Mich selbst annehmen - gerade wenn ich traurig bin

Ich hab dich lieb - genau so wie du bist

Letzte Woche war ich einige Tage voller Tränen. (siehe Trost in der Natur.)

Eine kritische Stimme in mir meinte: “Nun stell dich doch nicht so an. Nimm einfach was dagegen und gut ist. Ist doch nicht so schlimm. Guck doch mal wie viel Schönes es gibt.”

Doch ich wollte diese Gefühle nicht betäuben. Ich will sie nicht wegdrücken, sie nicht klein reden oder von ihnen ablenken.

Ich will sie ernst nehmen. Ich will mich ernst nehmen.

Ich will wirklich verstehen, warum ich bzw. ein Teil von mir traurig ist und mein System so überflutet. Das passiert - so glaube ich - trotz Wechseljahren nicht grundlos.

Ich gehe so liebevoll mit mir um wie ich mit jemand anderen umgehen würde, den ich bedingungslos liebe:

  • Inne halten.
  • Mir Zeit nehmen.
  • Diesem traurigen Teil meine volle Aufmerksamkeit schenken.
  • Ihm mit Offenheit und Liebe zuhören.
  • Mitfühlen. Trösten.
  • Versuchen zu verstehen. Nachfragen.
  • In Dialog treten.

Bis dieser traurige Teil sich wirklich gesehen fühlt. Meist wird dies durch eine körperliche Reaktion für mich spürbar: Ich seufze, atme auf, gähne.

Wie ein kleines Kind, das seine Stimmung von jetzt auf gleich ändern kann, wechsle auch ich durch diese hingebungsvolle Fürsorge meine Stimmung. Die Tränen sind getrocknet. Frieden breitet sich in mir aus.

Das ist für mich Selbstheilung und Selbstliebe.

Liebe dich

Meine Motivation ist, mich selbst und andere besser zu verstehen, Konflikte, meine Sensibilität, meine Traurigkeit und Ängste. Mein Ziel: Ein liebevolles Miteinander, frei sein und inneren Frieden spüren.

Nach 8 Jahren Coaching/Workshops, Burnout und 15 Jahren bloggen über meinen Weg und dem Betrieb einer kleinen Manufaktur für psychische Jahresbegleiter befinde ich mich mit Anfang 50 wieder in einem Veränderungsprozess. Über den schreibe, zeichne + spreche ich - in den Storys auf Instagram, hier in meinem Selbsterfahrungsblog und noch etwas persönlicher im Newsletter

Schön, dass du da bist!

Deine Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 24 September, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Blog - Dunkle Tage, Blog - Mich selbst annehmen
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