Mittwoch, 08 Februar, 2017

Das Frühjahrskonzert beginnt!

Haben Sie es auch schon bemerkt?

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Morgens beginnt das Konzert der Vögel. Für mich ein Zeichen, dass der Frühling langsam beginnt. Sonntag war ich etwas später mit unserer Hündin unterwegs. Normalerweise gehe ich noch vor Sonnenaufgang, da sie leider nicht mehr so lange mit Gassigehen warten kann wie früher. Sonntag war es ausnahmsweise so gegen acht Uhr, über mir ein herrlicher orange leuchtender Himmel. Als ich in den Weg mit den vielen Bäumen einbog, hörte ich es schon: Vogelgezwitscher von allen Seiten. Ich beobachtete ein Rotkehlchen, das von einem Ast seine Arie schmetterte.

Es war wie durch einen heilenden Klangraum zu gehen. Dazu die aufgehende Sonne. Ein Glücksgefühl durchströmte mich.

Ich weiß nicht, ob ich seit dem sensibilisiert für das Zwitscherkonzert bin, aber seit dem fällt mir vermehrt auf, dass sie singen. Heute früh, es war noch dunkel, sangen die Vögel auch schon um die Wette. Das ist ein Traum! Ich liebe es so sehr. Es macht mich froh und ich fühle Dankbarkeit, das wahrnehmen zu dürfen. Ein neuer Zyklus in der Natur beginnt.

Diese kleinen Freuden machen den Tag hell und licht.

Hinten im Gartenbeet sind die grünen Spitzen der Schneeglöckchen schon ein großes Stück aus der Erde gekommen. Dieses Jahr ist die Natur aufgrund des langen Frostes hier in Köln spät dran. Sie blühten auch schon mal im Januar.

Irgendwie habe ich den Wnter dieses Jahr genossen. Die frühe Dunkelheit, die Kälte und Kargheit draußen und die Wärme, Gemütlichkeit und das Licht in der Wohnung. Das war nicht immer so.

Anfang Januar hatte ich den ersten Tulpenstrauß auf dem Tisch stehen. Eigentlich wollte ich sie wegwerfen, als sie verblüht waren, machte es an dem Tag aber doch nicht. Und am nächsten Tag sah ich, wie wunderschön die Tulpen auf einmal aussahen, fast am Ende ihres Lebens. Welch eine Pracht und Kunstwerk. Viel schöner noch als zuvor!

Mir machen solche Beobachtungen Spaß, weil ich die Parallelen zu uns Menschen sehe: Wie schön wir sind am Ende unseres Lebens. Mit all dem, was uns gezeichnet hat. Ein ebensolches Kunstwerk.

Sinnbildlich steht für mich der Winter für den letzten Lebensabschnitt eines Menschen. In meinem Buch "Ab 40 reif für den Traumjob" hatte ich dazu eine Übung entwickelt: Sich vorstellen wie alt man werden möchte und diese Zahl dann durch vier teilen. Jedes Viertel steht für eine Jahreszeit. Ich gehe mal von 100 Jahren aus, dann wäre der Frühling unseres Lebens von 0-25 Jahre, der Sommer 26-50 Jahre, der Herbst 51-75 Jahre und der Winter 76 bis 100 Jahre. Ich kann zwischen den Eigenarten der Jahreszeiten und denen unseres menschlichen Lebens viele Zusammenhänge sehen. Es hilft mir, manches besser anzunehmen, zu begreifen und auch die Schönheit und Stärke jedes einzelnen Lebensabschnittes wertzuschätzen.

Nach meinem Bild befinde ich mich mit heute 46 Jahren am Ende des Sommers. :o) Irgendwie passt es. Früher mochte ich weder den Herbst, noch den Winter. Doch je älter ich werde, desto mehr weiß ich auch diese Jahreszeiten und ihre Besonderheiten zu schätzen.

Ein spannendes Gedankenspiel.

Viele Grüße aus der Stadt, die den Frühling erwartet

Anja Kolberg

PS: Das erste Bild ist eine E-Card und passend zum nahen Frühjahr und meiner Vorfreude habe ich die Frühlingsecards schon online gestellt. Viel Spaß beim Verschicken.

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Freitag, 06 Januar, 2017

Hallo, 2017, willkommen.

Willkommen 2017. Tritt ein, fühl dich wohl in meinem Leben. Schön, dass du da bist.

Sechs Tage bist du schon da. Noch ist alles so neu. Wir kennen uns noch gar nicht richtig. Wenn ich ehrlich bin, ich habe Wünsche und Hoffnungen für unsere Zeit. Dennoch habe ich gelernt, dass es wichtig ist, dich zu lassen, damit du deine Kraft und Bestimmung entfalten kannst. Das haben mich deine Vorgänger gelehrt. Dich nicht in Erwartungen zu zwängen, dass es mit dir besser wird, als mit dem Jahr davor.

Ich möchte mit dir leben. Ein Jahr lang.

Es wäre schön, wenn wir Freunde würden, Weggefährten, die durch dick und dünn zusammen gehen. Die sich streiten, herausfordern und sich vertragen. Ich bin neugierig auf dich. Möchte wissen, wie es dir geht, welche Aufgaben du mitbringst, was dir wichtig ist. Und ich weiß: Auch du möchtest mich kennen lernen.

Werden wir Freunde? Ich versuche dich anzunehmen, wie du bist. Ich werde üben, mit deinen Herausforderungen umzugehen. Ich möchte deine schönen Momente auskosten, deine Schönheit und Einzigartigkeit erleben. Jeder deiner Tage ist besonders, auch wenn er einfach so vergeht. Jeder deiner Tage wird nur 24 Stunden leben und dann für immer Geschichte sein.

Ich möchte üben, mit dir im hier und jetzt zu sein. Da zu sein und nicht im Morgen oder im Gestern. Mit dir zu sein, jeden Tag.

Magst du reinkommen, 2017? Ja, gerne. Danke für dein Willkommen.

Wie geht es dir? Noch gut.

Noch? Ja, es wird nicht immer so sein. Die Menschen denken, es wird immer gut so weiter gehen, nur dann ist das Leben lebenswert. Aber so funktioniert das Leben nicht. Das Leben ist jeden Tag lebenswert. Auch, wenn Schmerzen da sind, Leid, Trauer, Wut und Angst. All das ist das Leben. Es entscheidet nicht nach Fairness, denn dann würden alle liebevollen und guten Menschen glücklich, gesund und unbeschwert leben. Jeder hat seine Lernaufgaben mit auf die Welt gebracht.

Du auch? Nein, ich bin nur ein Begleiter, ein Gerüst. Ich bin da und nach 365 Tagen wieder weg.

Ist dir wichtig, etwas zu sagen? Ja, nimm mich an wie ich bin. Ich bin weder fair, noch ein gutes oder ein schlechtes Jahr. Ich bin da. Du kannst jeden meiner Tage in unterschiedlichem Licht sehen. Wenn es dir nicht gut geht und du mit deinem Schicksal haderst, ist es schwer, das gute an mir zu sehen. Vielleicht ist es nicht am gleichen Tag sichtbar. Doch sei dir sicher: Jeder meiner Tage trägt etwas Gutes in sich. Und sei es ein Samenkorn, das Wochen später wie ein Gedankenblitz in dir aufgeht oder eine leise, stille Vorbereitung auf etwas anders, das unbemerkt im Unbewussten wirkt.

Das klingt wertvoll, wichtig und so kompliziert? Kompliziert? Das ist es nicht. Du brauchst dir darüber gar keine Gedanken zu machen. Es ist einfach da. Was ich sagen wollte: Wenn es Tage gibt, wo es dir nicht gut geht, schau, was du schönes erleben kannst. Im Rahmen deiner Möglichkeiten. Irgendetwas und sei es, einen Moment in den Himmel zu sehen, deine Augen zu schließen und die Hand auf dein Herz zu legen, um bei dir zu sein. Es fallen dir viele andere Sachen ein. Versuche jeden Tag eine Kleinigkeit zu finden, die dir Freude bringt, dir gut tut.

Ok, ich versuchs. - Das finde ich klasse.

Wollen wir? Ja, lass uns leben.

~ * ~

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine gute Zeit in Ihrem Jahr 2017!

Ihre Anja Kolberg

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Samstag, 31 Dezember, 2016

2016 geht

Liebes 2016,

heute ist Sylvester. Dein letzter Tag, 2016 und du gehst diese Nacht. Du warst kein einfacher Gast für mich und doch hattest du viele schöne Seiten. Wenn es mir nicht gut geht, fällt es mir schwer, auf die guten Anteile zu schauen. Weil das aber wichtig fürs Wohlbefinden ist, möchte ich dem nun Aufmerksamkeit geben, ohne die schweren Zeiten aus dem Auge zu verlieren.

Eine wunderbare Veränderung entwickelte sich im Januar. Da renovierten mein Mann und ich Eßzimmer und Küche. Orangetöne wichen einem nordischen Landhausstil in weiß und grau mit einer attraktiven Holzverkleidung. Noch heute bin ich ganz verliebt, wenn ich dort sitze. Ich spüre einfach die Liebe fürs Detail, die wir dort angewandt haben. Die Zeit, mal nicht mit dem Kopf zu arbeiten, hat mir richtig gut getan. Ich mag handwerklich arbeiten. Ich sehe die Fortschritte am Ende des Tages und vom Ergebnis kann ich lange zehren. Hier gibt es Berichte zu unserer Renovierungszeit: Ein Lebenszeichen aus Köln und Die Renovierung ist abgeschlossen! HÜPF! 

Seit einigen Jahren recherchiere ich die Geschichte meiner geliebten Großmutter. Nicht nur die spannenden Erzählungen, sondern auch die Daten der Familienmitglieder. Ein Familienzweig war verschollen, nur wenig darüber bekannt, was schon viele viele Jahrzehnte in der Kindheit meiner Großmutter zurück lag. Im Frühling konnte ich nach langem Suchen den Familienzweig wiederfinden. Das war ein Glücksstern für mich! Überhaupt habe ich alle Stunden genossen, die ich mit meiner Familie, die ca. 60 km von mir entfernt auf der anderen Rheinseite im Bergischen Land lebt, verbringen konnte. Sie liegen mir alle am Herzen. Ich vermisse es, im Bergischen zu wohnen und kurze Wege zu ihnen zu haben. Schnief.

Einen sehr schönen Geburtstag habe ich gefeiert. Den Tag selbst mit meinem Mann in Köln und die Woche danach Tag für Tag mit den Menschen, die mir lieb sind. Ein herrlicher Beginn eines neuen Lebensjahres - zum Wiederholen!

Im Juni feierte mein Blog zehnjähriges Bestehen. Ganz unbemerkt. Jetzt habe ich darüber geschrieben: 10 Jahre Blog: 2006 - 2016 

Schöne Momente konnte ich mit Freundinnen verbringen. Treffen zum Quatschen im Cafe, zu Hause, per Brief, per Mail, per Chat, bei Feiern und einer Hochzeit, bei der ich Trauzeugin war. Und mit einer Freundin, die weiter entfernt wohnt, hat sich ein ganz wunderbares System eingstellt, um in Kontakt zu bleiben: Wir schicken uns Sprachnachrichten über Whats app. Sprechen sie auf, wenn wir Zeit haben, etwas auf dem Herzen liegt. Hören sie ab, wenn wir Zeit haben, das darf auch Tage dauern. Himmlisch, mit der Lösung kommen wir beide wunderbar zurecht und haben so immer dann Zeit miteinander, wenn jede von uns wirklich Zeit hat und offen dafür ist. Ein Hoch auf die Technik!

Gesundheit war 2016 ein bestimmendes Thema in meinem Leben. Bei mir selbst und bei anderen, die mir so am Herzen liegen:

Unsere Hündin Minu, eine Appenzeller Sennenhündin, hat zunehmend Schwierigkeiten, die Treppe hochzukommen. Wir helfen ihr bei der Arthrose seit dem Sommer mit naturheilkundlichen Mitteln, mit Dorntherapie, die sie liebt und mit Schmerzmitteln. Im November dann wieder Sorge: Sie hustete unentwegt, bekam wegen eines Verdachts auf Zwingerhusten wochenlang Antibiotika und Cortison. Als wir gerade wieder aufatmeten, gab es Weihnachten kurz nach ihrem 14. Geburtstag neue Probleme: Sie hustete wieder, erbrach Wasser, begann dann zu zittern, lag ganz elend auf dem Sofa, konnte sich nur schwer auf den Beinen halten. Himmel, das war eine Achterbahnfahrt für uns. Sorgen um so etwas Liebes machen, das sich selbst nicht äußern kann, tut im Herzen sehr weh. Wir befürchteten das schlimmste und gingen mit hängendem Kopf zum Tierarzt.

Kamen mit gehobenem Kopf, einem zuversichtlichen Lächeln und lebendiger Minu wieder raus. Verdachtsdiagnose: Magenprobleme wegen der ganzen Schmerzmittel, dazu hatten wir ihr an ihrem Geburtstag Kaustangen gegeben, die sie sonst nicht bekommt. Alles zusammen war zuviel für ihren Bauch. Wir ließen die Schmerzmittel weg, bekamen neben der Heilerde, die wir schon seit Sommer geben, beruhigende Magenmittel für sie und ließen alles außer dem Futter weg. Und das Wunder geschah: Die Hustenanfälle und damit das Erbrechen und Zittern hörten auf. Sie schlief durch, kam wieder zu Kräften und hat wieder ihren eigenen Kopf zurück. Himmel, könnte alles im Leben so glücklich ausgehen! Wir hoffen auf weiter gute Jahre mit ihr.

Auch wenn Eltern älter werden, ist das keine leichte Angelegenheit. Weder für die Kinder, noch für die Eltern selbst. Damit klar kommen, dass etwas nicht mehr geht wie früher, ist keine einfache Aufgabe. Ich mache mir durch die Konfrontation mit diesem Thema auch Gedanken um mein eigenes Älter werden. Wir alle werden damit eines Tages konfrontiert werden. Seufz. Mein Vater war zweimal in den letzten Wochen im Krankenhaus und ich bin so glücklich, dass er jetzt wieder zu Hause ist.

Übrigens haben die guten Erfahrungen mit der Dorntherapie bei unserer Hündin dazu geführt, dass auch mein Mann mit seinen Rückenschmerzen einen Dorntherapeuten - für Menschen allerdings ;o) - aufsuchte. Seit dem geht es ihm viel viel besser. Hüpf und Klopf auf Holz.

Über meine gesundheitlichen Abenteuer habe ich immer wieder im Blog berichtet, meist jedoch in den Impulsen hinter die Kulissen blicken lassen. Irgendwann war ich müde, schon wieder nach einer hoffnungsvollen Nachricht "Juchu, es geht mir besser" dann zu schreiben: "Die Konzentrationsschwierigkeiten und die Müdigkeit sind schon wieder da." Mensch, Leben, manchmal bist du wirklich kein einfacher Gast!

Ich habe lernen müssen, dass ich mir als Kassenpatientin selbst helfen muss, wenn Ärzte an ihre Grenzen geraten und dadurch viel neues gelernt. Vitamin D aufgefüllt, Vitamin K2 nehme ich dazu und Magnesium als Öl über die Haut auf. Vitamin B12 habe ich mir gespritzt, Vitamin B Komplex dazu eingenommen und mir noch vieles mehr Gutes getan ... Doch das alles musste ich mir erst mal mit meinem an vielen Tagen vormittags konzentrationsfreiem Kopf verarbeiten. Ich habe Menschen in Selbsthilfegruppen getroffen, die weiterhelfen und sich besser auskennen, als so manche Ärzte. In Minischrittchen ging es weiter ... auf und ab und auf und ab. Dieses tolle Gefühl der Hoffnung, mir geht es wieder so gut wie früher: Leistungsstark, klar im Kopf, kann mich in neue Themen einarbeiten, gute Stimmung.

Dann: Enttäuschung. Die Müdigkeit ist zurück, die Konzentrationsprobleme, die Watte im Kopf ebenso. Nur noch die Abwicklung von Standardaufgaben möglich. Erst mal deprimiert sein und dann wieder neue Kraft schöpfen. Weiter suchen. Nach dem Urlaub in Dänemark im Herbst ging es mir einige Wochen bestens, dann ging das Spiel von vorne los. Himmel, da ist so viel Geduld gefragt und Durchhaltevermögen. Ich nehme inzwischen wieder Eisentabletten, weitere Nahrungsergänzungsmittel und habe Hoffnung, es wird wieder besser. Seufz. In den letzten Wochen wurde ich auf meine beiden wurzelgefüllten, toten Zähne als weitere mögliche Ursache aufmerksam und habe mich auch in das Thema - in klaren Stunden - eingearbeitet. Im Januar steht der nächste Schritt beim Zahnarzt an. Und wenn das nicht hilft, gibt es noch weitere Themen, die ich anschauen kann. Eins nach dem anderen.

Ich will gesund und fit sein und daran arbeite ich im Moment mit meiner ganzen Kraft.

Gesundheit ist ein kostbares Geschenk, das jahrelang wie selbstverständlich da ist und kaum geschätzt wird. Ist sie erstmal nicht mehr da, wird sie schmerzlich vermisst und ihr Wert erkannt. Vielleicht können wir sie Schrittchen für Schrittchen zu uns zurück locken und fortan wissen wir, dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist, sondern eine wertvolle Kostbarkeit!

Durch die gesundheitlichen Einschränkungen blieb viel liegen, was ich eigentlich anpacken wollte. Schreiben zum Beispiel. Weiter an der Geschichte meiner Großmutter arbeiten. Und mir wird klar, wie wichtig es ist, dass ich mir gerade jetzt, wo ich wieder mit meinem Konzentrationsproblemen kämpfe und darum, den Faden nicht zu verlieren, bewusst mache, was ich dennoch in meinem Leben Schätzenswertes erfahren und erlebt habe:

Nachmittags und abends bin ich konzentriert und wach und kann aufholen, was ich morgens nicht schaffte. Es gibt auch viele gute Tage, wo alles ok ist. Das ist toll! Ich schlafe gut. Ich habe zwei Beine, mit denen ich laufen kann. Unsere Hündin hat sich wieder gefangen. Ich lebe in einer Beziehung, in der wir uns die meiste Zeit gut vertragen. Wir haben ein Dach über dem Kopf und genug zu essen und zu trinken. Wir leben in Sicherheit und Freiheit. Ich bin mobil. Ich kann meine Angelegenheiten selbst klären. Ich habe bei Problemen Zugang zum Internet, wo ich mir Wissen und Rat holen kann. Ich habe es geschafft, meine Herzensprojekte (die beiden Tischkalender und die Impulse) trotz allem zu gestalten und zu schreiben. Ich habe einen Raum, in dem ich sein kann und Platz nur für mich habe. Ich kann mir meine Zeit frei einteilen. Mein Garten macht mir Freude. Ich habe viele Menschen um mich herum, die ich sehr mag: Familie, Freunde, Bekannte und liebevolle und treue Kundinnen und Kunden. Ich durfte dieses Jahr viele sinnstiftende Gespräche persönlich, per Mail und per Telefon führen und im Januar eine Methode vertiefen, die mir sehr liegt. Sie arbeitet mit den inneren Anteilen. Eine Heilwelt für meine Seele. Ich durfte einen wunderbaren Urlaub in Dänemark verbringen, der Körper, Seele und Geist gut getan hat.

Wenn ich mir das alles vergegenwärtige, fühle ich mich reich und glücklich. Danke, Himmel, das ich so viel in meinem Leben haben darf und so vieles in meinem Leben stimmig ist! Ich weiß es zu schätzen. Keine Selbstverständlichkeiten. Für manche Menschen wäre schon ein Punkt davon die ganze Welt: Frieden zum Beispiel oder Freiheit.

Ich bin dankbar, für all das Gute in meinem Leben. Ich habe in diesem Jahr viel gelernt und erlebt. 2016, du warst ein Gast, der mir vieles gezeigt hat. Danke, dass du da warst. Ich hoffe, es gelingt mir immer besser, mit den Herausforderungen des Lebens gelassener umzugehen und die schönen Momente zwischen all dem Stress zu genießen. Denn sie sind es, die uns in Erinnerung bleiben, neue Kraft und neuen Schwung geben und gute Gefühle machen. Gleich, welcher Sturm in unserem Leben tobt.

Sylvester werde ich ruhig zu Hause verbringen. Mann, Hund, Couch, Kaminofen, Fernseher (Gilmore-Girls bannen uns noch immer und unterhalten so wunderbar, wir sind jetzt bei der 5. Staffel). Rumlümmeln. Vielleicht gehe ich ins Bett, wenn ich müde bin und nicht erst dann, wenn das neue Jahr da ist. Dessen Begrüßung kann dann wohl bis morgen warten. Lieber will ich gut für mich sorgen und mir den Schlaf geben, den mein Körper braucht.

Schön, dass Sie da waren in 2016 und mich gelesen haben. Alles Liebe und Gute für Ihr Jahr 2017

Ihre Anja Kolberg

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10 Jahre Blog: 2006 - 2016

Mein Blog feierte im Jahr 2016 seinen zehnten Geburtstag! Meine Webseite http://www.frauencoaching.de habe ich 1999 ins Leben gerufen. 2006 erweiterte und integrierte ich sie um diesen Blog.

Unfassbar, dass ich ihn schon so lange pflege. Rückblickend sind die Jahre im Flug vergangen. Unglaublich, vergeht doch manchmal eine nervige Situation im Leben nur im Schneckentempo ...

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich im Blog bisher gar nicht über das Jubiläum geschrieben habe! Zeit, das nachzuholen. Am 28. April 2006 habe ich den ersten Eintrag geschrieben. Weit über 1.000 Blogbeiträge habe ich seit dem getippt, korrigiert und bebildert. Die meisten schrieb ich im 2. Halbjahr 2008, die wenigsten im aktuellen, was wohl meiner gesundheitlichen Situation geschuldet ist. Lust auf Stöbern im Blog? Hier gibt es dazu Tipps: Im Blog stöbern 

Wenn Sie regelmäßig von mir jeden Monat etwas neues lesen möchten, empfehle ich die Monatlichen Impulse, die Sie im Blog für 12 Euro kaufen können. Jeden Monatswechsel erhalten Sie eine Mail. Das Miniabo endet automatisch im Dezember: Klick zu den Monatlichen Impulsen. Bei dem Verwöhnpaket bekommen Sie beide Kalender für den Schreibtisch und andere schöne Plätze dazu.

Mit der Zeit entwickelte sich Lilo, mein geliebtes Blogmädchen, mit der ich viele Beiträge illustrierte. Ich mag sie so sehr und sie macht mir viel Freude. Mein kleines Ich. :-) Hier mehr über sie.

Durch den Blog habe ich mich freigeschrieben. Mich geöffnet. Es ist immer eine Gratwanderung für mich, was ich schreibe und was nicht. Was soll privat bleiben, was will ich von mir zeigen.

Ich will mich zeigen und vor allen Dingen nicht nur die glänzende Seite. Das mag ich nicht, weil es unreal ist. Ich mag nicht, wenn sich Menschen auf einen Thron stellen und nach außen hin tun, als hätten sie alles im Griff und keine Probleme. Denn so erlebe ich das Leben nicht. Wir können vieles im Griff haben, aber nicht alles. Ich will echt sein und mich ungeschminkt zeigen.

Bei keinem im Leben läuft es rund. Und nur weil jemand ein Problem hat, bedeutet das nicht, dass alles im Leben schief geht. Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß. Sie ist bunt. Ich kann Defizite in der Rechtschreibung haben, aber 1a in Mathe sein. Wir alle, unser aller Leben ist bunt. Und ich möchte von den bunten Seiten in meinem Leben berichten.

Schöne Dinge wie mein Garten, schwere Zeiten wie meine gesundheitlichen Herausforderungen. Nachdenkliches, das mir durch den Kopf geht. Mir ist wichtig, zu zeigen, dass mein Leben mehr als Licht und Schatten hat. Und wer in meinem Blog liest, kann sich darin wiederfinden und feststellen, nicht alleine zu sein. Das gibt dann schon wieder Kraft für die nächsten Schritte. Ja, das ist es was ich möchte: Mut machen, das ganze Leben zeigen, Verbundenheit schaffen.

In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Jahre mit dem Blog. Ich wollte ihn schön öfter auf ein neues Softwaresystem umstellen, doch graut mir vor der vielen Arbeit. Bisher geht es auch noch mit dem alten System. Dafür bin ich dankbar.

Dankbar bin ich auch für die vielen Rückmeldungen von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die ich in den letzten zehn Jahren erhielt. Für mich Glückssterne am Firmament, die mir Kraft und Anschub für die nächsten Beiträge geben.

Alles Liebe aus Köln

Ihre Anja Kolberg

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Samstag, 17 Dezember, 2016

Zur Ruhe kommen

Einen Moment in den Weihnachtsvorbereitungen innehalten und Pause machen.

Ich bin da.

Im schnellen Rhythmus dieser Zeit.

Ich bin da. Und atme.

Wie wichtig ist, was ich heute noch tun "muss", wirklich? Ansprüche loslassen.

Mich um mich selbst und meine Bedürfnisse kümmern. Was mir gut tut. Nur für diesen Nachmittag, nur für diesen Tag oder eine viertel Stunde.

Zeit nehmen für mich selbst.

Tischkalender Dezember 2016 Alles wird gut

Was könnte ich heute für mich tun? Die Arbeit liegen lassen. Auf der Couch die Füße hochlegen. In bequemer Kleidung rumlümmeln. Eine Kerze anzünden. Heißen Ingwertee einschenken. Dem aufsteigenden Dampf zuschauen. Eine schöne Serie schauen. Heiß und lange duschen. Was leckeres essen. Nur für einen Moment vergessen, was in meinem Leben gerade los ist und mir selbst einen schönen Augenblick bereiten.

Wir alle brauchen diese Auszeiten, um Kraft zu tanken.

Tischkalender Ganz ich selbst sein 2017

Selbstfürsorge - so heißt es, wenn wir gut für uns selbst sorgen. Ich erlebe es als einen Muskel, der immer wieder trainiert und gestärkt werden möchte, bis er eines Tages ein wundervoller Schutzmantel für meinen Körper, meine Seele, meinen Geist ist. Es ist gibt so viele Ebenen, wo ich etwas für mich tun kann.

Tischkalender Seelenbegleiter 2017

Als ich diese Nacht nicht einschlafen konnte, habe ich an mein in mir lebendes, helles und heiles Licht gedacht. Mir vorgestellt, wie es sich ausbreitet und dunkles in meinem Körper auflöst, bis mein Körper in jedem Winkel hell erstrahlt. Jede einzelne Zelle. Jeder Körperteil. Ich bin schnell wieder eingeschlafen. Als ich früh am Morgen wach war, habe ich es für einen anderen Menschen getan, dem es im Moment nicht gut geht.

Ich stellte mir vor wie der Körper von oben bis unten mit Licht aufgefüllt wird, wie dunkles hinaus strömt, krankes repariert und der Körper noch heller und heiler erstrahlt. Wenn es knifflig wird, denke ich mir kleine Helferlein oder Lösungen aus. Diese Übung tut nicht nur mir selbst gut, sondern auch dem Menschen, dem ich auf diesem geistigen Wege meine Aufmerksamkeit schenke.

Meine Gedanken lesen Sie regelmäßig in meinen Monatlichen Impulsen:

Monatliche Impulse 2017

Die Fotographien in diesem Beitrag und Inspirationen stammen aus meinen Tischkalendern.

In meinem Webshop finden Sie die Tischkalender für 2017 "Ganz ich selbst sein" und "Seelenbegleiter", derzeit noch sieben Minikartensets mit den Kalendermotiven aus vergangenen Jahren und sieben Geschenkkartensets sowie die Monatlichen Impulse zu kaufen.

Klick zum Webshop Einfach anders

In den Monatlichen Impulsen schreibe ich jeden Monat meine Gedanken zu den beiden neuen Kalenderseiten. Hier können Sie in zwei Ausgaben hinein schauen: August 2015 und Januar 2016. Ideal für Menschen, die eine tiefsinnige Begleitung durch das Jahr wünschen.

Im Verwöhnpaket sind beide Kalender und die Impulse zu einem besonderen Preis vereint. Es gibt hier eine Besonderheit: Da die Impulse per Mail verschickt werden und Mailadressen einen besonderen Schutz genießen, kann jede und jeder die Impulse und das Verwöhnpaket, in dem die Impulse enthalten sind, nur für sich selbst bestellen. Erst gefiel mir diese gesetztliche Grenze nicht, doch inzwischen sehe ich den Gewinn darin:

Es ist eine wunderbare Übung, uns selbst zu verwöhnen. Und ich freue mich sehr, dass dies viele Frauen und auch Männer tun. Hier können Sie ins Verwöhnpaket schauen.

Jede Bestellung wird von mir persönlich mit Liebe gepackt. Lassen Sie sich überraschen.

Alles zur richtigen Zeit:
Ich mag auch Geschenke, die erst nach Weihnachten ankommen oder zum neuen Jahr. Dann ist die Freude noch größer, weil ich gar nicht mehr damit rechne. Also, falls Sie noch jemanden vor Weihnachten beschenken möchen und es wird zeitlich eng: Vielleicht machen eine größere Freude, wenn z.B. der Kalender zum neuen Jahr ankommt.

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen schönen vierten Advent und

ein wundervolles Weihnachtsfest, an dem es Ihnen und den Menschen, die Sie lieben, rundherum gut geht!

Ihre
Anja Kolberg

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