Terrasse im Moment in weiß. Wenn Sie wissen, wie die Pflanze heißt, freue ich mich über einen Hinweis. Ich liiiiiiiiiiiebe Moos! Ganz was tolles. Kuscheliges. Grünes. Weiches. :o)

Das tränende Herz ist innerhalb weniger Tage in die Höhe geschossen. Die Staude, im letzten Jahr gekauft und gepflanzt, hat sich mächtig gut gemacht. Bin ganz stolz darauf. Meine Mutter hatte früher immer Tränendes Herz im Garten.

Ganz besonders freue ich mich auf die Zeit, wenn die Japanischen Zierkirschen blühen. Zwei kleine Bäumchen stehen als Pärchen in unserem Garten. Jetzt gerade blühen sie wunderschön. Ach, eine Augenweide!

Unbezahlbar sind natürlich die Schätze, die auf der kleinen Rasenfläche wachsen: Löwenzahn und Gänseblümchen. :o)

Am Bachlauf blüht die echte Schlüsselblume.

Das war's- Rundgang beendet! Einen schönen Tag und einen Gruß von der Gartenfee

Anja Kolberg


Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 14 April, 2007
Thema: Blog - 2007, 1. Halbjahr, Blog - Garten - Frühling


DUNKLE TAGE

Wenn der Blues kommt...
Wende in traurige Gedanken bekommen

KÖRPER + SCHMERZEN

So habe ich 40 kg abgenommen
Mehr Gesundheit in einem Jahr.

MICH SELBST ANNEHMEN

Mich selbst annehmen
Vergleichen ist das Ende des Glücks

INNERES KIND

Inneres Kind
Dicke Tränen trocknen

INNERE STIMME

Reden mit der inneren Stimme
Was tun, wenn die Angst übermächtig wird

PSYCHOLOGIE

Hilfe für die Seele
Hilfe für die Seele. Ende mit dem Tabu.

LOSLASSEN

Weniger ist mehr
Weniger ist mehr

ACHTSAMKEIT

Ganz bei mir sein
Frühlingsmärchen für die Seele

ZEIT FÜR MICH

Im Haus meines Herzens
Aufgeregt vor Termin. Zur Ruhe kommen.

DIE FRAU DAHINTER...

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